Antigone

Eine Tragödie

(5)

Sophokles: Antigone
Entstanden und aufgeführt um 442 v. Chr. Der Text folgt der Übersetzung von K.W.F. Solger.
Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.
Textgrundlage ist die Ausgabe:
Griechische Tragiker: Aischylos, Sophokles, Euripides. Hg. v. Wolf Hartmut Friedrich, übers. v. J. G. Droysen (Aischylos), K. W. F. Solger (Sophokles), J. A. Hartung (Euripides), München: Winkler, 1958.
Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.
Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Frederic Leighton, Antigone, 1882.
Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Portrait
Sophokles wurde 496 v. Chr. im attischen Demos Kolonos als Sohn eines wohlhabenden Unternehmers geboren. Er genoss eine sehr gute Erziehung und Ausbildung, verkehrte in Intellektuellenkreisen, übernahm bald verschiedene politische Ämter und wirkte im kulturellen und politischen Leben Athens mit.
Bereits als 25-jähriger gewann Sophokles die Dionysien, ein Wettstreit zwischen Dichtern im Dionysostheater, mit seiner Tetralogie Triptolemos . Auch seine weiteren Stücke wie Antigone , Philoktet und Ödipus wurden zu großen Erfolgen. Von seinem äußerst umfangreichen Werk sind leider nur sieben Tragödien überliefert. Sophokles gilt als Neuerfinder der attischen Tragödie: er führte den dritten Schauspieler ein, die Schauspieler für seine Stücke wurden passend zur Rolle ausgewählt, er erhöhte die Zahl der Chorsänger von 12 auf 15 und integrierte den Chor in das Stück, und außerdem wurde zum ersten Mal die Handlung durch Bühnenbilder verdeutlicht. Durch diese Neurungen wurde das Schauspiel lebendiger, spannender und dramatischer. Erstmals bei Sophokles wird der Mensch als Individuum mit all seinen Fehlern und die Götter nicht mehr nur verehrend dargestellt. Er gilt als Meister der tragischen Ironie, der gedanklichen Tiefe und sprachlichen Ausdruckskraft.
Im Alter von etwa neunzig Jahren ist Sophokles 406 oder 405 v. Chr. gestorben. Kurz nach seinem Tod wurde ihm zu Ehren eine Statue im Dionysostheater aufgestellt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 52
Erscheinungsdatum 20.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-4653-4
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,6/16,2/1,2 cm
Gewicht 254 g
Übersetzer Karl Wilhelm Ferdinand Solger
Buch (gebundene Ausgabe)
19,80
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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tolles kleines Büchlein
von einer Kundin/einem Kunden aus Isenbüttel am 22.11.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

war für mich zum schmökern und später fürs Abitur, lässt sich sehr schwer lesen und verstehen wenn man der deutschen Sprache nicht ganz mächtig ist

Schwierige Übersetzung
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 25.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Geschichte an sich ist gut strukturiert, allerdings ist die Übersetzung im Vergleich zu der normalen Reclam Ausgabe sehr schwer und daher liest sich das Buch nur sehr langsam.

Sophokles, Antigone
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 30.12.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sie haben Lust, mal über Ihre Pflichten als Staatsbürger, als Familienmitglied nachzudenken? Würden Sie sich über Gesetz, Verbote hinwegsetzen, wenn Ihr Herz, Ihr Moralempfinden Ihnen das gebietet? Wie würden Sie einen Konflikt aushalten? Bis zu welcher Strafe würden Sie für Ihre Überzeugung gehen? Das und noch viel mehr können... Sie haben Lust, mal über Ihre Pflichten als Staatsbürger, als Familienmitglied nachzudenken? Würden Sie sich über Gesetz, Verbote hinwegsetzen, wenn Ihr Herz, Ihr Moralempfinden Ihnen das gebietet? Wie würden Sie einen Konflikt aushalten? Bis zu welcher Strafe würden Sie für Ihre Überzeugung gehen? Das und noch viel mehr können Sie bedenken, wenn Sie dieses klassische Theaterstück lesen und über Antigone, die Kreons Verbot zum Trotz ihren toten Bruder bestattet, nachdenken.



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