Mütter ohne Grenzen

Paradoxien verberuflichter Sorgearbeit am Beispiel der SOS-Kinderdörfer

Geschlecht und Gesellschaft Band 56

Sarah Speck

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Beschreibung

In SOS-Kinderdörfern weltweit leben und arbeiten Frauen, die als Mütter für (Sozial-)Waisen sorgen. Hier bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Verberuflichung von Mutterschaft empirisch zu untersuchen. Im Rahmen einer Feldforschung in Österreich und Bolivien analysiert Sarah Speck die Praxis dieser Einrichtungen. Das Kernstück ihrer qualitativen Studie bildet die fallrekonstruktive Auswertung von Interviews mit SOS-Kinderdorfmüttern. Des Weiteren geht die Autorin der Frage nach, was geschieht, wenn spezifische Vorstellungen von guter Mutterschaft in andere soziokulturelle Kontexte exportiert werden. Ihr Buch bewegt sich an der Schnittstelle von geschlechtertheoretischen, soziologischen und kulturanthropologischen Ansätzen und knüpft an Debatten um den Strukturwandel der Arbeit, um gegenwärtige Geschlechterverhältnisse und um kulturelle Globalisierungsprozesse an.

"... Mit der Studie ist der Autorin ein dichtes und lesenswertes Werk gelungen, das durch seine klare Sprache und den gut strukturierten Aufbau besticht. Die Einmaligkeit des Beispiels veranschaulicht - über die Organisationsgrenzen hinweg ... Neben dem wissenschaftlichen und fachinteressierten Publikum der Soziologie, Kulturanthropologie und Geschlechterforschung (Schwerpunkt Familie und Arbeit) ist die Studie auch für Praktiker/innen aus dem Bereich der Sozialen Arbeit, internationaler Hilfs- und entwicklungspolitischer Organisationen sowie Gender Consultants wertvoll ..." (Petra Schmidt, in: H-Soz-Kult, hsozkult.de, 18. Juni 2015)


Sarah Speck ist Kulturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Technischen Universität Darmstadt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 263
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-658-05615-5
Verlag Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Maße (L/B/H) 20,8/14,9/2 cm
Gewicht 366 g
Auflage 2014

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  • ​Zur Genese eines kulturellen Deutungsmusters.- Modellierte Mutterschaft.- Beruf Mutter – Feldforschungen in Bolivien und Österreich​.