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Die Musik des Zufalls

Roman

Eine literarische Pokerpartie.

Jim Nashe, Feuerwehrmann aus Boston, ist vom Pech verfolgt: Seine Frau hat ihn verlassen, die Tochter musste er zu Verwandten geben. Dann stirbt sein Vater; Nashe erbt 200 000 Dollar. Kurz entschlossen verabschiedet er sich von seinem bisherigen Leben und kauft ein Auto.
Eine ziellose Fahrt beginnt. Als das Geld zur Neige geht, liest Nashe einen Anhalter auf, Jack Pozzi, einen bankrotten Zocker. Beide haben nichts zu verlieren. Beide sind bereit, alles zu riskieren ...

«Paul Auster, ein Nachfahre Herman Melvilles, versteht es meisterlich, seine Leser zu fesseln und zu irritieren. Unmerklich überschreitet der Autor immer wieder die Grenze zwischen dem All­-
täglichen, (scheinbar) Normalen zum Unwahrscheinlichen.» Der Tagesspiegel
Portrait
Paul Auster wurde 1947 in Newark, New Jersey, geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaften an der Columbia University und verbrachte nach dem Studium einige Jahre in Frankreich. International bekannt wurde er mit seinen Romanen Im Land der letzten Dinge und der New-York-Trilogie. Sein umfangreiches, vielfach preisgekröntes Werk umfasst neben zahlreichen Romanen auch Essays und Gedichte sowie Übersetzungen zeitgenössischer Lyrik.
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  • Aus dem Englischen von Werner Schmitz
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 02.01.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-25790-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/11,5/2,3 cm
Gewicht 224 g
Originaltitel The Music of Chance
Auflage 2. Auflage, Neuausgabe
Übersetzer Werner Schmitz
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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So ein Zufall!
von Chariklia Agelidou aus Brühl am 19.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mein absolutes Lieblingsbuch! Dieses Buch ist Auster pur. Die Handlung... ist Nebensache. Die Hauptrolle spielt hier der Zufall. Denn allein darum geht es. "Zufälle, gibt´s nicht" scheint sich hier zu bewahrheiten. Was uns dieses Buch auch noch lehrt - wir haben immer die Wahl. Gerade wenn alles verloren scheint, ertönt die "Mus... Mein absolutes Lieblingsbuch! Dieses Buch ist Auster pur. Die Handlung... ist Nebensache. Die Hauptrolle spielt hier der Zufall. Denn allein darum geht es. "Zufälle, gibt´s nicht" scheint sich hier zu bewahrheiten. Was uns dieses Buch auch noch lehrt - wir haben immer die Wahl. Gerade wenn alles verloren scheint, ertönt die "Musik des Zufalls" und es tun sich die eigenartigsten Wege auf. Lesen Sie diese skurrile Geschichte und Sie werden die Zufälle in Ihrem Leben mit anderen Augen sehen!

Offenes Ende...
von Kaffee am 12.12.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie alle Bücher von Paul Auster ist auch dieses spannend, witzig und kurios zu lesen. Man kann sich nie denken, was als nächstes kommen oder passieren wird und dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Schluss war jedoch enttäuschend. Auch wenn eigentlich jedes Buch von ihm ein offenes Ende hat, in diesem kommt e... Wie alle Bücher von Paul Auster ist auch dieses spannend, witzig und kurios zu lesen. Man kann sich nie denken, was als nächstes kommen oder passieren wird und dadurch bleibt die Spannung bis zum Schluss erhalten. Der Schluss war jedoch enttäuschend. Auch wenn eigentlich jedes Buch von ihm ein offenes Ende hat, in diesem kommt es noch abrupter und unerwartet.

Um alles oder nichts
von Polar aus Aachen am 13.11.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wer Paul Auster als Leser verfallen will, sollte Die Musik des Zufalls lesen. Dieser Autor, bei dem man nie weiß, ob sein nächstes Buch einen verärgert oder mit magischer Prosa verwöhnt, zeigt hier all seine Stärken. Am Ende eines Tunnels bilden sich die vom Schicksal Gebeutelten ein, ein Licht zu sehen. Die Pessimisten unter un... Wer Paul Auster als Leser verfallen will, sollte Die Musik des Zufalls lesen. Dieser Autor, bei dem man nie weiß, ob sein nächstes Buch einen verärgert oder mit magischer Prosa verwöhnt, zeigt hier all seine Stärken. Am Ende eines Tunnels bilden sich die vom Schicksal Gebeutelten ein, ein Licht zu sehen. Die Pessimisten unter uns erkennen darin einen nahenden Zug. Jim Nashe verliert Frau und Kind, der Vater stirbt und dann erbt er doch glatt zweihunderttausend Dollar. Licht oder Zug? Als guter Amerikaner macht er sich auf die Reise, erlebt ein Road Movie und lernt Menschen kennen, denen er in der Ehe mit seiner Frau nie begegnet wäre. Und dann driftet mit Jack Pozzi die Geschichte wie häufig bei Auster ins real Surreale ab, und eine Mauer spielt eine entscheidende Rolle im Leben der beiden. Das clownesk Absurde seines Pozzi erinnert an eine wunderbar ähnliche lautende Figur aus Samuel Beckett Stück Warten auf Godot: Pozzo. Zufall oder beabsichtigt? Eine betörend leichte Geschichte, bei der zwei Menschen glauben, nichts zu verlieren zu haben, und doch auf der Suche nach sich selbst sind. So entscheidet der Zufall über das Licht oder den Zug im Tunnel, aber weil Auster dies zu banal ist, schreibt einen verschrobenen, verrückten Roman darüber.