In eisige Höhen

Das Drama am Mount Everest

(20)
**** Everest. Der Film ab 17. September im Kino.****
Jon Krakauers packender Weltbestseller erzählt die Hintergründe zur Tragödie am Mount Everest.
Mehrere Gruppen drängten im Mai 1996 auf den Gipfel. Darunter die um den erfahrenen neuseeländischen Bergsteiger Rob Hall sowie die »Mountain Madness Expedition« des US-Amerikaners Scott Fischer. Krakauer, Mitglied in Rob Halls Team, stand selbst auf dem Gipfel und erlebte danach hautnah Halls Todeskampf und den seiner Gefährten mit. Sein schonungslos offenes Buch ist ein Meilenstein der Bergliteratur und führte monatelang die deutschen Bestsellerlisten an.
Rezension
"In seinem Buch 'In eisige Höhen' hat er dieses Erlebnis verarbeitet und berichtet schonungslos über die höchste Naturgewalt der Erde. Das Buch war mehrere Monate an der Spitze der deutschen Bestsellerliste.", Die Welt Kompakt, 17.09.2015
Portrait

Jon Krakauer, geboren 1954, arbeitet als Wissenschaftsjournalist für amerikanische Zeitschriften. Er wurde durch den Millionenbestseller »In eisige Höhen«, in dem er den Überlebenskampf der Bergsteiger am Mount Everest schildert, weltberühmt. Für seine Reportagen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Auf Deutsch erschienen von ihm außerdem: »Auf den Gipfeln der Welt«, »Mord im Auftrag Gottes«, »In die Wildnis« (von Sean Penn verfilmt). Jon Krakauer lebt mit seiner Frau in Boulder, Colorado.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 385
Erscheinungsdatum 01.04.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-22970-8
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 190/120/23 mm
Gewicht 303
Originaltitel Into Thin Air
Abbildungen mit 33 Schwarzweißfotos
Auflage 10. Auflage
Buch (Taschenbuch)
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Bis zur letzten Seite absolut fesselnd
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 19.11.2005

Krakauer liefert mit diesem Buch eine extrem spannende -und zugleich informative- Dokumentation über eine Besteigung des Mount Everest ab. Vom strapaziösen Aufstieg zum Basislager, bis hin zum Gipfelsturm, ist man als Leser immer hautnah dabei. Nicht ohne Kritik bleibt dabei der Everest-Massentourismus, durch den das Buch letzten Endes erst... Krakauer liefert mit diesem Buch eine extrem spannende -und zugleich informative- Dokumentation über eine Besteigung des Mount Everest ab. Vom strapaziösen Aufstieg zum Basislager, bis hin zum Gipfelsturm, ist man als Leser immer hautnah dabei. Nicht ohne Kritik bleibt dabei der Everest-Massentourismus, durch den das Buch letzten Endes erst seine Dramatik erhalten hat. Einmal angefangen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen.

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Die Faszination des Bergs
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 11.08.2017

»Jeder, der einigermaßen bei Verstand war, hätte nein gesagt. Aber das konnte ich nicht. Denn etwas tief in meinem Herzen befahl mir zu gehen, und die Anziehungskraft des Everest wirkte auf mich stärker als irgendeine andere Kraft auf Erden.« Der amerikanische Journalist Jon Krakauer nahm im Mai 1996 an einer... »Jeder, der einigermaßen bei Verstand war, hätte nein gesagt. Aber das konnte ich nicht. Denn etwas tief in meinem Herzen befahl mir zu gehen, und die Anziehungskraft des Everest wirkte auf mich stärker als irgendeine andere Kraft auf Erden.« Der amerikanische Journalist Jon Krakauer nahm im Mai 1996 an einer organisierten Besteigung des Mount Everest teil. Diese Expedition endete in einer Katastrophe, am Ende waren zwölf Tote zu beklagen. Mit dem Thema Bergsteigen habe ich mich bislang noch nie beschäftigt, kenne als Namen lediglich Reinhold Messner und ansonsten das, was man aus aktuellen Anlässen schon mal in der Presse liest. Nach diesem Buch bin ich um einiges schlauer. Jon Krakauer versteht es, zu erzählen. Da er im Wesentlichen berichtet, was er selbst erlebt hat, ist man als Leser ganz intensiv in der Handlung, scheint die Eiseskälte fast spüren zu können, die Verzweiflung und Angst wird greifbar. Genau wie die Faszination und die für den Nicht-Bergsteiger manchmal schwer nachvollziehbare Begeisterung für diesen Hochrisikosport. Die Vorkommnisse sind so spannend geschildert, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Selbst wenn man um die Ereignisse von 1996 und damit um den Ausgang der Ereignisse weiß. Der Autor bemüht sich sehr, dem Leser zu erklären, was jemanden antreibt, der sein Leben riskiert, um den Gipfel eines Achttausenders zu bezwingen. Und es ist ja nicht nur das Risiko, sondern der potentielle Gipfelstürmer muss auch bereit sein, über Wochen hinweg unglaubliche Mühsal und Schmerzen auf sich zu nehmen. Da muss man nicht nur topfit sein, sondern auch eine ganz spezielle Geisteshaltung haben. Apropos topfit: Ein Thema, dem Jon Krakauer sich hier widmet, ist die Kommerzialisierung des Bergsports. Diese wird offenbar heiß diskutiert und scheint zu polarisieren. Sollte nur derjenige auf den Berg dürfen, der ihn auch alleine bezwingen könnte? Krakauer war Teilnehmer einer solchen Expedition und befasst sich im Rahmen seiner Aufarbeitung mit dem Pro und Contra. Ich schrieb gerade Aufarbeitung und genau das ist dieses Buch. Als Überlebender muss der Autor einen Weg finden, mit den schlimmen Ereignissen im Kopf weiterzuleben. Er versucht sich in einer Fehleranalyse: Was ist verkehrt gelaufen? Was hätte man anders machen müssen? Was war einfach unausweichliches Schicksal? Es geht um Fragen wie Risikoabwägung, Verantwortung und Mitmenschlichkeit. Er spart dabei auch nicht mit Selbstkritik, plagt sich mit Schuldgefühlen. Das machte den Bericht für mich sehr glaubwürdig. Auch an anderen Stellen gibt es kritische Worte. Beispielsweise wenn es um die Vermüllung der Berge geht. Es ist für mich ein schwer vorstellbarer Punkt, dass man sich in eine Region begibt, in der die Natur eigentlich „der Chef“ sein sollte und dann dort auf Müllberge stößt. Eine ganze Reihe von Fotos ergänzen den Bericht. Man sieht Bilder der Expeditionsmitglieder, Bilder der Verstorbenen. Man sieht sie aufsteigen, sieht schwer beeindruckende Fotos vom Everest – der Gedanke, so etwas mal mit eigenen Augen sehen zu wollen, will sich einem aufdrängen. Ich habe auch immer wieder eine Aufnahme angeschaut, auf der die Fundorte einiger Leichen bzw. die Punkte, an denen bestimmte Personen zuletzt gesehen wurden, eingezeichnet sind. Fazit: Faszinierendes Thema, extrem spannend geschildert. Das lässt den Leser nicht kalt! »Unglücklicherweise sind gerade jene, die darauf programmiert sind, Schmerzen einfach zu ignorieren und immer weiter gen Gipfel zu steigen, regelmäßig auch darauf programmiert, die Zeichen großer, nahe bevorstehender Gefahren zu übersehen. Dem entspringt ein zentrales Dilemma, in dem sich jeder Everest-Bergsteiger irgendwann befinden wird: Nur wer extrem motiviert ist, kommt durch, aber wer übermotiviert ist, findet möglicherweise den Tod. Darüber hinaus wird in Höhen über 8.000 Meter die Trennungslinie zwischen angemessenem Eifer und versessenem Gipfelfieber immer dünner. Kein Wunder also, daß die Flanken des Everest von Leichen übersät sind.«

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In eisige Höhen
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 07.02.2016

Jon Krakauer entführt den Leser regelrecht auf den Mount Everest! Ab den ersten Seiten kämpft man sich mit den Bergsteigern immer höher und höher - was wie eine schöne, spannende Wanderung beginnt wird schon bald zu einem Albtraum, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Vom Anfang bis zum... Jon Krakauer entführt den Leser regelrecht auf den Mount Everest! Ab den ersten Seiten kämpft man sich mit den Bergsteigern immer höher und höher - was wie eine schöne, spannende Wanderung beginnt wird schon bald zu einem Albtraum, der an Spannung kaum zu überbieten ist. Vom Anfang bis zum Schluss verschlang ich jede einzelne Seite! Obwohl ich am Tag, bevor ich mit dem Buch begann, den Film gesehen hatte (der weitaus weniger spannend und nicht so klar aufgebaut war), nahm er fast nichts vorweg. Im Gegenteil: Das Buch präsentiert interessante Details und Infos, die im Film nicht mal erwähnt werden. Außerdem fiel es mir viel leichter, die Geschehnisse zu verstehen und in eine sinnvolle Abfolge zu bringen als beim Film. Welche Qualen diese Menschen erleiden mussten, ist für einen Nicht-Bergsteiger natürlich nicht vorstellbar. Dennoch ist es, meiner Meinung nach, Krakauer sehr gut gelungen, diese Besteigung so nah an den Leser heranzubringen, dass ich richtig mitfühlen konnte. Dieses Buch hat mich nachhaltig beeindruckt!

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