Mörderische Renovierung

Edgar Cantero

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Beschreibung

Der Geister-Thriller für alle, die unheimliche Filme lieben - und denen Stephen King zu langweilig geworden ist.

Edgar Cantero ist Katalane, Filmjunkie, vertilgt Tonnen von Nudeln, vergöttert Frauen, zeichnet Comics und schreibt Romane. Für die meisten Leute sind nur die letzten zwei Punkte irgendwie von Wichtigkeit. Edgars Muttersprachen sind Spanisch und Katalanisch, und in letzterer machte er auch seine ersten Schritte als Autor. The Supernatural Enhancements (2014) ist der erste Roman, den er auf Englisch verfasst hat. Sein neuester Roman Meddling Kids wird gerade in den USA verfilmt.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 420 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.10.2018
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783946503545
Verlag Golkonda Verlag
Dateigröße 13024 KB
Übersetzer Thomas Görden
Verkaufsrang 68115

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Skurrile Geisterhausgeschichte
von NiWa am 14.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der letzte Wells hat sich von seinem Schlafzimmerfenster im Axton House in den Tod gestürzt. Wenige Monate später tritt ein seltsames europäisches Paar sein Erbe an. Das angebliche Spukhaus hat damit neue Bewohner, die in ihrer Merkwürdigkeit der Geschichte des Hauses um nichts nachstehen. „Mörderische Renovierung“ ist ein sp... Der letzte Wells hat sich von seinem Schlafzimmerfenster im Axton House in den Tod gestürzt. Wenige Monate später tritt ein seltsames europäisches Paar sein Erbe an. Das angebliche Spukhaus hat damit neue Bewohner, die in ihrer Merkwürdigkeit der Geschichte des Hauses um nichts nachstehen. „Mörderische Renovierung“ ist ein spezieller Gruselroman, der neben der faszinierenden Handlung aufgrund der außergewöhnlichen Erzählform und Aufmachung überaus lesenswert ist. Das Buch wurde mir als besondere Schauerlektüre empfohlen. Da ich grundsätzlich immer auf der Suche nach Horrorliteratur, Gruselromanen und speziellen Büchern bin, habe ich „Mörderische Renovierung“ nicht zu lange warten lassen und mich auf Geistersuche ins Axton House gewagt. Von Anfang an ist das Buch sehr, sehr speziell. Die Protagonisten sind der Erbe A. und seine Gefährtin Niamh, die allein wegen ihrer europäischen Herkunft aus dem gewohnt-amerikanischen Rahmen des Axton Hauses fallen. A. und Niamh ziehen in das Haus ein und treten somit das Erbe der Familie Wells an. Das Haus hat einen eigentümlichen Ruf, die Bewohner ebenso. Es ranken sich Schauergeschichten um das Anwesen und bald haben A. und Niamh geistvolle Erlebnisse. Das mysteriöse Gespann lässt sich davon nicht beirren, und von Beginn an fühlt es sich an, als ob sie eine Mission erfüllen. Das Anwesen selbst ist riesig, höchst elegant und tatsächlich gruselig. A. und Niamh verirren sich des Öfteren in den zahlreichen Räumlichkeiten, stöbern durch Papiere oder verlaufen sich am Weg in die Küche. Obwohl die enormen Ausmaße des Hauses Ehrfurcht gebietend sind, merkt man schnell, dass sich das seltsame Paar wohlfühlt, und sich auf ganz andere Details konzentriert. Das Schlafzimmer - aus dem sich der entfernte Verwandte von A. aus dem Fenster stürzte - wird sozusagen als Hauptquartier auserkoren. Bald leidet A. unter grausigen Träumen, die ihn bis in die Realität verfolgen. „Mörderische Renovierung“ ist keine typische Gruselhausgeschichte. Zwar bildet das Haus mit seinen Geistererscheinungen den Rahmen, doch im Mittelpunkt steht eigentlich dieses eigenartige europäische Paar, das genauso geheimnisvoll wie die Geschehnisse im Haus ist. Edgar Cantero hat dazu eine aufregende Erzählform gewählt, die mich als Leser von Beginn an faszinierte. Es wird anhand von Notizen, Briefen, Transkripten von Gesprächen sowie Videoaufzeichnungen, Verhören, Bestellscheinen oder Telefongesprächen berichtet. Daraus ergibt sich ein spezielles Sammelsurium, das die Geschichte von Axton House erzählt. Der Roman spielt in den 1990er-Jahren, den technischen Hilfsmittel entsprechend wird die Handlung erzählt. A. und Niamh platzieren Kameras mit Bewegungsmelder im Haus. Als Leser ist man in gewisser Weise anhand der Videotranskripte live dabei, wenn sich in Axton House etwas regt. Außerdem wird häufig an die geheimnisvolle Tante Liza geschrieben, wodurch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten veranschaulicht sind. Die Atmosphäre ist fesselnd und faszinierend zugleich. Mir hat es zuerst die spezielle Erzählform angetan, im weiteren Verlauf hat mich die sonderbare Handlung umgehauen. Anfangs dachte ich, dass es sich nur um eine gewöhnliche Geistergeschichte handelt, die auf außergewöhnliche Weise erzählt wird. Doch je weiter man sich durch Transkripte und Notizen liest, desto gewisser ist, dass es in eine sehr abgefahrene Richtung geht. Dazu mag ich gar nicht mehr sagen, weil es ansonsten das Lesevergnügen nimmt. „Mörderische Renovierung“ ist skurril, überraschend und teilweise unheimlich, und meiner Meinung nach ein originelles Buch, dass sich bei Grusel- , Schauer- und Horror-Freunden einen Regalplatz verdient.

Eine außergewöhnliche Geschichte in einem außergewöhnlichen Haus
von Anja L. von "books and phobia" am 15.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Geschichte kann man vielfach erzählen, doch sich zu trauen, aus der gängigen Gegenwarts – oder Ich-Form auszubrechen trauen sich nur wenige. Wovon ich hier überhaupt rede? „Mörderische Renovierung“ war eines der ersten Bücher, die ich gelesen habe, welche nur anhand der Angaben von Tagebucheinträgen, Notizzetteln, Überwachu... Eine Geschichte kann man vielfach erzählen, doch sich zu trauen, aus der gängigen Gegenwarts – oder Ich-Form auszubrechen trauen sich nur wenige. Wovon ich hier überhaupt rede? „Mörderische Renovierung“ war eines der ersten Bücher, die ich gelesen habe, welche nur anhand der Angaben von Tagebucheinträgen, Notizzetteln, Überwachungskameras und Abhörgeräten erzählt wurde. Da ich diese Form der Erzählung bereits bei Videospielen sehr schätzte, konnte ich es kaum erwarten dieses Buch zu öffnen. Bevor es jedoch soweit war, musste ich mir einfach die Gestaltung näher ansehen. Der in schwarz/weiß gehaltene Stil erweckte mit seinen vielen Details einfach meine Interesse. Allerdings empfehle ich, es nach dem Lesen noch einmal anzusehen, denn dann ergaben einige Gestaltungen auch Sinn. Nun war es soweit, ich gelang ins Buch und freute mich auf eine packende Geschichte. Die bekam ich auch, nur blickte ich selbst, gerade am Ende nicht mehr durch. Mir blieben nicht nur Fragen unbeantwortet, sondern auch Geschehnisse. Das war sehr schade, denn der Aufbau faszinierte mich noch weit nach Schließen des Buches. Fangen wir jedoch mit vorne an. Schon zu Beginn wurde ich als Leser im Dunkeln gelassen, da man die 2 Hauptcharaktere kennenlernt, aber ihre Herkunft oder gar ihre Namen verschwieg. Das fand ich jedoch nicht schlimm, da ich ja noch alle Seiten der Welt hatte, die mich aufklären könnten. Doch weit gefehlt, gerade die wichtigsten Personen des Buches blieben Unbekannte. Ganz im Gegensatz zu Nebencharakteren, von denen man meist alles erfuhr. Machte es neugierig? Aber ja. Ein bitterer Beigeschmack blieb trotzdem. Die Geschichte von Axton House, in dem unsere Hauptcharaktere schließlich lebten, war da schon faszinierender. Sklavenhaltung und andere schreckliche Dinge geschahen hier und gaben dem eher an einen Thriller-erinnernden Buch eine Horror-Nuance. Vielschichtigkeit ist hier wohl das passendste Wort, denn auch ein Mystery-Aspekt wurde mit im Buch eingebaut. Leider schützte es das Buch nicht davor, das einige Dinge auf der Strecke blieben. Auch wenn die Story mit zunehmender Seitenzahl immer irritierender wurde und ich am Ende das Gefühl hatte, nur noch Bahnhof zu verstehen, gab es einen Punkt im Buch, den ich einfach nur loben kann und das ist die Detailliebe. Fast jede Form der Wiedergabe von Gesprächen oder Aufnahmen hatte einen leicht abgewandelten Schriftstil und wurde oftmals mit dem Hinweis angekündigt, was für ein Medium man jetzt erlas. Doch nicht nur hier hatte man etwas zum Bestaunen, denn hin und wieder gab es Rechnungen oder Schreiben, die wie kopiert aussahen. Somit würde mir fürs Auge einiges geboten. Doch auch für den Kopf gab es etwas zu entdecken, denn im Buch erfährt man eine Menge über Codes und Verschlüssungstechniken, die zwar interessant waren, aber meiner Meinung nach nicht so ausladend hätten behandelt werden müssen. Wer sich allerdings dafür interessiert, der hat hier eine Menge Spaß. Ich selbst bin von der Art und Weise der Erzählung immer noch geflasht, aber auch enttäuscht, denn die Geschichte war trotz emotionaler, spannender und mystischer Erlebnisse ein großes Fragezeichen. Mein Fazit Wenn dieses Buch eines bot, dann Einfallsreichtum. Gerade in die optischen Aspekte wurde sehr viel Liebe zum Detail gesteckt, welche aber leider bei der Story fehlten. Noch immer frage ich mich, was mir das Ende sagen wollte oder wieso einige Dinge geschahen. Das ärgert mich ehrlich gesagt sehr, da ich große Hoffnungen in das Buch gelegt hatte.

Erbe mit Nebenwirkungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 12.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wenn man ein Haus von einem entfernten Verwandten erbt, weiß man zwar nie was auf einen zukommt, aber so was? Axton House hat so seine Geheimnisse. Das Buch war seltsam faszinierend – seltsam und faszinierend sollte ich wohl besser sagen. Denn es war nicht der typische Mysteryroman und die Geschichte wurde auch nicht auf typi... Wenn man ein Haus von einem entfernten Verwandten erbt, weiß man zwar nie was auf einen zukommt, aber so was? Axton House hat so seine Geheimnisse. Das Buch war seltsam faszinierend – seltsam und faszinierend sollte ich wohl besser sagen. Denn es war nicht der typische Mysteryroman und die Geschichte wurde auch nicht auf typische Weise erzählt. Was am ehesten einer klassischen Erzählweise nahekam, waren die Tagebucheinträge von A (genauer Name unbekannt), die dementsprechend aus der Ich-Erzähler-Perspektive auf die Ereignisse eingehen und sie beleuchten. Desweiteren wird man beim Lesen mit Briefen, Überwachungsvideos, Tonbandaufnahmen, Gesprächsnotizen und ähnlichem konfrontiert. Aus dem Zusammenspiel dieser einzelnen Komponenten kristallisieren sich nach und nach mehr Details der Geschichte heraus um ineinandergreifend ein Gesamtbild zu bilden. Trotz der meist eher unpersönlichen Art des Erzählens, schafft es das Buch doch ihren Hauptcharakteren (A. und Niamh) und auch den meisten der Nebencharaktere ihre ganz eigene Persönlichkeit zu verleihen, seien sie nun von der sympathischen oder unsympathischen Sorte. Und natürlich dürfen auch seltsame und etwas gruselige Details und Ereignisse nicht fehlen, schließlich haben wir es hier mit einem Mysteryroman zu tun. Die Kriterien dafür erfüllt das Buch zu meiner vollen Zufriedenheit. „Mörderische Renovierung“ ist eindeutig kein 08/15 Roman und auch die Geschichte ist alles andere als Durchschnitt. Mir hat das Buch gut gefallen und so weiter ich in die Geschichte vorgedrungen bin um so mehr hat sie mich fasziniert.

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