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Sánchez, M: Heftiges Umarmen im Eingangsbereich

Roman

Der Fund eines zierlichen Damenstrumpfs in ihrer Wäsche verändert das Leben der 43jährigen Anwältin Cecilia von einem Tag auf den anderen. Nach zwölf Jahren Ehe und dem vergeblichen Versuch, ein Kind zu bekommen, ist sie plötzlich wieder allein und muss sich neu erfinden. Sie zieht aus ihrer schicken Dachterrassenwohnung am Retiro-Park in Madrid aus und beschließt, das alte Haus am Ufer des Manzanares, das sie von ihren Großeltern geerbt hat, in eine Pension für Studentinnen umzuwandeln.
Doch schon bei der Renovierung kommt es zu hitzigen Wortgefechten mit dem ruppigen Bauleiter Andrés Leal, der alles besser weiß. Ein geheimnisvolles goldenes Medaillon, das bei den Umbauarbeiten in einer Zwischenwand gefunden wird, sorgt für weitere Verwirrung. Vor allem als Cecilia später denselben Anhänger am Hals der neuen Haushälterin Azucena entdeckt.
Als endlich mit der schüchternen Noelia, der wunderschönen Ivana und der kriminalistisch veranlagten Catalina die ersten Pensionsgäste einziehen, stellt Cecilia kuriose Hausregeln auf, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Doch Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden, und auch Cecilia kann nicht verhindern, dass nach vielen Turbulenzen die Liebe Einzug hält in der schönsten Pension der Welt ...
Rezension
"Die spanische Autorin Mamen Sánchez erzählt eine spannende, humorvolle und emotionale Geschichte von Sehnsucht, Vergänglichkeit und dem Mut für Neuanfänge. Ihr neuer Roman ist Balsam für die Seele." Aachener Zeitung
Portrait
Mamen Sánchez studierte in Madrid Kommunikationswissenschaften, dann Literaturwissenschaften an der Sorbonne und an den Universitäten von London und Oxford. Heute ist sie die stellvertretende Chefredakteurin der spanischen Zeitschrift Hola! und Chefredakteurin der mexikanischen Ausgabe. Sie ist verheiratet und hat fünf Kinder.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783851793383
Verlag Thiele Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,4 cm
Gewicht 455 g
Übersetzer Anja Rüdiger
SPECIAL (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Die schönste Pension der Welt
von Aleida am 08.04.2017

Mamen Sanchez hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschaffen. Lebhafte und turbulente Szenen reihen sich aneinander. Alle Bewohner der Pension haben so ihre Geheimnisse, und kaum ist eines gelöst, tut sich schon das nächste auf. Sehr geschickt verwebt die Autorin die Lebensgeschichten der zunächst fremden Personen zu einem große... Mamen Sanchez hat einen sehr unterhaltsamen Roman geschaffen. Lebhafte und turbulente Szenen reihen sich aneinander. Alle Bewohner der Pension haben so ihre Geheimnisse, und kaum ist eines gelöst, tut sich schon das nächste auf. Sehr geschickt verwebt die Autorin die Lebensgeschichten der zunächst fremden Personen zu einem großem Ganzen. Natürlich sind manche Zufälle vielleicht nicht so ganz realistich, aber ich habe mich daran nicht gestört. Es ist nicht zu übertrieben und passt sehr gut zur ganzen Geschichte. Liebe, Freundschaft und Familie spielen eine große Rolle, auch eine Portion Magie darf zum Schluß nicht fehlen. Auch die Kulisse, die Pension, die von Cecilia geführt ist, ist wunderbar beschrieben. Man würde am liebsten gleich selbst dort einziehen. Viele unterschiedliche Charaktere treffen in der Pension aufeinander. Diese sind sehr authentisch beschrieben. Jeder hat so sein Geheimnis und so bleiben auch Konflikte nicht aus. Cecilia ist eine sehr warmherzige und mitfühlende Person, die sich um alle Bewohner kümmert und ihnen immer hilfreich zur Seite steht. Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Personen verleiht dem Roman eine besondere Würze und Dynamik und macht richtig Spaß beim Lesen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Hausregeln, die Cecilia aufstellt, sich in den Kapitelüberschriften wiederfinden und auch in den einzelnen Kapiteln darauf Bezug genommen wurde. Der Roman liest sich wunderbar flüssig und durch die bildhafte Sprache kann man schnell in die Handlung eintauchen. Einzig ein bisschen mehr spaniches Flair hätte ich mir gewünscht. Fazit: Ein unterhaltsamer Roman, bei dem Liebe, Freundschaft und viele Geheimnisse im Mittelpunkt stehen! Schöne Lesestunden sind garantiert!

Neue Heimat - neue Liebe
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 24.03.2017

Cecilia steht vor den Trümmern ihrer gescheiterten Ehe. Nach Monaten der depressiven Lähmung beschließt sie, das alte Haus ihrer Großeltern zu ihrem neuen Wohnsitz zu machen. Das Haus stand jahrelang leer und sie fühlt sich fast schuldig, ihr Erbe so lange vernachlässigt zu haben. Sie beschließt aus diesem Haus ein Heim für sich... Cecilia steht vor den Trümmern ihrer gescheiterten Ehe. Nach Monaten der depressiven Lähmung beschließt sie, das alte Haus ihrer Großeltern zu ihrem neuen Wohnsitz zu machen. Das Haus stand jahrelang leer und sie fühlt sich fast schuldig, ihr Erbe so lange vernachlässigt zu haben. Sie beschließt aus diesem Haus ein Heim für sich selbst und eine kleine Pension für Studentinnen der nahegelegenen Universität zu machen. Damit beginnt ein neuer Abschnitt in ihrem Leben, nicht nur die ständigen Streitigkeiten mit dem Bauunternehmer bringen Aufregung in ihr Leben, auch der illegale Migrant Justice, der sich im Garten verborgen hat, stellen eine Herausforderung dar. Gegen alle Einwände von Andrés Leal, dem Bauunternehmer, setzt Cecilia durch, dass er Justice beschäftigt und schon bald bekommen die täglichen Streitereien zwischen Cecilia und Andrés eine neuen – gar nicht erwarteten Ton. Auch mit den drei jungen Frauen, die das Heim Cecilias teilen, kommen neue Herausforderungen auf sie zu. Es gibt Geheimnisse, die lange verborgen waren, ein eingemauertes Schmuckkästchen, das bei der Renovierung gefunden wird, betrifft auch ganz unmittelbar Cecilias Familie. Eine wirklich herzerwärmende Geschichte, die man einfach nur mit einem Lächeln lesen kann. Wie sich aus den zufällig zusammen gekommenen Personen eine neue Wahlfamilie bildet, die miteinander Freude und Leid teilen, kann man nicht ungerührt lesen. Dabei sind die Geschichten manchmal komisch, manchmal tragisch, aber immer ganz großes Kino. Die einzelnen Charaktere sind mir ganz schnell ans Herz gewachsen, auch grade dann, wenn ihre Schwächen beschrieben wurden. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz, was Cecilia nicht mehr für möglich gehalten hätte, das Glück findet wieder Platz im alten Haus am Ufer des Manzanares. Wenn es einen Kritikpunkt gibt, dann die Häufung der Zufälle und der übertrieben dramatisch beschriebenen Begebenheiten im letzten Teil des Buches. Da mussten die diversen Schicksale und Handlungsfäden zu schnell verknüpft werden, was mir persönlich das Lesevergnügen etwas geschmälert hat. Aber ich kann verstehen, dass viele Leserinnen die Bücher von Mamen Sánchez verschlingen und ich gespannt auf weitere Romane der Autorin.

Eine Pension zum Verlieben
von Ladybella911 aus Besancon am 24.03.2017

Mit 43 Jahren steht die erfolgreiche Anwältin Cecilia eigentlich vor den Trümmern ihres Lebens, denn ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen und ihr sehnlichster Wunsch, ein Kind, konnte ihr bislang nicht erfüllt werden. Aber jedes Ende birgt auch einen neuen Anfang – und den will Cecilia nutzen. Von ihren Großeltern ... Mit 43 Jahren steht die erfolgreiche Anwältin Cecilia eigentlich vor den Trümmern ihres Lebens, denn ihr Mann hat sie wegen einer Jüngeren verlassen und ihr sehnlichster Wunsch, ein Kind, konnte ihr bislang nicht erfüllt werden. Aber jedes Ende birgt auch einen neuen Anfang – und den will Cecilia nutzen. Von ihren Großeltern hat sie ein Haus geerbt und sie beschließt, dieses zu renovieren und eine gemütliche Pension daraus zu machen, mit Zimmern, die sie an Studentinnen vermieten will. Als sie sich dort mit dem Bauunternehmer trifft, der den Umbau vornehmen soll, trifft sie auch gleich auf den ersten Bewohner ihres neuen Domizils, den illegalen Flüchtling Justice. Nach einer umfangreichen Sanierung, bei der sie auch eine neue Liebe findet, ist es dann soweit: sie kann ihre ersten Mieterinnen begrüßen, drei junge Studentinnen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können : die wunderschöne Ivana russischer Abstammung, Catalina mit einem kriminalistischen Gespür, und Noelia, die Tochter einer Freundin ihrer Mutter. Es ist ein klarer Glücksfall, dass sich just zu dieser Zeit dann auch noch eine Haushälterin auf eine drei Jahre alte Anzeige meldet, Acuzena, bald darauf der gute Geist des Hauses. Natürlich hat Cecilia strikte Regeln für das Zusammenleben aufgestellt – sollte ja eine anständige Pension sein, in der sie alle zusammen lebten, dennoch ist sie die erste, die ihre Regeln bricht und natürlich ist es unmöglich, diese konsequent einzuhalten, was zu allerhand Verwicklungen, einem Diebstahl mit Folgen und größtmöglichen Verwirrungen im Liebesleben der Beteiligten führt. Es ist eine heitere, aber auch tiefgründige Geschichte, die uns die Autorin, Mamen Sanchez, hier präsentiert, und auch so ernste Themen wie das Flüchtlingsproblem werden in die Handlung eingeflochten, und manchmal gibt es einen Aspekt von Spannung, der fast wie ein Krimi anmutet. Ein wenig Mystik ist auch vorhanden, den die verstorbenen Großeltern geistern auch noch durch das Haus, aber am Ende wird alles gut, und es gibt ein rosarotes Happy-End. Das Buch hat mir trotz einiger Längen gut gefallen, die Charaktere sind authentisch und glaubhaft und die heitere und lockere Schreibweise liest sich angenehm und flott. Cecilia ist eine richtige Drama-Queen, die sich nicht scheut, in heiklen Situationen auch schon mal auf die Tränendrüse zu drücken, manchmal waren Dramatik und Emotionen für meinen Geschmack etwas zu viel, aber das ist meine persönliche Meinung, und jeder Leser wird das sicherlich jeweils nach seinem Geschmack beurteilen. Auf jeden Fall eine Geschichte, die lesenswert und voller hintergründigem Humor ist und den Leser gut unterhält.


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