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Töchter

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Empfehlung der tolino select Redaktion:

Ein mitreißender Roadtrip wartet auf Sie! Mit „Töchter“ ist Lucy Fricke ein tragikomischer Roman gelungen, der Ihnen unter die Haut gehen wird. Interessante Charaktere, eine verrückte aber fesselnde Storyline und ein erfrischender Stil machen das Buch zu einem packenden Pageturner. Ehrlich und direkt spricht die Autorin große Themen wie Familienzusammenhalt, Freundschaft und Tod an, ohne dabei auf eine gute Portion Humor zu verzichten und somit eine gewisse Leichtigkeit mitschwingen zu lassen. Fazit: ein Buch zum Lachen, Weinen, Nachdenken und Reflektieren, das Ihnen sicher lange im Gedächtnis bleiben wird. Lassen Sie sich dieses großartige Werk nicht entgehen! Betty überlegt nicht lange, als ihre langjährige Freundin Martha sie bittet, sie auf eine außergewöhnliche Reise zu begleiten. Marthas schwer kranker Vater hat einen Termin in einer Sterbeklinik in der Schweiz – doch der Trip führt das chaotische Trio ganz woanders hin...

Zwei Frauen brechen auf zu einer Reise in die Schweiz, mit einem todkranken Vater auf der Rückbank. Eine letzte, finale Fahrt soll es werden, doch nichts endet, wie man es sich vorgestellt hat, schon gar nicht das Leben. Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren, und sie entscheiden sich fürs Durchbrettern. Vor sich haben sie das Ziel, von hinten drängt das nahende Unglück. «Es gab niemanden, mit dem ich so lauthals über das Unglück lachen konnte wie mit Martha. Die wenigsten Frauen lachten über das Unglück, schon gar nicht über ihr eigenes. Frauen redeten darüber, bis sie weinten und nichts mehr zu retten war. Was das Leiden betraf, verstanden Frauen keinen Spaß.» Mit einem Humor aus Notwehr und einer Wahrhaftigkeit, die wehtut, erzählt Lucy Fricke von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschieden, die niemandem erspart bleiben und von Vätern, die zu früh verschwinden. Eine groteske Reise Richtung Süden, durch die Schweiz, Italien, bis nach Griechenland, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte. Und die Frage ist nicht, woher wir kommen, sondern: Wie finden wir da wieder raus?
Rezension
236 Seiten und keine Zeile erdenschwer oder melancholisch. Ich habe schon zu viele Worte über dieses wunderbare Buch verloren. Manchmal genügt ein einziges, das habe ich von Elke Heidenreich gelernt: Lesen!
Portrait

Lucy Fricke, 1974 in Hamburg geboren, hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert, lange Jahre beim Film gearbeitet und in den letzten zehn Jahren vier Romane veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch «Töchter» erhielt den Bayerischen Buchpreis 2018. Seit 2010 veranstaltet Lucy Fricke HAM.LIT, das erste Hamburger Festival für junge Literatur und Musik. Sie lebt in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644000285
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 748 KB
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
28
17
4
1
0

eine wahre Enttäuschung
von einer Kundin/einem Kunden aus Emmenbrücke am 04.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich begann dieses Buch nicht mit den grössten Erwartungen und das war richtig. Dieses Buch trieft fast schon vor schrecklich banalen Witzen, die genau so gut in einem Vorabend-Cabaret auf einem Spartensender verfilmt werden könnten. Gewiss hat dieses Buch seine Momente. So ist zum Beispiel eine Szene, in der die Protagonist... Ich begann dieses Buch nicht mit den grössten Erwartungen und das war richtig. Dieses Buch trieft fast schon vor schrecklich banalen Witzen, die genau so gut in einem Vorabend-Cabaret auf einem Spartensender verfilmt werden könnten. Gewiss hat dieses Buch seine Momente. So ist zum Beispiel eine Szene, in der die Protagonistin über ihre Ex-Freunde mit Tätowierungen redet äusserst gelungen, doch können diese Lichtblicke das Buch nicht retten. Weiter gefällt mir am Buch nicht, wie es mit seinen Hauptfiguren umgeht. Nie erfahren wir viel aus der durchaus interessanten Vorgeschichte unserer beider Heldinnen, was mich sehr traurig stimmt.

von Margarete Stadlbauer am 14.05.2018
Bewertet: anderes Format

Lucy Fricke erzählt von zwei Frauen, die sich der Väter wegen fürs Durchbrennen entscheiden. Eine unfreiwillige, abgründige und hoffende Reise.

Ganz famos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Offenbach am 26.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kein anderes Wort als "Roadmovie" fällt einem hier ein und der doch sehr traurige Anlass, mit dem Vater in die Schweiz zu fahren, wo er mit einem Giftcocktail zu Tode kommen will, rückt beim Lesen dieses sehr vergnüglichen Romans sehr schnell in die Ferne. Geistreich blitzen die Wortgefechte der beiden Mittvierzigjährigen, die ... Kein anderes Wort als "Roadmovie" fällt einem hier ein und der doch sehr traurige Anlass, mit dem Vater in die Schweiz zu fahren, wo er mit einem Giftcocktail zu Tode kommen will, rückt beim Lesen dieses sehr vergnüglichen Romans sehr schnell in die Ferne. Geistreich blitzen die Wortgefechte der beiden Mittvierzigjährigen, die sich immer noch nicht so recht von Vätern und Müttern abgenabelt haben und der Leser hat einen Heidenspaß dabei!

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