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Snyder, C: Frau, die allen davonrannte

Roman


Eine Farm am Ende der Welt wird zum Mittelpunkt

eines ganzen Lebens.


Dass Aganetha Smart einst eine kühne Pionierin war, ist in dem Altenheim, in dem sie sitzt, niemandem bewusst. Als zwei junge Leute auftauchen, um sie zu interviewen, sagt sie bereitwillig zu. Trotz ihrer Gebrechlichkeit sehnt sie sich nach Abenteuer. Und auch wenn ihre Erfolge weitestgehend in Vergessenheit gerieten, erinnert sie selbst sich noch sehr genau daran. Als junge Läuferin gewann sie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen. Es war ein revolutionärer Sieg, Frauen durften in dieser Kategorie zum ersten Mal teilnehmen. Doch so sehr Aganetha sich bemühte, vor ihrer Vergangenheit konnte sie nicht davonlaufen – ebenso wenig wie vor den Konventionen ihrer Zeit.

Rezension
"Ein sagenhaft schön geschriebens Debüt mit einer unvergesslichen Heldin!" Grazia
Portrait
Snyder, Carrie
Carrie Snyder ist Mutter von vier Kindern, Autorin, Organisationstalent, Träumerin, Läuferin, Lehrerin, Fotografin und jemand, der sich die Zeit nimmt, um sich mit einer Tasse Kaffee vor den Computer zu setzen und sich mit dem eigenen Blog zu beschäftigen oder ein Buch zu schreiben. Auch wenn ihre Tage mehr als ausgefüllt sind, fragt sie sich immer wieder, was sie noch tun kann, um sie etwas schöner und wertvoller zu machen. Sie veröffentlichte zwei Bücher mit Kurzgeschichten, die mehrfach ausgezeichnet wurden. Ihr erster Roman »Die Frau, die allen davon rannte« stand bereits wenige Wochen nach Erscheinen auf der Shortlist des Rogers Writers' Trust Fiction Preises und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Carrie Snyder lebt mit ihrem Mann, ihren Kindern und zwei Hunden in Waterloo, Ontario.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783442754649
Verlag btb
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/3,8 cm
Gewicht 577 g
Originaltitel Girl Runner
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
SPECIAL (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
53 Bewertungen
Übersicht
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Rückblick aufs Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Hirschberg am 19.10.2016

In diesem Buch wird über das bewegte Leben einer nun schon 104 Jahre alten Frau, die im Altersheim lebt, berichtet. Es klingt alles etwas melancholisch, vielleicht so zynisch, da das Alter Spuren an der Hauptperson hinterlassen hat, die vielleicht nicht immer schön waren. Außerdem sind meiner Meinung nach einige Meta... In diesem Buch wird über das bewegte Leben einer nun schon 104 Jahre alten Frau, die im Altersheim lebt, berichtet. Es klingt alles etwas melancholisch, vielleicht so zynisch, da das Alter Spuren an der Hauptperson hinterlassen hat, die vielleicht nicht immer schön waren. Außerdem sind meiner Meinung nach einige Metaphern und Lebensweisheiten im Buch versteckt, die einen vielleicht selbst zum Nachdenken anregen könnten. Es gibt einige Rückblicke in die Vergangenheit, bei denen man über bestimmte prägende Ereignisse der Hauptfigur erfährt. Ihr Leben im Altersheim ist nicht mehr sehr erfüllend und so kann sie sich noch an schöne oder interessante Erinnerungen klammern oder aufheitern. Ich denke, dass dieses Buch sehr interessant für jedermann sein kann!

Berührend!
von Julia | BücherFantasie am 23.08.2016

Carrie Snyder erzählt in ihrem Roman "Die Frau, die allen davon rannte" mehrere Geschichten auf einmal. Es gibt viele Handlungsstränge, die nacheinander oder nebeneinander laufen, viele die zusammenhängen, kompliziert sind, bewegen, berühren und die die Hauptprotagonistin Aganetha Smart zu der gemacht haben, die sie heute ist: E... Carrie Snyder erzählt in ihrem Roman "Die Frau, die allen davon rannte" mehrere Geschichten auf einmal. Es gibt viele Handlungsstränge, die nacheinander oder nebeneinander laufen, viele die zusammenhängen, kompliziert sind, bewegen, berühren und die die Hauptprotagonistin Aganetha Smart zu der gemacht haben, die sie heute ist: Eine alte Dame, 104 Jahre alt, Olympiasiegerin von 1928. Die verschiedenen Geschichten sind sehr komplex aufgebaut und werden in zwei Zeitsträngen erzählt: Heute und damals. Auf der einen Seite ist da die junge Aganetha; sie hat eine große Familie, ist aufgewachsen mit Tod, Verlusten, zwei Weltkriegen und Prüfungen, die sie schon als kleines Mädchen prägten. Dann ist da die ältere Aganetha; von zuhause weggezogen, verliebt in einen Athelten, Olympiasiegerin. Die Verbindung der beiden Geschichten in der Gegenwart bringt Kaley – eine junge Läuferin, die die 104-Jährige aus dem Altenheim "entführt", die sich für Aganethas Leben interessiert, alles wissen und erfahren möchte um selbst eine erfolgreiche Sportlerin zu werden. Das alles klingt natürlich wahnsinnig emotional und berührend, schließlich hat die Hauptprotagonistin einiges erlebt, viel Unglück überstanden, hart trainiert und lange gekämpft – wohl bemerkt in einer Zeit, in der Frauen nicht denselben Status hatten wie heute. Der Stammbaum der Familie Smart am Anfang des Buches ließ schon darauf schließen, dass die Familie stark beleuchtet wird, dass ein durchgängiges Folgen der Ereignisse aufgrund vieler Charaktere schwierig sein würde. Und genau das war es für mich auch. Es gibt viele Zeitsprünge, deren genaue Ordnung und Bedeutung für mich nicht wirklich erkennbar waren und das Buch für mich auch komplizierter machten, als es unbedingt notwendig gewesen wäre. Der rote Faden wurde beeinträchtigt, Spannung ging verloren und Emotionen blieben leider nur oberflächlich. Trotzdem ist "Die Frau, die allen davonrannte" ein wunderschönes Buch, das einen nachdenklich zurücklässt. Mich vor allem, da ich es zur Zeit der Olympischen Spiele in Rio gelesen habe. Heute ist es selbstverständlich, dass Frauen bei verschiedenen Disziplinen antreten; auch das Laufen von 800 Metern. Aganetha ist stark, diszipliniert und schert sich nicht um Konventionen oder Traditionen. Sie liefert damit eine sehr starke und wundervoll umgesetzte Hauptprotagonistin. Carrie Snyders Schreibstil hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Vom Stil her ließ sich das Buch flüssig und leicht durchlesen. Allerdings war ich auch oft verwirrt, weil für mich nicht immer deutlich wurde, wer gerade an einem Dialog beteiligt ist und wer was sagt. Die vielen Zeitsprünge haben diesen Eindruck noch verschlimmert. Die Gestaltung des Buchcovers gefällt mir sehr. Die Verbindung von Aganethas altem (dem Hof) und ihrem neuen Leben (die Läuferin) finde ich gut gewählt und ergibt nach dem Lesen umso mehr Sinn. Fazit "Die Frau, die allen davon rannte" ist ein schönes Werk mit einer starken Botschaft, das leider in der Ausführung bezüglich Chronologie und Eindeutigkeit leicht schwächelt. Obwohl mir zwischendurch die Spannung und die Ordnung fehlten, konnte es mich aufgrund der starken Hauptprotagonistin sehr bewegen.

interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 21.08.2016

Aganetha Smart ist 104 Jahre und lebt zurückgezogen und fast vergessen in einem Altersheim. Während ihr Körper durch das Alter bereits schwach und zittrig geworden ist, lebt immer noch ein reger Geist in ihr. Zwei junge Leute kommen, um sie über ihr langes ungewöhnliches Leben zu interviewen. In Rückblenden erfährt der Leser, d... Aganetha Smart ist 104 Jahre und lebt zurückgezogen und fast vergessen in einem Altersheim. Während ihr Körper durch das Alter bereits schwach und zittrig geworden ist, lebt immer noch ein reger Geist in ihr. Zwei junge Leute kommen, um sie über ihr langes ungewöhnliches Leben zu interviewen. In Rückblenden erfährt der Leser, das Aggie in einer großen Familie auf dem Land aufgewachsen ist. Mit Geschwistern und Halbgeschwistern. Auch ihre Jugend ist es die ihr die Energie und Ausdauer gibt um später zu einer der erfolgreichsten Läuferinnen ihrer Zeit zu werden. Sie und andere Frauen setzen sich in einer Männerdomäne des Sports durch und sie gewinnt schließlich eine Goldmedallie. Mir hat vor allem gefallen, dass am erfundenen Leben der Aggie Smart die damaligen Wettkampf-Umstände der Sportlerinnen auf eindringliche Weise geschildert werden. Auch wenn es Aganetha nicht wirklich und leibhaftig gab, so sind ihre Erlebnisse doch die Essenz vieler realer Geschehnisse um tatsächliche Läuferinnen und man erlebt hautnah mit, wie es im letzten Jahrhundert auch im Sport zu einem Kampf um Gleichberechtigung und Anerkennung der Frauen kam. „Die Frau, die allen davonrannte“ ist der viel beachtete Erstling der Autorin Carrie Snyder. Man merkt der Geschichte an, dass Frau Snyder über Dinge schreibt, die sie nachvollziehen kann, die sie sogar selbst kennt. Sie ist Mutter von vier Kindern, Lehrerin und vor allem Läuferin. Mit kraftvollen Worten beschreibt sie Emotionen und Erlebnisse, versucht auf den Grund der Dinge zu kommen. Der Erzählstil ist anspruchsvoll und der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit fordert die Aufmerksamkeit des Lesers. Sehr ansprechend ist auch die optische Gestaltung des Covers. Ein Buch welches ich gerne gelesen habe und durch dass ich auf eine interessante neue Autorin aufmerksam geworden bin.


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