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Blind Date in Paris

Wie sieht Liebe aus?


Wanda hat keine Zeit für die Liebe - doch in den Straßen von Paris kommt alles ganz anders …



Als sie dem geheimnisvollen Ken und seiner Labrador-Dame Barbie begegnet, ist Wanda verwirrt. Denn Ken versteht sie gleichsam ohne Worte. Dabei ist er blind! Das macht die Sache mit der Wolke Sieben ganz schön kompliziert: Wie verliebst du dich in jemanden, der dich noch nie gesehen hat?

Wanda flieht aus ihrem Leben - verwirrt, ratlos und frustriert. Denn der Leistungssport hat neben der Schule ihre gesamte Zeit aufgefressen und ihren Blick dafür vernebelt, was wirklich wichtig ist. Wer ist Wanda eigentlich? Wie möchte sie sein? Und gibt es überhaupt ein Leben neben Schule und Sport? Wanda ahnt, dass ausgerechnet Ken, der unfassbar gut aussehende und unnahbare Junge, der ihr Herz so tief berührt, ihr all das zeigen kann. Und je näher sie sich auf den blinden Jungen einlässt, der immer wieder ihren Weg kreuzt, desto deutlicher zeigt er Wanda, wie schillernd, magisch und wunderschön Wandas Welt um sie herum ist. Doch Ken zeigt Wanda noch etwas ganz deutlich: Auch in sein Leben passt die Liebe nicht, und irgendetwas hat er vor ihr zu verbergen. Allerdings haben Wanda und Ken ihre Rechnung ohne das Schicksal gemacht … und das hält ganz schön viele Überraschungen für die beiden bereit!

Der neue Feelgood-Roman des erfolgreichen Mutter-Tochter-Duos Stefanie Gerstenberger und Marta Martin  - voller zauberhaftem Flair und Romantik!

Diese überaus charmante Wohlfühl-Liebesgeschichte ist eine Hommage an Paris und das perfekte Schmökerfutter für alle Romantikerinnen und Jugendliche ab 12 bis 99 Jahren.

 

Weitere gemeinsame Romane der Erfolgsautorinnen:

„Zwei wie Zucker und Zimt - Zurück in die süße Zukunft“

„Muffins & Marzipan - Vom großen Glück auf den zweiten Blick“

„Summer Switch - Und plötzlich bin ich du!“

„Ava & der Junge in Schwarz-Weiß“

Portrait
Stefanie Gerstenberger wurde 1965 in Osnabrück geboren und studierte Deutsch und Sport. Nach Stationen in der Hotelbranche und beim Film und Fernsehen begann sie, selbst zu schreiben. Ihre Italienromane sind hocherfolgreich.Foto © Marion Koell
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 26.08.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-60480-0
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 21,2/14,8/3,7 cm
Gewicht 565 g
Verkaufsrang 5169
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein schöner Jugendbuch Roman in der Kulisse Paris
von Corinna Z. am 29.09.2019

MEINE MEINUNG In „Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus?“ geht es um Wanda, die eigentlich keine Zeit für die Liebe hat. Der Leistungssport hat neben der Schule ihre gesamte Zeit gefressen und sie weiß nun nicht mehr, wer sie als Person sein will. Auf einmal begegnet sie Ken und dessen Hündin Barbie und erscheint sie ohne... MEINE MEINUNG In „Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus?“ geht es um Wanda, die eigentlich keine Zeit für die Liebe hat. Der Leistungssport hat neben der Schule ihre gesamte Zeit gefressen und sie weiß nun nicht mehr, wer sie als Person sein will. Auf einmal begegnet sie Ken und dessen Hündin Barbie und erscheint sie ohne Worte zu verstehen, obwohl er blind ist. Auch in seinem Leben scheint für, die Liebe kein Platz, doch das Schicksal hat andere Pläne….. Wanda hat, die letzten 5 Jahre in mehr Turnhallen verbracht, weil sie Leistungssport macht und hat ihr Privatleben eher schleifen lassen. Nun zwingt sie eine Verletzung an keinem Wettkampf teilzunehmen. Kenneth (Ken) ist ein authentischer Protagonist. Er ist, blind seit er 11 Jahre ist und sein Hund gibt ihm Hilfe in Alltagssituationen. Wanda und er lernen sich in Zug kennen auf dem Weg nach Paris. Seine Eltern kommen aus Paris und dann ist er nach Deutschland gezogen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird am meisten aus, der Perspektive von Wanda erzählt. Der Leser kann sie so noch näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung. Die Nebenfiguren sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit. Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von Wanda und Kenneth gezogen. Sie ist Leitungs-sportlerin bzw. Turnerin und hat sich eine Verletzung zugezogen und kann zurzeit an keinem Wettbewerb teilnehmen. Ihr Vater ist sehr enttäuscht, weil er sie immer wieder begleitet hat und sie jetzt nicht kann. Ihr Vater ist Franzose und hat, aber nie mit ihr viel französisch gesprochen und jetzt fehlen ihr, die Sprachkenntnisse. In Paris soll sie nun während sie nicht trainieren kann Französisch lernen. Im Zug lernt sie Kenneth kennen, der am gleichen Platz am Tisch sitzt. Das er blind ist realisiert sie erst später. Er ist ebenfalls auf dem Weg nach Paris, weil seine Familie von dort stammt. Irgendwie scheint Kenneth immer sie zu durchschauen und genau zu wissen, was sie fühlt. Doch auch Kenneth scheint etwas zu verbergen, warum er keine Gefühle wie Liebe bisher in sein Leben gelassen hat. Wird, das Schicksal dennoch beiden eine Chance geben? Das Ende war mehr als nur aufregend und ich konnte mich kaum davon lösen. Das Cover sieht einfach genial aus und fängt diese besondere Stimmung des Romans auf. FAZIT Mit „Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus?“ schafft, das Autoren Duo eine besondere Jugendbuchgeschichte, die mich mehr als nur verzaubert hat. Ich bin gespannt, was noch kommen wird von den beiden.

Ein wunderschöner Jugendroman!
von CorniHolmes am 15.09.2019

In meinen Augen ist dem Mutter-Tochter-Duo hier ein wunderschöner Jugendroman gelungen. Ich glaube, für mich ist „Blind Date in Paris – Wie sieht Liebe aus?“ sogar mein neues Lieblingsbuch der beiden. Für mich hat sich die Handlung als viel tiefgründiger und ernsthafter herausgestellt als erwartet. Ich hatte hier, vermutlich... In meinen Augen ist dem Mutter-Tochter-Duo hier ein wunderschöner Jugendroman gelungen. Ich glaube, für mich ist „Blind Date in Paris – Wie sieht Liebe aus?“ sogar mein neues Lieblingsbuch der beiden. Für mich hat sich die Handlung als viel tiefgründiger und ernsthafter herausgestellt als erwartet. Ich hatte hier, vermutlich aufgrund des verspielten Covers, mehr mit einer locker-leichten Liebesgeschichte gerechnet, perfekt für zwischendurch. Locker-leicht geht es zwar auch zu und die Lovestory kommt natürlich auch nicht zu kurz, aber insgesamt war das Buch schon irgendwie ein wenig anders. Anders auf eine gute und wundervolle Weise! Was mir hier besonders gut gefallen und auch zutiefst beeindruckt hat, ist die Darstellung von Kens Leben. Ken ist, seit er 13 Jahre alt ist, komplett blind. Früher, als Kind, konnte er noch sehen, nur hat seine Sehkraft ab seinem 11. Lebensjahr immer mehr nachgelassen. Schlimm, oder? Ich stelle mir das so schrecklich vor, wenn du früher sehen konntest, dann aber miterleben musst, wie es immer weniger und schließlich komplett dunkel um dich wird. Wie das Thema Blindheit hier beschrieben wird, ist absolut authentisch und lebensecht. Hut ab vor dem Mutter-Tochter-Duo, wie großartig es ihnen gelungen ist, das Leben eines blinden Menschen hier darzustellen. Ich selbst kenne mich mit Blinden leider nicht groß aus und kenne persönlich niemanden, der an dieser Behinderung leidet. Ich denke aber, dass hier alles so beschrieben wird, wie es wirklich ist. Auf mich jedenfalls hat hier alles vollkommen realistisch gewirkt. Es ist wirklich bemerkenswert, zu was blinde Menschen alles imstande sind, obwohl sie nichts sehen können. Mir hat das Buch allerdings nur noch mal vor Augen geführt, wie dankbar und glücklich man sein sollte, sehen zu können. Ken ist ein einzigartiger Charakter! Ihn habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er ist hilfsbereit, herzlich, unglaublich sympathisch und besitzt, trotz seines harten Lebens, einen tollen Humor. Seine Lebenseinstellung und seine Sichtweise fand ich wahnsinnig spannend und interessant. Ken ist einfach einmalig, da konnte ich Wanda nur zu gut verstehen, dass sie sich in ihn verliebt. :) Wanda habe ich ebenfalls unglaublich liebgewonnen. Wir erfahren den größten des Buches aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive und dank es einfühlsamen und sehr bildhaften Schreibstils konnte ich mich vom ersten Moment an problemlos in sie hineinversetzen. Als Leser wird einem sofort deutlich, dass auch sie ihr Päckchen zu tragen hat. Das von Ken wiegt zwar deutlich schwerer, aber auch Wanda hat so ihre Probleme. Sie hat bisher nur für die Schule und den Leistungssport gelebt. All die Jahre hat sie versucht, es ihrem Vater recht zu machen, damit er glücklich ist. Natürlich liebt auch Wanda den Leistungssport, allerdings, so wird ihr bewusst, ist er ihr nicht so wichtig, wie ihrem Vater. In Wanda wird ihres Parisaufenthalts ein großes Umdenken stattfinden. Mir hat ihre Entwicklung unheimlich gut gefallen. Ich fand es so schön, dass sie sich nicht mehr von ihrem Vater so kontrollieren lassen möchte und beginnt, erwachsen zu werden und ihr eigenes Leben zu leben. Neben den Wanda-Kapiteln gibt es zwischendurch auch immer mal wieder welche, die aus Kens Sicht erzählt werden. Seine Erzählanteile sind nur deutlich kürzer als die von Wanda. Mir persönlich haben die Perspektivwechsel sehr gut gefallen, da man sich als Leser so in beide Hauptfiguren wunderbar hineinfühlen und ihr Denken und Handeln jederzeit nachvollziehen kann. Mit Wanda und Ken sind den beiden Autorinnen zwei ganz besondere Charaktere gelungen, die man beide einfach sofort ins Herz schließen muss. Neben unseren beiden Protagonisten haben mir aber auch die Nebenfiguren total gut gefallen. Kens Labrador-Hündin Barbie zum Beispiel (Ken und Barbie, ist das nicht niedlich?) fand ich so super! Wie sie sich um ihr blindes Herrschen kümmert ist so beeindruckend und herzerwärmend. Ebenfalls klasse fand ich Wandas Tante Aurélie. Sie ist die jüngere Schwester von Wandas Vater und ganz anders drauf als ihr Bruder. Mir hat Aurélies flippige und liebenswerte Art richtig gut gefallen. Sie war mir auf jeden Fall viel, viel sympathischer als Wandas Vater. Ihn konnte ich irgendwie gar nicht leiden. Wie er seine Tochter behandelt mit diesen ständigen hohen Ansprüchen und Erwartungen und diesem großem Druck, den er immerzu auf sie ausübt, fand ich einfach nur furchtbar. Wovon ich euch hier endlos etwas vorschwärmen könnte, ist das Setting! Paris wird so traumhaft und malerisch schön beschrieben. Diese typische Paris-Atmosphäre mit diesem besonderen Flair kommt hier erstklassig rüber. Ich hatte beim Lesen stellenweise richtig das Gefühl, live dabei zu sein und gemeinsam mit Wanda, Ken und Barbie die Stadt der Liebe unsicher zu machen. Apropos Liebe: Die Liebesgeschichte konnte mich ebenfalls komplett überzeugen. Die langsame Annäherung von Wanda und Ken, ihre Gespräche, ihr Zusammenspiel, die romantischen, emotionalen und witzigen Momente zwischen den beiden – alles wird so zauberhaft und gefühlvoll beschrieben. Ich habe herrliche Lesestunden mit dem Buch verbracht. Ich war hier immerzu am Mitfiebern und wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Der Schreibstil ist top, die Charaktere wurden hervorragend ausgearbeitet, die Handlung lässt an keiner Stelle Langeweile aufkommen und regt sehr zum Nachdenken an, das Setting ist atemberaubend, das Ende ist absolut stimmig – was will man mehr? Ich jedenfalls bin total begeistert und hoffe sehr, dass es noch weitere Bücher dieses tollen Mutter-Tochter-Gespanns geben wird. Fazit: Ein ganz besonderer Jugendroman, der den perfekten Mix aus Leichtigkeit, Humor, Spannung, Romantik und Tiefgründigkeit enthält! Wer gerne Bücher liest, die einen bestens unterhalten, zugleich aber auch sehr nachdenklich stimmen und zutiefst berühren, dem kann ich das neue Buch von Stefanie Gerstenberger und Marta Martin sehr ans Herz legen. Auch Parisliebhaber und Romantiker werden hier ganz auf ihre Kosten kommen. Meine Erwartungen wurden hier mehr als erfüllt. „Blind Date in Paris – Wie sieht Liebe aus?“ ist so viel mehr als nur ein zuckersüßes, leichtes Buch für zwischendurch. Ich bin begeistert und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Es hatte seine guten Momente
von Luna / Books - The Essence of Life am 12.09.2019

In der Vorschau damals, für die Titel im Sommer, habe ich beim Arena Verlag “Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus” entdeckt. Sowohl das bunte, liebevoll gestaltete Cover, als auch der Klappentext machten mich neugierig. Vor allem muss ich gestehen, Bücher über blinde Menschen oder ähnliche Herausforderungen finde ich immer s... In der Vorschau damals, für die Titel im Sommer, habe ich beim Arena Verlag “Blind Date in Paris: Wie sieht Liebe aus” entdeckt. Sowohl das bunte, liebevoll gestaltete Cover, als auch der Klappentext machten mich neugierig. Vor allem muss ich gestehen, Bücher über blinde Menschen oder ähnliche Herausforderungen finde ich immer sehr interessant, da es für mich wahrscheinlich unmöglich ist, mich komplett rein zu versetzen. Außerdem klingt die Inhaltsangabe so schön verrückt und doch wieder mit einem Hauch Mehr, dass ich nicht drum herum kam es zu lesen. Aber ich kann euch sagen… ich bin zwiegespalten. Denn das neue Jugendbuch vom Autorenduo Stefanie Gerstenberger und Marta Martin ist eine Mischung aus schwerer, ungewöhnlicher und zwischendurch wieder leichter Kost, welche mich ganz schön Nerven gekostet hat. Die Erklärung ohne zu spoilern ist nicht einfach, folgt aber auf dem Fuße. Wanda ist ein 16 Jähriges Mädchen, dessen einziger Sinn im Leben momentan daraus besteht ihren Vater glücklich zu machen. Sie turnt Gymnastik fast schon professionell und sicherlich obsessiv – und Freizeit ist ein Fremdwort. Sicherlich macht Wanda eine große Entwicklung durch – die ich ihr auch gar nicht abschreiben möchte – denn sie hat Respekt verdient, aber es dauert wirklich wirklich lange und es mag zwar einen großen Teil der Geschichte ausmachen… aber ganz ehrlich: Ich konnte das Wort “Papa” und seine gedachten Weisheiten in Wanda’s Kopf nicht mehr ertragen. Nach der Hälfte des Buches wird das zwar besser, aber gut, da war das Kind schon in den Brunnen gefallen. Auch ihre Art nur nach Papa’s Vorgaben Paris zu erforschen ging mir ziemlich auf die Nerven und ich konnte das atemberaubende Setting, welches definitiv vorhanden war und für unglaubliches Kopfkino zwischendurch sorgte, gar nicht richtig genießen. Es war zu viel. Dann hätten wir da noch Ken, eigentlich Kenneth, und sein Blindenhund Barbie. Ich ziehe meinen Hut für die authentische Darstellung dieses Charakters und fand sein Wesen sehr erfrischend. Man blickt zwar schnell hinter seine Fassade, auch durch die kurzen Memo-Kapitel aus Ken’s Sicht, und sieht das er eben auch sein Päckchen zu tragen hat, aber ich liebe ihn. Seine Art das Leben zu betrachten und mit seiner Situation umzugehen ist ein Lichtstrahl in dieser Geschichte. Natürlich habe ich dabei nicht vergessen, dass er momentan ziemlich antriebslos ist und gerade das verhasste Verhältnis zu seinem Vater ihn ein wenig bitter wirken lässt, aber er war einfach sympathisch. Wie ihr im Klappentext lesen konntet, spielt die Geschichte in Paris und das war wirklich zauberhaft. Man erlebt die typische Atmosphäre – zumindest wie ich sie mir bei Einheimischen vorstellen würde mit den Straßencafè’s, der Livemusik, gutem Essen, viel Wein und den kleinen süßen Hinterhöfen mit kleinen Tischen und vielen tollen Menschen – und muss sich dann aber auch noch mit den Problemen der Tante Aureliè und einiger Nebendarsteller aus dem gleichen Wohnhaus bzw. Aureliè’s Umfeld auseinandersetzen. Man bekommt quasi eine große Portion Leben in realer Sichtweise serviert, gekürt durch eine liebevolle, langsam anbahnende Liebesgeschichte. Das klingt soweit auch gut und ich habe das Buch auch beendet, doch die aufgedrehte und manchmal überladene Schreibweise machte es mir nicht leicht. Auf der einen Seite mag ich es, wenn es in Büchern nicht langweilig wird, auf der anderen prallten hier nicht nur viele Welten von unterschiedlichen Personen aufeinander ein, auch das Abenteuer von Ken und Wanda kam selten zur Ruhe. Es musste immer richtig viel auf einmal passieren und ich muss leider sagen, das ich irgendwann die Lust verlor dem ganzen noch intensiv zu folgen. Ich fühlte mich von Eindrücken erdrückt. “Blind Date in Paris” verliert für mich an Charme durch die Menge der Ereignisse und die unruhige Schreibweise. Es fesselte durch das geniale Setting, die malerischen Beschreibungen und die witzige Art von Ken, aber leider überzeugt es mich nicht.


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