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Kurt

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Sie werden sich in Kurt verlieben. Und das wird Ihnen das Herz brechen.
Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert. Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, so einfach und kompliziert wie nur Sarah Kuttner das kann.
Portrait
Kuttner, Sarah
Sarah Kuttners erster Roman "Mängelexemplar" erschien 2009 und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Damals wie heute schreibt Kuttner über ernste, existentielle Themen so direkt und ehrlich, als wäre sie die beste Freundin der Leser. Mit dieser Mischung aus Einfühlsamkeit und Schnoddrigkeit wurde sie auch in ihren Sendungen "Sarah Kuttner - Die Show" (VIVA) und "Kuttner." (MTV) bekannt und arbeitete mehrfach für die ARD. Seit 2016 produziert und moderiert sie "Kuttners schöne Nerdnacht".
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Sarah Kuttner
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 15.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783839817131
Genre Belletristik
Verlag Argon
Auflage 2. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
Spieldauer 309 Minuten
Verkaufsrang 318
Hörbuch (CD)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Familie, Trauer & Humor
von NiWa aus Euratsfeld am 11.05.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Lena und ihr Lebensgefährte Kurt kaufen sich ein Haus am Land. Denn der große Kurt hat einen kleinen Kurt im Gepäck, der zwischen seinen erziehungsberechtigten Eltern pendelt. Wochenweise lebt Kurt beim Gespann Lena und Kurt, dann wieder bei seiner Mutter Jana. Während sich alle Beteiligten eingewöhnen geschieht das Unfassbare:... Lena und ihr Lebensgefährte Kurt kaufen sich ein Haus am Land. Denn der große Kurt hat einen kleinen Kurt im Gepäck, der zwischen seinen erziehungsberechtigten Eltern pendelt. Wochenweise lebt Kurt beim Gespann Lena und Kurt, dann wieder bei seiner Mutter Jana. Während sich alle Beteiligten eingewöhnen geschieht das Unfassbare: Der kleine Kurt stirbt. "Kurt" ist - trotz der ernsten Thematik - ein amüsant-charmantes Buch über Familie, Trauer und Zusammenhalt. Lena und Kurt ziehen auf's Land, um die optimale familiäre Versorgung für den kleinen Kurt zu gewährleisten. Dabei ist sich Protagonistin Lena oftmals nicht sicher, welche Rolle ihr in dieser Patchwork-Family-Lösung zugestanden wird. Sie versucht ihren Platz innerhalb der Familie zu finden, und fragt sich, ob sie nicht doch weiterhin am Rand stehen soll. Gleichzeitig ist sie mit dem neuen Haus beschäftigt, und als Leser taucht man in diverse Gestaltungsmöglichkeiten des neuheimischen Gartens ab. Dann passiert es. Der kleine Kurt fällt vom Klettergerüst und ist auf der Stelle tot. Wo vorher amüsante Verwirrung vorrangig war, zieht ein trister Schatten der Trauer ein, indem Lena genauso wenig ihre Rolle kennt. Zuallererst muss ich Sarah Kuttners Erzählstil erwähnen. Ich hatte das Gefühl, die Autorin beziehungsweise Lena erzählt frei von der Leber weg. Details über nackte Hintern, Blümchen auf Gartenschaufeln oder winzige Handtücher werden amüsant-charmant geschildert und ebnen den Weg für die ernsten Themen im Vordergrund. Im Mittelpunkt steht Lenas Rolle in dieser Patchwork-Family. Meiner Meinung nach greift Sarah Kuttner damit ein aktuelles Thema auf. Es existieren viele familiäre Verbunde, die sich zwar - mehr oder weniger - freiwillig zusammenschließen, allerdings kaum auf vorgefertigte Rollen zurückgreifen können. Wie soll sich Lena dem kleinen Kurt gegenüber verhalten? Ist sie die Stiefmutter, die sie gar nicht sein will? Auf die Freundin des Vaters reduziert? Oder darf sie sich die Vorteile einer Art großen Schwester verschaffen? All diese Fragen schwirren der Protagonistin im Kopf herum, bis der kleine Kurt ein schwarzes Loch der Trauer hinterlässt. Kurts Familie ist fassungslos, sie ertragen es kaum. Damit nimmt Lenas Unsicherheit zu, weil sie sich auch in dieser tristen Situation an keine Handlungsanweisungen von außen halten kann. Wie sehr darf sie trauern, wenn überhaupt? Inwiefern ist sie ihrem Lebensgefährten eine Stütze, wenn er der Mutter seines Sohnes zur Seite steht? Und wie soll sie sich verhalten, wenn ihr ihre Beziehung zu entgleiten droht? Allesamt spricht Sarah Kuttner brisante Aspekte an, die jeden in einer bunt gemischten Familiensituation beschäftigen. Dabei behält sie ihre humorvolle Art bei, lässt die Figuren kein Blatt vor den Mund nehmen, sich gegenseitig necken und schon mal im Regen stehen. Nur das Ende hat mir nicht gefallen. Während man Lenas gärtnerische Erfolge im Garten bewundert und durch einen Spalt in der Hecke rüber zu den Nachbarn späht, ist es mit einem Moment vorbei. Der abrupte Abschied hat mich irritiert zurückgelassen, auch wenn es zum Gesamtkonzept des Werkes passt. Mit „Kurt“ hat die Autorin einen besonderen Roman über Liebe, Familie und Trauer geschaffen, der emotional überwältigend zu hören und wahrscheinlich ebenso zu lesen ist. Die Lachmuskeln kommen kaum zur Ruhe, die Tränchen drücken auf die Drüse und um’s Herz wird einen ganz warm, weil dieses Werk ergreifend geschrieben ist.

Roman über Trauer und Trauerbewältigung im typischen Schreibstil von Sarah Kuttner - offen und direkt, mir jedoch zu wenig warmherzig und emotional
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 08.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Lena und Kurt sind von Berlin gemeinsam nach Oranienburg in Brandenburg gezogen, wo sie sich ein Häuschen gekauft haben. Kurt teilt sich das Sorgerecht mit seiner Expartnerin Jana, mit er einen gemeinsamen Sohn hat. Er möchte näher bei ihm wohnen und ihm die Idylle eines eigenen Zimmers in eine... Lena und Kurt sind von Berlin gemeinsam nach Oranienburg in Brandenburg gezogen, wo sie sich ein Häuschen gekauft haben. Kurt teilt sich das Sorgerecht mit seiner Expartnerin Jana, mit er einen gemeinsamen Sohn hat. Er möchte näher bei ihm wohnen und ihm die Idylle eines eigenen Zimmers in eine Haus mit Garten bieten. Für Lena war der Umzug zwar ein Einschnitt, aber sie liebt Pflanzen und kann sich im Garten verausgaben sowie ihre Arbeit als Journalistin auch von zu Hause ausüben. Im Sommer stirbt der kleine Kurt plötzlich und unerwartet. Der große Kurt trauert und Lena weiß nicht, wie sie ihm helfen kann und hat Angst, dass Kurt ihr entgleitet. Sie ist selbst traurig da ihr der kleine Kurt ans Herz gewachsen ist, ist aber unsicher, ob sie im Gegensatz zu den Blutsverwandten als "Anhängsel" überhaupt das Recht hat, zu trauern. Lenas Situation ist sehr eingängig beschrieben. Ich konnte mich gut in die Ich-Erzählerin hineinversetzen und ihre Unsicherheit im Umgang mit dem tragischen Todesfall und der Trauer nachvollziehen. Verständnis bringt man aber auch für den großen Kurt auf, der sich in seiner Trauer zurückzieht, lieber mit seiner Expartnerin spricht, die exakt das nachfühlen muss, was er fühlt, wenn man ein leibliches Kind ohne Vorwarnung verliert. Er stürzt sich in die Arbeit, um sich abzulenken statt mit Lena zu sprechen. Auch schaffen sie es kaum, gemeinsam zum Friedewald zu gehen, wo der kleine Kurt begraben ist, was noch mehr Distanz zwischen dem Paar schafft. Erst als Lena und Kurt versuchen, gemeinsam mit der Trauer umzugehen, bekommt man ein Gefühl, dafür, dass sie in ihrem Haus in Brandenburg auch ohne den Grund für den Umzug, den kleinen Kurt, glücklich werden könnten. "Kurt" ist ein Roman über Trauer und Trauerbewältigung. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Im Gegensatz zu den anderen Romane, die ich von Sarah Kuttner gelesen habe, und sie sich im Schreibstil alle ähneln, ist "Kurt" keine Familiengeschichte oder Charakterstudie. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Verlust eines Kindes und dem Umgang damit. Der Roman ist - typisch Kuttner - mit Berliner Schnauze und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, geschrieben. Diesen Schreibstil muss man gerade bei einem emotionalen Thema mögen. Für manchen Leser mag dieser zu locker und flapsig sein, ich empfand ihn - in die Lage von Lena hineinversetzt - sehr authentisch. "Kurt" erhebt nicht den Anspruch eines Sachbuches oder eines Handbuches über Trauer und Trauerarbeit zu sein, hätte für meinen Geschmack aber etwas warmherziger und emotionaler sein können.

I love it
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 29.04.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Diese Neuerscheinung ist mein erstes Buch von Sarah Kuttner und wird sicher nicht das Letzte bleiben..... Da ich mich grösstenteils für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden habe, werde ich zuerst darauf eingehen. Ich muss gestehen, dass ich erst nach dem beenden des Buches, als ich nachgeschaut habe... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Diese Neuerscheinung ist mein erstes Buch von Sarah Kuttner und wird sicher nicht das Letzte bleiben..... Da ich mich grösstenteils für die ungekürzte Hörbuchvariante entschieden habe, werde ich zuerst darauf eingehen. Ich muss gestehen, dass ich erst nach dem beenden des Buches, als ich nachgeschaut habe wer denn die Sprecherin war, begriff, dass es sich um die Autorin selber handelt ;) Zuerst empfand ich ihre Stimme als doch recht gewöhnungsbedürftig, da sie sehr kratzig daherkommt und es sich anhört als wäre die Sprecherin erkältet ;) Mit der Zeit gewöhnte ich mich allerdings daran und je weiter ich hörte umso mehr fand ich die ganze Art ihres Vorlesens als total passend zum Flair der Story. Ich denke entweder mag man den Schreibstil von Sarah Kuttner oder eben nicht.....denn sie schreibt wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Knackig, unkompliziert, humorvoll, alltagssprachlich, offen und ehrlich. Da wird nicht lange um den heissen Brei herumgeschrieben, sondern die Dinge werden beim Namen genannt. Trotzdem habe ich persönlich nie eine Oberflächlichkeit verspürt, im Gegenteil ich fühlte mich emotional sehr angesprochen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert und wird aus der Sicht von Lena in der ICH- Perspektive erzählt. Zwar könnte ich jetzt nicht gross beschreiben wie sie aussieht, denn soweit ich mich erinnere wird dies nirgends klar erwähnt,ebenso erhalten wir keine gründliche Charakterstudie. Dennoch hatte ich irgendwie ein Bild vor Augen, Lena wirkte auf mich sehr lebendig und anhand ihrer Dialoge und Handlungen wusste ich auch wie sie " tickte". Ich mochte sie unheimlich gerne und konnte bei vielen ihrer Überlegungen & Sorgen einfach nur nicken. ( obwohl ich noch nie in einer solchen Situation war) Auch ihr Freund Kurt war mir sympathisch, gerade ihr Umgang miteinander fand ich bis auf ein paar wenige Ausnahmen total schön und erstrebenswert. Als Vater kommt er voll locker& kumpelhaft rüber, was natürlich voll cool ist, trotzdem sicher nicht immer von Vorteil für das Kind.... Der kleine Kurt ist total süss und jaaa natürlich habe auch ich ihn sofort in mein Herz geschlossen. Die weiteren Personen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen sind für den Verlauf der Geschichte solide dargestellt. Wir erhalten als Leser Einblick in eine schwierige Familiensituation, begleiten die Charaktere durch ihren ganz normalen Alltag ( obwohl der Fokus schon vor allem auf dem Leben zu Hause lag!) und erleben wie damit umgegangen wird. Dies alles auf knapp 250 Seiten, man darf also keine umfassende und ausführliche Familiensaga erwarten.... Ich habe bei diesem Buch laut gelacht, mit dem Kopf genickt, mir wurde warm ums Herz, ich verspürte einen Kloss im Hals, habe x wahrhaftige Sätze markiert, fühlte mich unterhalten und dennoch zum nachdenken angeregt. Deshalb vergebe ich gerne 5 Sterne



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