Serotonin

Roman

Michel Houellebecq

(42)
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Beschreibung

Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Für seine Bücher, die in über vierzig Ländern veröffentlicht werden, wurde er mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Prix Goncourt. 2015 erschien sein Roman ›Unterwerfung‹, der wochenlang auf der Bestsellerliste stand und ein großes Medienecho hervorrief.
Stephan Kleiner, geboren 1975, lebt als literarischer Übersetzer in München. Er übertrug u. a. Geoff Dyer, Chad Harbach, Tao Lin und Hanya Yanagihara ins Deutsche.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 330
Erscheinungsdatum 25.01.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-8388-2
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,3/14,7/3 cm
Gewicht 499 g
Originaltitel Sérotonine
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Stephan Kleiner
Verkaufsrang 17369

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
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12
10
3
3

Das Leben ist zu kurz
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 08.03.2020

Die Geschichte hat nichts zu sagen, ausser die bisher schon tausendmal erzählten Geschichten über ältere Typen, die sich für knallharte Kerle halten, weil sie rauchen und trinken, und mit Frauen schlafen, die ihre Töchter sein könnten, während sie sexistischen Kack von sich geben und keinen Gedanken haben, der über edgy Teenager... Die Geschichte hat nichts zu sagen, ausser die bisher schon tausendmal erzählten Geschichten über ältere Typen, die sich für knallharte Kerle halten, weil sie rauchen und trinken, und mit Frauen schlafen, die ihre Töchter sein könnten, während sie sexistischen Kack von sich geben und keinen Gedanken haben, der über edgy Teenager hinausgeht. Chuck Palahniuk auf Französisch.

Ging nur ums Poppen
von einer Kundin/einem Kunden aus Marburg am 28.05.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Die Hautperson suhlt sich im Selbstmitleid und berichtet über seine zahlreichen amurösen Abenteur die immer in die Brüche gehen, weil er jetzt Antidepresiva nimmt und deshalb keinen mehr hoch bekommt.

Serotonin
von einer Kundin/einem Kunden aus Baden-Baden am 07.04.2019

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des 46-jährigen F. C., der Paris verlässt und sich entschließt in einem Hotel zu leben. Angewidert vom multikulturellen Wahnsinn und dem übersteigerten Konsumverhalten der Gesellschaft fehlt ihm der Sinn des Lebens und es treibt ihn in die Depression. Das neue Antidepressivum Captorix verma... Der Roman erzählt die Lebensgeschichte des 46-jährigen F. C., der Paris verlässt und sich entschließt in einem Hotel zu leben. Angewidert vom multikulturellen Wahnsinn und dem übersteigerten Konsumverhalten der Gesellschaft fehlt ihm der Sinn des Lebens und es treibt ihn in die Depression. Das neue Antidepressivum Captorix vermag ihm auch nicht zu helfen. Im Gegenteil, er verliert seine Libido. Eine Spirale der Vernichtung beginnt sein Leben zu beherrschen. Provokant mit spöttischer Zeitkritik ist die Sprache excellent, abgesehen von Houellebecqs gewohnten pornographischen Wortschatz. Seine zerfallene, rohe Gebrauchssprache, manchmal monoton, setzt er dennoch gekonnt ein. Brillant versteht er es die aktuell politisch wirtschaftlichen Thematiken klar zu definieren. Hoffnungsvoll entdeckt der Protagonist am Schluß die Religion. Fazit: absolut lesenswert!


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