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Nächstes Jahr in Havanna

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

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Mein Herz gehört Havanna

Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg in eine fremde Heimat: nach Kuba, das Land ihrer Familie. Hierher wollte ihre Großmutter Elisa Zeit ihres Lebens zurückkehren und jetzt soll sie hier beigesetzt werden. Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage Kubas. Bis sie einen Mann kennenlernt, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden.

Anna Carlsson und Leonie Landa leihen Marisol und Elisa ihre gefühlvollen Stimmen

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 9h 33)

Portrait
Cleeton, Chanel
Chanel Cleetons Familie stammt ursprünglich aus Kuba. Sie selbst wuchs jedoch in Florida auf, bevor sie für das Studium der Internationen Beziehungen nach England ging. An der Londoner School of Economics & Political Science machte sie schließlich ihren Masterabschluss in Internationaler Politik. Nächstes Jahr in Havanna ist ihr erster Roman bei Heyne.

Carlsson, Anna
Anna Carlsson, geboren 1973 in Frankfurt a.M., arbeitet auch als Synchronsprecherin, u. a. spricht sie Disneys "Arielle, die Meerjungfrau" und Linda Wallander in "Wallander" von Henning Mankell. 2008 hat sie den Deutschen Hörbuchpreis erhalten.

Landa, Leonie
Leonie Landa, geboren 1994, stand mit acht Jahren das erste Mal auf der Bühne. Sie ist aus Filmproduktionen wie Linie 102, Notruf Hafenkante und Morden im Norden bekannt und als Synchron-, Hörspiel- und Hörbuchsprecherin u. a. in Die drei ???, Tintenherz und Malala. Meine Geschichte. zu hören.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Anna Carlsson, Leonie Landa
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 10.06.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837146271
Verlag Random House Audio
Originaltitel Next Year in Havana
Spieldauer 573 Minuten
Übersetzer Stefanie Fahrner
Verkaufsrang 386
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
12,99
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Im Hier und Jetzt!
von Tina Bauer aus Essingen am 30.11.2019

Marisol begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Als ihre innig geliebte Großmutter stirbt, wünscht sich diese sehnlichst, dass ihre Asche den Weg nach Kuba zurückfindet. Mit einem Rechercheauftrag für ein Reisemagazin und der Asche ihrer Großmutter begibt sich Marisol nach Havanna. Dort angekommen wird sie bei Ana, e... Marisol begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Als ihre innig geliebte Großmutter stirbt, wünscht sich diese sehnlichst, dass ihre Asche den Weg nach Kuba zurückfindet. Mit einem Rechercheauftrag für ein Reisemagazin und der Asche ihrer Großmutter begibt sich Marisol nach Havanna. Dort angekommen wird sie bei Ana, einer alten Freundin ihrer Großmutter Elisa aufgenommen. Luiz, Universitätsprofessor und Rebell der Familie Anas spielt den Reiseführer und merkt schnell, das Marisol nicht nur eine eingebildete reiche amerikanische Touristin ist. Marisol begreift schnell, warum Elisas Herz so an Kuba hing und die Flucht nach Amerika so schmerzhaft war. Als Elisas Vermächtnis in Form von geheimen Briefen an ihren Liebsten in die Hände von Marisol gelangen, beschließt Marisol trotz vieler Warnungen, sich auf die Suche nach der wahren Liebe ihrer geliebten Großmutter zu machen. Mit Marisol und Elisa begibt sich der Leser auf eine innige Reise nach Kuba. Hart umkämpft, rebellisch und von viel Leid geprägt, zeigt sich diese atemberaubende Stadt als eherne Festung, für die es sich als kubanisches Volk stets zu kämpfen lohnte. Unterdrückung, Verstaatlichung, Gewalt und Folter stehen an der Tagesordnung. Vertrauen, Liebe und Hoffnung findet man nur im Verborgenen. Elisas Vergangenheit und das ihrer großen Familie zeigt einem die von Rebellion und Umschwüngen geplagte Insel. Flucht scheint die einzige Überlebenschance, Florida scheint so nah. Marisol hingegen ist sich der andauernden Gefahr erst bewusst, als sie sich in Luiz verliebt und hautnah zu spüren bekommt, was Rebellion bedeutet. Mutig, voller Hoffnung und mit einem klaren Ziel vor Augen, tritt Marisol immer mehr in die Fußstapfen ihrer Großmutter und die Vergangenheit schließt sich in einem tiefen Kreis von Flucht und einer unbekannten neuen Zukunft. Chanel Cleeton hat mit „Nächstes Jahr in Havanna“ einen wunderschönen Roman über Liebe, Vergangenheit und Rebellion geschaffen. Während man den Mut von Elisa bewundert, rebelliert man mit Luiz und lüftet mit Marisol dunkle Familiengeheimnisse. Eine Hommage an Havanna, an eine lange vergangene Zeit und an die Freundschaft. Ein wunderbarer Einstieg in eine Familiensaga. Gelesen von Anna Carlsson und Leonie Landa ein wahrer Hörgenuss für behagliche Stunden vor dem Kamin.

Kuba: Gestern (1958) und Heute (2017)
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 09.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Fast hätte ich „Nächstes Jahr in Havanna“ von Chanel Cleeton nicht gelesen, da mir das Cover zu kitschig und unpassend erschien: mit den drei jungen Frauen am Pool hatte ich andere Assoziationen... Aber wie gut, dass ich mich dann doch anders entschieden habe... Für einen Urlaub auf Kuba war es für mich genau die richtige Vorbe... Fast hätte ich „Nächstes Jahr in Havanna“ von Chanel Cleeton nicht gelesen, da mir das Cover zu kitschig und unpassend erschien: mit den drei jungen Frauen am Pool hatte ich andere Assoziationen... Aber wie gut, dass ich mich dann doch anders entschieden habe... Für einen Urlaub auf Kuba war es für mich genau die richtige Vorbereitung und ich konnte dadurch dieses Land auch genauer betrachten und vielleicht deshalb etwas hinter die glänzenden Kulissen für Touristen blicken! Chanel Cleeton, selbst Exil-Kubanerin (ihre Familie floh 1967), schreibt in zwei Handlungssträngen: Elisa berichtet über die Zeit der Revolution 1958/1959, ihre Enkelin Marisol übernimmt den aktuellen Part (2017). Elisa stammt aus einer reichen Zucker-Familie, ihr Vater „Emilio Perez war einst einer der reichsten und mächtigsten Männer von ganz Kuba. Er ist in den zwei Monaten sichtlich gealtert, seit Präsident Batista geflohen ist, seit die Revolution in unsere Ecke der Insel vorgedrungen ist.“ (S. 10) Elisa flüchtet mit ihrer Familie 1959 und kehrt zu Lebzeiten niemals nach Kuba zurück. Was ihre Familie jedoch nicht weiß: sie liebt Pablo, der gemeinsam mit Fidel Castro für die Revolution kämpft. Marisol, ihre Enkelin, schmuggelt die Asche von Elisa 2017 nach Kuba, „meine Großmutter hat sich gewünscht, dass wir ihre Asche auf Kuba verstreuen. Sie sagte dann, ich würde schon wissen, wo“ (S. 24). Marisol lernt Luis kennen, einen Professor für Geschichte an der Universität Havanna.... Soweit die Grundidee dieses Buches – aber die Autorin hat es geschafft, in den jeweiligen Handlungssträngen die Geschichte Kubas und die aktuelle Situation sehr deutlich und anschaulich zu beschreiben, sei es durch Dialoge, sei es durch die Gedanken von Elisa und Marisol. Wir Leser nehmen teil am privilegierten Leben der „Zucker-Aristokratie“, hören von den Motiven und Zielen der Revolutionäre. Wir erinnern uns mit Marisol an ihr Leben als Exil-Kubanerin in Florida: „Kuba war ein Teil meines alltäglichen Lebens. Wir haben kubanisch gegessen und kubanische Musik gehört. Das ist noch heute so.“ (S. 24), können Luis von den aktuellen Lebensbedingungen auf Kuba sprechen hören. Und da Luis Geschichtsprofessor ist, erfahren wir viel über die wechselvolle Geschichte Kubas und nehmen teil an den Sightseeing-Touren von Marisol. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, die Erzählstränge gut voneinander zu unterscheiden. Die Protagonisten wirkten auf mich sehr authentisch und überzeugend. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und es war für mich eine schöne und realistische Einstimmung auf meinen Urlaub. Ich kann dieses Buch unbedingt weiterempfehlen – und nicht nur Kuba - Urlaubern, sondern eigentlich jeden, der sich für diese wunderschöne Karibik-Insel mit der sehr speziellen aktuellen Situation interessiert!

Eine wundervolle kubanische Familiengeschichte mit ganz viel Herz, Liebe und Geschichte
von Katsbookshelf am 09.09.2019
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Der Klappentext: Mein Herz gehört Havanna Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden. Miami 20... Der Klappentext: Mein Herz gehört Havanna Havanna 1958: Elisa, Tochter eines Plantagenbesitzers, verkehrt in den besseren Kreisen Havannas und weiß kaum etwas über die Lage des Landes. Bis sie einem Mann begegnet, der tief verstrickt ist in die politischen Umwälzungen, die ihre Zukunft für immer verändern werden. Miami 2017: Marisol macht sich auf den Weg nach Kuba. Sie wird zum ersten Mal das Land kennenlernen, in das ihre Großmutter zeit ihres Lebens zurückkehren wollte und in dem sie nun beigesetzt werden soll … Meinung: Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, hat es mich sofort angesprochen und ich wollte unbedingt mehr über Elisas und Marisols Geschichte wissen. Seitdem ich Spanisch in der Schule hatte, interessiert mich diese Kultur sehr und Kuba steht schon lange auf meiner Reiseliste. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch und es hat mich sehr positiv überrascht. . Nun fangen wir aber erst mal von vorne an. Was mir sofort aufgefallen ist, ist der wundervolle Schreibstil der Autorin, welche selbst kubanische Wurzeln hat, aber in Florida aufgewachsen ist. Sie schafft es den/die LeserIn auf eine Reise in die Vergangenheit als auch die Gegenwart mitzunehmen. Die Vergangenheit wird sehr gefühlvoll und gleichzeitig spannend erzählt und in der Gegenwart erkunden wir zusammen mit Marisol Kuba und das mit allen Sinnen. Man erfährt nicht nur etwas über Dinge, die man sehen kann, sondern auch über Gerüche, Düfte und Klänge. Das alles erzeugt eine gewisse Atmosphäre, die mir sehr gefallen hat. . Das Buch beginnt mit der Geschichte von Elisa, die als Tochter einer reichen Familie in Kuba zur Zeit des Umbruchs aufwächst. Auch wenn es erst so scheint, als ob diese nicht viel mit der Revolution von zutun hat, ändert sich dies schlagartig als Elisa Pablo kennenlernt, der ganz anders als sie aufgewachsen ist. Es treffen zwei Personen aus verschiedenen Welten aufeinander, die zeigen, dass man voneinander lernen kann und dies keineswegs etwas Schlechtes ist. In dieser Zeit hatten es die beiden aber sehr schwer ihre Liebe zueinander auszuleben und konnten sich nur heimlich treffen oder Briefe schreiben. Vor allem die Geschichte auch mit Briefen zu erleben, bietet eine realitätsnahe Erfahrung, die sehr gut zur Zeit um 1958 passt. Mit jeder Seite habe ich mit den beiden mitgefiebert und ihre Geschichte ist einfach nur sehr ergreifend und emotional. Außerdem lernt man in ihrem Kapiteln nicht nur mehr über die Charaktere, sondern auch über Kuba und seine Geschichte und diese Mischung macht es zu etwas ganz Besonderen. . Man bekommt desweiteren die Sicht von Marisol, welche Elisas Enkeltochter ist. Diese begibt sich nach dem Tod ihrer Großmutter nach Kuba, um deren letzten Wunsch zu erfüllen, und lernt dabei zum ersten Mal das Land ihrer Familie kennen. Dort lernt sie ihre Großmutter nochmal aus einer anderen Perspektive kennen und als sie die Briefe ihrer Großmutter findet, verweben sich die beiden Handlungsstränge immer mehr. Vor Ort wird Marisol von Luis unterstützt, welcher der Enkel von Elisas Jugendfreundin Ana ist, und zwischen den beiden sprühen im Laufe der Geschichte auch die Funken. Dabei findet sie nicht nur mehr über das Land ihrer Vorfahren und ihre Familie, sondern auch über sich selbst heraus. Außerdem kann habe ich mich an der ein oder anderen Stelle gefragt, ob sich die Geschichte hier nicht wiederholt. Dies zeigt einem nochmal, wie unterschiedlich und doch ähnlich Menschen eigentlich sein können. . Das einzige, was ich mir noch gewünscht hätte, wäre eine Szene zwischen Elisa und Marisol in der Gegenwart, wo man nochmal die Verbindung der beiden live miterleben könnte. Außerdem möchte ich noch anmerken, dass es in Marisols Handlungsstrang an zwei Stellen zu politisch wurde, sodass alles andere in den Hintergrund gerückt ist, und das hätte ich persönlich nicht unbedingt haben müssen. Fazit: Insgesamt ist ,Nächstes Jahr in Havanna‘ eine wundervolle kubanische Familiengeschichte mit ganz viel Herz, Liebe und Geschichte, die mich gut unterhalten hat und mich noch neue Geschichtsaspekte gelehrt hat. Für alle, die einmal das pulsierende und atmosphärische Kuba im Setting einer Familiengeschichte erleben wollen und eine neue Perspektive bekommen möchten. Zudem erscheint im Dezember ein weiterer Teil über Elisas Schwester Beatriz, die mich vor allem nach den Äußerungen am Ende dieses Teils sehr neugierig auf ihre Geschichte gemacht hat. Das Buch bekommt von mir dafür 4,5 Sterne. (Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und der Inhalt dieser Rezension werden davon nicht beeinflusst.)


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