bol.de
Umwelt
Alles zum Thema Nachhaltigkeit
Plastikfrei leben, Naturschutz, Nachhaltigkeit: Das sind keine leeren Worthüllen sondern wichtige Ideen für die Zukunft. Bücher können helfen, diese Ideen mit Leben zu füllen. Information, Wissen und Werte müsse…

Plastikfrei leben, Naturschutz, Nachhaltigkeit: Das sind keine leeren Worthüllen sondern wichtige Ideen für die Zukunft. Bücher können helfen, diese Ideen mit Leben zu füllen. Information, Wissen und Werte müssen geteilt werden, damit wir gemeinsam daran weiterarbeiten können. Warum sind die Fridays for Future so wichtig? Wir müssen die Zusammenhänge verstehen lernen. Bücher sind heute wichtiger denn je, denn sie können unser Leben von Morgen verändern.
Füttern wir lieber unseren Geist – anstatt die Meere mit Plastikmüll.

Nachhaltige Alltagshelfer

Fridays for Future

mehr
Je weiter der globale Klimawandel voranschreitet, desto deutlicher wird die Notwendigkeit, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen. Aber wie funktioniert das konkret? Was können wir alle tun, um unseren Alltag umweltfreundlicher zu ges…

Je weiter der globale Klimawandel voranschreitet, desto deutlicher wird die Notwendigkeit, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen. Aber wie funktioniert das konkret? Was können wir alle tun, um unseren Alltag umweltfreundlicher zu gestalten? Die einfache Antwort lautet: Zero Waste! Was genau hinter diesem Stichwort steckt, können Sie hier nachlesen. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema plastikfreies Leben zusammengestellt, von theoretischen Grundsätze der Nachhaltigkeit bis zu praktische Tipps für die Müllvermeidung.

Plastikfrei leben

mehr

Nachhaltige Spielwaren

Kindergeschirr aus Bambus

Naturschutz

eBooks rund um das Thema Nachhaltigkeit

mehr

Die kleinen Helfer

mehr

Kinderbücher zum Thema Nachhaltigkeit

mehr

Spielwaren

mehr

Warum ist Zero Waste so wichtig?

Vieles, was in unserer modernen Gesellschaft als selbstverständlich gilt, hat fatale Auswirkungen auf unsere Erde: Abgase verpesten die Luft, Abfälle verschmutzen die Meere und kostbare Rohstoffe wie Kohle oder Erdöl werden immer knapper. Das bedeutet nicht allein, dass exotische Spezies aussterben oder ferne Reiseziele ihren Charme verlieren. Vielmehr macht sich die Umweltzerstörung und der damit verbundene Klimawandel in ganz alltäglichen Lebensbereichen bemerkbar:

• Extreme Dürreperioden führen zu Ernteausfällen in der Landwirtschaft, was wiederum unsere Versorgung mit Lebensmitteln gefährdet. 

• Starkregen bringen unsere Infrastruktur in Gefahr: Der Schiffsverkehr leidet unter zu hohen oder zu niedrigen Wasserständen und Überschwemmungen können den Straßen- bzw. Schienenverkehr lahmlegen. 

• Je weiter nützliche Insektenarten wie beispielsweise Bienen zurückgehen, desto leichter verbreiten sich aggressive Schädlinge und lästige Stechmücken.

Für all diese Entwicklungen sind vor allem reiche Industrieländer verantwortlich, die einen Großteil der weltweit verfügbaren Ressourcen beanspruchen und damit auch einen Großteil der weltweit produzierten Abfälle verursachen. Daher rufen Zero-Waste-Aktivisten in Amerika und Europa dazu auf, in erster Linie das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. Aktuelle Zahlen fallen ernüchternd aus:

• Im Durchschnitt entsorgt jeder von uns über 400kg Müll pro Jahr – das macht mehr als 1kg täglich.

• Jedes Jahr gelangen circa 8 Tonnen Plastik in unsere Meere. 

• Kunststoff lässt sich nur zu knapp 50 % recyceln, Elektroschrott sogar zu weniger als 40 %. 

Hinzu kommt, dass die meisten Recyclingverfahren nur einen Bruchteil der ursprünglichen Stoffe tatsächlich wiederverwerten können. Bei Restmüll beläuft sich die reale Quote lediglich auf 5 %. Der Großteil von dem, was in der Mülltonne landet, wird verbrannt und hinterlässt dabei weitere gefährliche Schadstoffe. Es ist also nicht damit getan, unsere Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Vielmehr müssen wir im Sine von „Zero Waste“ dafür sorgen, dass solche Abfälle möglichst gar nicht entstehen. Aber wie kann das gelingen, wenn doch scheinbar überall tückische Plastikverpackungen lauern? Überzeugen Sie sich selbst!

Denken Sie an unsere Umwelt!

Ohne Nachhaltigkeit werden wir nicht in der Lage sein, unseren Kindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen. Nachhaltiges Denken und Handeln müssen so kommuniziert und gelebt werden, dass sie für möglichst viele Menschen akzeptabel und für immer mehr Menschen sogar attraktiv sind, auch wenn damit Verzicht verbunden ist. Nachhaltigkeit kann nicht von oben herab verordnet werden. Wenn nicht in den nächsten Jahren die Weichen für eine nachhaltige Entwicklung gestellt werden, werden die von Menschen bewirkten Umweltveränderungen noch in diesem Jahrhundert zu katastrophalen Folgen für unsere Gesellschaft und unser Leben führen. Und die Kosten für die Bewältigung werden gigantisch sein.
Die große Herausforderung für Mensch und Natur besteht heute darin, sich an die veränderten Umweltbedingungen anzupassen und gleichzeitig alles dafür zu tun, die Veränderungen zu verlangsamen. Noch ist es zum Beispiel möglich, den weltweiten Temperaturanstieg in diesem Jahrhundert auf zwei Grad zu begrenzen.
Bildung ist eine wichtige Voraussetzung für die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Das Wissen um ökologische Zusammenhänge reicht dabei jedoch nicht aus, um die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen anzustoßen. Hinzukommen müssen Fähigkeiten und eine ausreichende Motivation, die den Einzelnen in die Lage versetzen, individuell und kollektiv im Sinne der Nachhaltigkeit zu handeln.