Die Spiegelreisende

Band 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast

Die Spiegelreisende Band 2

Christelle Dabos

(119)
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Beschreibung


Ophelia wurde gerade zur Vize-Erzählerin am Hof von Faruk erkoren und glaubt sich damit endlich sicher. Doch es dauert nicht lange, und sie erhält unheilvolle anonyme Drohbriefe: Wenn sie ihre Hochzeit mit Thorn nicht absagt, wird ihr Übles widerfahren. Und damit scheint sie nicht die Einzige zu sein: Um sie herum verschwinden bedeutende Persönlichkeiten der Himmelsburg. Kurzerhand beauftragt Faruk Ophelia mit der Suche nach den Vermissten. Und so beginnt eine riskante Ermittlung, bei der es Ophelia nicht nur mit manipulierten Sanduhren, sondern auch mit gefährlichen Illusionen und zwielichtigen Gestalten zu tun bekommt. Am Ende steht eine folgenschwere Entscheidung.

Vom glamourösen Hof der Himmelsburg in das abgründige Universum der Sanduhren und Orte, die gar keine sind – um ihr Leben sowie das ihrer Familie zu retten, muss Ophelia an ihre Grenzen gehen. Und das in einer Welt, in der sie so gut wie niemandem trauen kann, womöglich nicht einmal ihrem zukünftigen Ehemann Thorn?

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. zunächst veröff entlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie, Die Verlobten des Winters, publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 613
Altersempfehlung 12 - 19 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.07.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17826-2
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 22,2/14,4/5,6 cm
Gewicht 826 g
Originaltitel Les Disparus du Clairdelune. La Passe-miroir 2
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Amelie Thoma
Verkaufsrang 2629

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
119 Bewertungen
Übersicht
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Deutliche Steigerung zum ersten Band
von Bücher - Seiten zu anderen Welten am 16.07.2020

Wo mich der Reihenauftakt nicht so richtig überzeugen konnte, hat der Folgeband seine Chance definitiv genutzt. Band 1 fühlte sich wie ein elend langes Vorspiel an, hier passiert dann endlich auch was. Die Handlung konnte mich mit jeder Seite mehr fesseln und auch die Protagonistin entwickelt sich endlich zu einem Charakter, der... Wo mich der Reihenauftakt nicht so richtig überzeugen konnte, hat der Folgeband seine Chance definitiv genutzt. Band 1 fühlte sich wie ein elend langes Vorspiel an, hier passiert dann endlich auch was. Die Handlung konnte mich mit jeder Seite mehr fesseln und auch die Protagonistin entwickelt sich endlich zu einem Charakter, der mich überzeugen kann. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird, denn es deuten sich einige spannende Entwicklungen an. Ein bisschen von Thorn würde ich mir aber nach wie vor wünschen.

Um Längen besser als Band 1
von fuddelknuddel am 27.04.2020
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Auch der zweite Band der Spiegelreisenden ist mir bereits zu großen Teilen bekannt, selbst wenn ich gestehen muss, dass ich das Buch aufgrund seiner enormen Seitenanzahl seinerzeit nicht komplett zu Ende gelesen, sondern erst einmal eine Pause eingelegt hatte. De Reiz, weiterzulesen, wurde dann von einer Leseflaute erstickt, sod... Auch der zweite Band der Spiegelreisenden ist mir bereits zu großen Teilen bekannt, selbst wenn ich gestehen muss, dass ich das Buch aufgrund seiner enormen Seitenanzahl seinerzeit nicht komplett zu Ende gelesen, sondern erst einmal eine Pause eingelegt hatte. De Reiz, weiterzulesen, wurde dann von einer Leseflaute erstickt, sodass ich mich jetzt auf das Hörbuch umso mehr gefreut habe, was mit seinen 15 Stunden zwar auch kein Pappenstiel, jedoch in der momentanen Zeit für mich wesentlich leichter zu händeln ist als ein Buch mit 600+ Seiten. Tatsächlich hatte ich das Buch nicht annähernd so spannend und nervenaufreibend in Erinnerung, wie es mir dieses Mal als Hörbuch erschien. Ich habe mich kaum getraut, Pausen einzulegen, weil ich jedes Mal ausgerechnet dann an einer enorm spannenden Stelle angelangt war und unbedingt wissen wollte, was in diesem Moment passiert. Was den Einstieg für mich sehr erleichtert hat, war die kleine Zusammenfassung zu Beginn des Buches, in der kurz und dennoch ausführlich genug beschrieben wird, was in Band 1 geschehen ist. Zwar war das Hören vom ersten Band noch nicht ewig her, aber wenn man zwischendurch noch andere Bücher liest oder hört, gerät vielleicht das ein oder andere Detail schnell in Vergessenheit. Auch für dieses Hörbuch muss ich noch einmal die Sprecherin loben, obgleich sie die selbe ist wie in Band eins und ich das dort bereits ausführlich getan habe. Sie passt einfach so perfekt zu Ophelia und schafft es dennoch, auch die anderen Figuren mit verschiedenen Stimmen und Akzenten nahezu unverwechselbar darzustellen, dass es einfach ein Genuss ist, ihr zuzuhören. In diesem Buch geht es für mein Empfinden deutlich rasanter und vor allem intriganter zu als im ersten Teil. Die Schwangerschaft von Thorns Tante, das Verschwinden der Bewohner aus dem Mondscheinpalast und die zunehmende Aufmerksamkeit, die Ophelia von Faruk bekommt, all das bringt für das Mädchen eine Suppe aus Zweifeln, Unsicherheiten und Gefahr mit sich. Man glaubt zu wissen, wer es gut und wer es schlecht mit ihr meint, und wird dann am Ende doch eines komplett anderen belehrt. Ophelia macht im Laufe des Buches eine große Wandlung durch, sie wird noch selbstbewusster, steckt nicht immer nur zurück, sondern traut sich auch mal, Widerworte zu geben, sie steht endlich für sich selbst ein, wie ich es mir auch im ersten Teil schon gewünscht hatte. Doch nicht nur unsere Protagonistin, sondern auch Thorn entwickelt sich. Seine Vorhaben sind zwar anfangs nach wie vor undurchsichtig, aber man beginnt eine deutlichere Verbindung zwischen seiner Verlobten und ihm zu erkennen. So verschroben und eigenartig dieses Arrangement auch wirken mag, ich liebe die beiden zusammen einfach. Sie haben keine richtige Liebesbeziehung, wie man es erwarten würde, aber langsam lernen sie merklich, sich aufeinander zu verlassen und fassen Zuneigung zueinander. Der Spannungsbogen baut sich in diesem Buch wie im vorigen zunächst recht langsam auf, aber bleibt dafür eine lange Zeit konstant, bevor kurz vor dem Ende der große Höhepunkt wartet. Ich muss gestehen, dass mich das Ende dieses Buches emotional ziemlich in die Mangel genommen hat, ich war zugleich begeistert, geschockt, traurig und neben all dem extrem aufgeregt, wie es denn nun weitergehen wird für Ophelia und Thorn. Ein spannendes Finale wie dieses hatte ich weiß Gott nicht erwartet und umso mehr freue ich mich schon auf den Folgeband. Mein Fazit: Noch mal eine Klasse besser als Band 1! Ich habe mich zunehmend in die Figuren verliebt, Thorn konnte mein Herz erweichen und Ophelia mauserte sich zu einem starken jungen Fräulein. Die Spannung und das Mysteriöse, die Magie und das Unberechenbare sind die ganze Zeit greifbar und ich fand besonders das letzte Drittel extrem spannend. Band 3 kann kommen!

Schönes Wiedersehen mit Ophelia - mit Längen!
von Sani Hachidori am 20.03.2020

Nachdem mich der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe restlos begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf den zweiten Band. Ob der Nachfolger dem Auftakt gerecht werden konnte, schildere ich euch im Folgenden. INHALT: „Je voller ihr Herz war, desto leerer war ihr Kopf.“ – Die Spiegelreisende – Die Verschwundene... Nachdem mich der erste Band der Spiegelreisenden-Reihe restlos begeistern konnte, war ich voller Vorfreude auf den zweiten Band. Ob der Nachfolger dem Auftakt gerecht werden konnte, schildere ich euch im Folgenden. INHALT: „Je voller ihr Herz war, desto leerer war ihr Kopf.“ – Die Spiegelreisende – Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast, S. 222 – Nach den unerwarteten Wendungen am Ende des ersten Bandes, wird Ophelia eher ungeplant zur Vize-Geschichtenerzählerin am Hofe ernannt. Ihre Aufgabe besteht nun darin, dem Familiengeist Faruk Geschichten zu erzählen, die ihm gefallen. Dabei muss Ophelia sich im Theater vor dem gesamten Hofstaat behaupten. Während sie den Intrigen und Wirrungen am Hofe widersteht, schlägt Ophelia sich weiterhin mit Thorn herum, der trotz der bevorstehenden Hochzeit auf Abstand geht. Und als wenn das nicht reicht, kündigt sich Ophelias Familie zu einem Besuch an. Da es der Protagonistin nicht möglich war, sich persönlich bei ihrer Verwandschaft per Telegramm zu melden, machte sich diese schnurstracks auf den Weg zu ihr. Damit das Chaos auch perfekt ist, verschwinden mehrere Personen in der so sicher geglaubten Himmelsburg. Als Ophelia in die Ermittlungen einbezogen wird, muss sie einsehen, dass der Schuldige jedwede Vorkehrungen getroffen hat, um ihre Fähigkeit des Lesens zu blockieren. Thorn tut alles dafür, dass Ophelia als Leserin nicht in den Fokus von Faruk gerät, damit er selbst das Lesen von Faruks Buch übernehmen kann. Damit möchte er seine Verlobte schützen. Ophelia ihrerseits erwirkt, dass Thorn ihre Wünsche erfüllt – sie darf ein eigenes Lese-Atelier führen. Als Faruk darauf aufmerksam wird, überschlagen sich schließlich die Ereignisse. Ophelia muss die Ermittlungen zu den Verschwundenen leiten und hat eine sehr kurze Gnadenfrist. Außerdem muss sie das Buch von Faruk lesen und der Botschafter Archibald verschwindet bei seinen Ermittlungen ebenfalls plötzlich. Ob sie diese Aufgaben meistert, warum Thorn im Gefängnis landet, wer hinter den Verschwundenen steckt und warum „Gott“ endlich ein Gesicht bekommt, müsst ihr allerdings selbst lesen. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil ist wie vom ersten Band gewohnt sehr niveauvoll, bildhaft und atemberaubend. Unterbrochen werden die Kapitel von den sogenannten „Fragmenten“, die inhaltlich aus dem Rahmen fallen und einen Rückblick zu den Familiengeistern und Gott zeigen. Mit den Fragmenten konnte ich bis zum Ende nicht viel anfangen, weil sich erst am Ende der Sinn des Ganzen ergab. Mich haben die Fragmente tatsächlich sogar etwas genervt, weil sie den Lesefluss gestört haben. Ansonsten war der Schreibstil aber wieder wunderbar zu lesen und ich muss sagen, dass die Autorin wieder nur für den Schreibstil einen Bonuspunkt bei der Bewertung bekommt. FAZIT: Leider brauchte das Buch für mich dieses Mal sehr, sehr lange, um in die Gänge zu kommen. Deswegen war der zweite Band für mich sehr viel schwächer als der Auftakt. Das ist oftmals bei zweiten Bänden der Fall, aber dennoch hat mir das Wiedersehen mit den Charakteren wieder sehr viel Freude gemacht. Im letzten Viertel des Buches sind dann einige Wendungen und Entwicklungen vorhanden, die ich so wieder nicht erwartet habe. Wie schon der erste Band, konnte mich der zweite Teil diesbezüglich sehr begeistern. Ich hätte mir gewünscht, dass der Spannungsbogen schon etwas eher beginnt und auch kontinuierlich weitergeführt wird. Dafür muss ich leider Punkte abziehen. Mit gefällt sehr gut, dass Ophelia sich auch im zweiten Band wieder entwickelt und immer mehr zu einer starken Frau reift. Die Mischung aus Fantasy, Steam-Punk und Jane Austen ist weiterhin vorhanden. Als Nachfolger leider schwächer, aber dennoch lesenswert!


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