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Heiliger Zorn

Wie die frühen Christen die Antike zerstörten - Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

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Das Buch des Jahres in England

Im Römischen Reich war das religiöse Leben vielfältig - bis unter den ersten christlichen Kaisern alles anders wurde: Mit aller Macht versuchten die frühen Christen, Andersgläubige zu bekehren, und erwiesen sich dabei nicht nur als extrem intolerant, sondern auch als äußerst gewalttätig. Im ganzen Imperium zertrümmerten sie Tempel und Kultgegenstände, verbrannten Bücher, jagten Philosophen aus den Städten und verfolgten diejenigen, die weiter den alten Göttern opferten.

In »Heiliger Zorn« zeichnet die britische Altphilologin und Journalistin Catherine Nixey ein gänzlich neues und zutiefst erschütterndes Bild der frühen Christen als die wahren Barbaren. Packend enthüllt sie die Gräueltaten, die hinter dem Triumph des Christentums stecken und mit zum Untergang der Antike führten.
Rezension
»In einer Welt, in der religiöse Fundamentalismen verschiedener Provenienz sich längst wieder ausgebreitet haben, ist die Lektüre von Catherine Nixeys Buch unbedingt hilfreich.«
Portrait
Catherine Nixey hat an der Cambridge University Alte Geschichte studiert und mehrere Jahre lang unterrichtet, bevor sie Journalistin für The Times wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in London. »Heiliger Zorn« ist ihr erstes Buch und wurde von Daily Telegraph, Spectator, Observer und dem BBC History Magazine zum »Book of the Year« gewählt sowie mit dem Royal Society of Literature Jerwood Award ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.04.2019
Sprache Deutsch, Englisch
EAN 9783641210854
Verlag Random House ebook
Originaltitel THE DARKENING AGE
Dateigröße 10961 KB
Übersetzer Cornelius Hartz
Verkaufsrang 1865
eBook
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Kundenbewertungen

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Heiliger Zorn
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 17.06.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sehr interessantes Buch. Es gibt Aufschluss, dass in anderen Epochen gleiches geschah und geschieht. Sollte man mal darüber nachdenken. Das Buch kann man, für Jene, die diese Thematik interessiert empfehlen.

Waren die Christen die Taliban der Antike? (Die Presse, 5.5.19, S46f)
von S.A.W aus Salzburg am 05.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die britische Historikerin Catherine Nixey entzaubert alle Mythen vom friedfertigen, verfolgten Christentum der Antike. Es war genau umgekehrt. Kaum hatte Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion gemacht, kamen schwarzgekleidete Fanatiker in Horden aus der Wüste Syriens und Ägyptens, zerstörten Tempel und Statuen in ... Die britische Historikerin Catherine Nixey entzaubert alle Mythen vom friedfertigen, verfolgten Christentum der Antike. Es war genau umgekehrt. Kaum hatte Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion gemacht, kamen schwarzgekleidete Fanatiker in Horden aus der Wüste Syriens und Ägyptens, zerstörten Tempel und Statuen in Palmyra, später in Alexandria. Intolerante Fanatiker verbreiteten das Christentum, übten Gewalt gegen alle, die sich nicht bekehren lassen wollten, zerstörten Tempel und Kultgegenstände, verbrannten die Bücher in den Bibliotheken. Nach 100 Jahren hatten sie alle Andersgläubigen im römischen Reich verdrängt, unter Anwendung von Gewalt und Terror. Laut den Forschungen Nixeys waren es vor allem Christen, die die antike Zivilisation mit ihrer Ästhetik, ihrem Wissen und ihrer Philosophie zerstörten. Dieses Wissen ist nicht neu. Bereits der Altmeister der antiken Geschichtswissenschaft, Edward Gibbon, schilderte 1788 in seinem 6-bändigen Hauptwerk, wie fanatisch die Christen gegen Andersgläubige vorgingen, untereinander in ihren Sektenkämpfen waren sie noch grausamer. Märtyrer gab es in 300 Jahren nur einige hundert, die Zahl wurde später maßlos übertrieben. Schon in der Aufklärung lösten diese bekannten Fakten die erste Welle der Kirchenkritik aus. Soviel zu Liebe und Barmherzigkeit Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Legionen des Varus"


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