Gotthold Ephraim Lessing 'Nathan der Weise'

Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise: Gymnasiale Oberstufe

Schroedel Interpretationen Band 74

Johannes Diekhans, Luzia Schünemann

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Beschreibung

Dieses Unterrichtsmodell bezieht sich auf folgende Textausgabe: Schöningh, Bestell-Nr.: 022287

Gotthold Ephraim Lessing, geb. 1729 in Kamenz/Oberlausitz, kam als Pfarrerssohn und drittes von zwölf Kindern zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Theologie, wandte sich aber bald den philologischen Fächern zu. Der Schriftsteller arbeitete als Dramaturg für das Hamburger Nationaltheater und verfasste zahlreiche berühmte Werke. Privat hatte Lessing 1777/78 sowohl den Tod seines Sohnes als auch den seiner Frau zu verkraften. Er starb am 15. Februar 1781 vereinsamt in Braunschweig. Die Uraufführung seines "Nathan" im Jahr 1783 erlebte er nicht mehr. Als bedeutendster Dichter, Denker und Kritiker der Aufklärung, dessen Genialität sogar Goethe bewunderte, gilt er heute als erster moderner Autor Deutschlands.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 133
Erscheinungsdatum 05.03.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-14-022285-3
Reihe Einfach Deutsch
Verlag Schöningh Verlag im Westermann Schulbuchverlag
Maße (L/B/H) 29,7/20,9/1 cm
Gewicht 360 g
Abbildungen einige Abbildungen, DIN A4
Schulformen Berufliche Vollzeit-Schule, Gesamtschule, Gymnasium, Hauptschule, Realschule, Sekundarschule, Sekundarstufe II
Klassenstufen 10. Klasse, 11. Klasse, 12. Klasse, 13. Klasse
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

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Kundenbewertungen

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Bewertung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 08.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gerne wieder! Unser Kind hat sich gefreut, da es dieses Buch für die Schule braucht.

Sophokles, Antigone
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 30.12.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Sie haben Lust, mal über Ihre Pflichten als Staatsbürger, als Familienmitglied nachzudenken? Würden Sie sich über Gesetz, Verbote hinwegsetzen, wenn Ihr Herz, Ihr Moralempfinden Ihnen das gebietet? Wie würden Sie einen Konflikt aushalten? Bis zu welcher Strafe würden Sie für Ihre Überzeugung gehen? Das und noch viel mehr können ... Sie haben Lust, mal über Ihre Pflichten als Staatsbürger, als Familienmitglied nachzudenken? Würden Sie sich über Gesetz, Verbote hinwegsetzen, wenn Ihr Herz, Ihr Moralempfinden Ihnen das gebietet? Wie würden Sie einen Konflikt aushalten? Bis zu welcher Strafe würden Sie für Ihre Überzeugung gehen? Das und noch viel mehr können Sie bedenken, wenn Sie dieses klassische Theaterstück lesen und über Antigone, die Kreons Verbot zum Trotz ihren toten Bruder bestattet, nachdenken.

Ohnsorg-Theater des 18. Jahrhunderts
von Mandurah aus Wunstorf am 16.04.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war –... „Minna von Barnhelm“ spielt kurz nach dem Siebenjährigen Krieg. Major von Tellheim, dem seine Ehre über alles geht, hat das Schicksal übel mitgespielt. Wo er sich stets mit aller Macht für seine Mitmenschen einsetzt und auch seine Untergebenen fast wie Freunde behandelt – was in der damaligen Zeit nun wahrlich nicht üblich war – und sogar für eine Stadt die Kriegsteuer vorschießt, steht er nach Ende des Krieges plötzlich völlig mittellos und von allen außer seinem treuen Diener Just im Stich gelassen da. Ein Arm ist durch eine Kriegsverletzung gelähmt, die Stadt will von dem ausgelegten Geld nichts mehr wissen, der König zweifelt an seiner Loyalität, seine anderen Diener sind alle mit seinem restlichen Hab und Gut durchgebrannt und so kommt es, dass er sich für seine Verlobte Minna von Barnhelm nicht mehr gut genug findet. Statt sich jedoch von seinen Mitmenschen helfen zu lassen, blockt er alle Versuche ihn zur Vernunft zu bringen ab. Seine Verstocktheit geht so weit, dass er selbst Geld dann nicht annimmt, wenn es sich dabei tatsächlich um ehemalige Schulden ihm gegenüber handelt und seine Verlobung mit Minna von Barnhelm möchte er ebenfalls auflösen, denn was soll sie mit ihm als Versehrten, der keine Ehre mehr hat und ihr auch materiell nichts bieten kann. Doch seine Verlobte kämpft gemeinsam mit ihrer Bedienten auf raffinierte Weise um ihren Major und zum Schluss gibt es in allen Punkten für alle Beteiligen ein Happy End. Da das Lustspiel nicht mehr das jüngste ist, ist der Sprachstil und das übersteigerte Empfinden der Beteiligten für den Leser recht gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch in die damalige Zeit hineinversetzen kann, kommt voll auf seine Kosten, „Minna von Barnhelm“ dürfte damals für die Leute im Theater das gewesen sein, was uns heute das Ohnsorg-Theater ist.


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