Warenkorb

Der zweite Schlaf

MP3 Format, Lesung. Gekürzte Ausgabe

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

Der Untergang der Welt, wie wir sie kennen ...

England ist nach einer lange zurückliegenden Katastrophe in einem erbärmlichen Zustand. Der junge Priester Fairfax wird vom Bischof in ein Dorf entsandt, um dort die Beisetzung des mysteriös verstorbenen Pfarrers zu regeln. In der Umgebung finden sich besonders häufig jene verbotenen Artefakte aus vergangener Zeit – Münzen, Scherben, Plastikspielzeug –, die der Pfarrer akribisch gesammelt hat. Hat diese ketzerische Leidenschaft zu seinem Tod geführt?

Frank Arnold verleiht Harris' Dystopie genau die richtige Stimme.

Portrait
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave« und zuletzt »München« wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von »Ghost« (»Der Ghostwriter«) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

Frank Arnold ist Regisseur, Schauspieler, Dramaturg und ausgezeichneter Hörbuchsprecher. „Der zweite Schlaf” ist sein viertes Harris-Hörbuch für Random House Audio.

… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Frank Arnold
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 30.09.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783837146301
Verlag Random House Audio
Originaltitel The Second Sleep (Hutchinson)
Spieldauer 618 Minuten
Übersetzer Wolfgang Müller
Verkaufsrang 237
Hörbuch (MP3-CD)
Hörbuch (MP3-CD)
18,99
bisher 21,99
Sie sparen : 13  %
18,99
bisher 21,99

Sie sparen : 13 %

inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Jetzt 5-fache Prämienmeilen für jeden vollen Euro sammeln



Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
4
3
0
1
1

Eine düstere Zukunftsvision
von Hilou aus Bielefeld am 04.11.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Inhalt: Nach der Apokalypse 2025 ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Mehrere Jahrhunderte später ist alles, was von unserer Zivilisation noch übriggeblieben ist, nichts als Plastik. In England leben die Menschen wie im späten Mittelalter unter einem strengen christlichen Regime. Die Beschäftigung mit der Wissenschaft wir... Zum Inhalt: Nach der Apokalypse 2025 ist die Welt nicht mehr so wie vorher. Mehrere Jahrhunderte später ist alles, was von unserer Zivilisation noch übriggeblieben ist, nichts als Plastik. In England leben die Menschen wie im späten Mittelalter unter einem strengen christlichen Regime. Die Beschäftigung mit der Wissenschaft wird als Ketzerei verfolgt. Die Kirche hat überall Spione. Auch das Sammeln von Fundstücken aus der Vergangenheit ist strafbar und wird geahndet. Den Pfarrer Lacy aus dem kleinen Örtchen Adicott St. George hat dies allerdings vor seinem mysteriösen Tod nicht davon abgehalten, Artefakte aus der Zeit vor der Apokalypse zusammen zu tragen. Zudem hatte er auch viele verbotene Bücher in seinem Besitz. Musste er vielleicht deswegen sterben? Der junge Priester Fairfax wird in das Dörfchen geschickt, damit er sich um die Beerdigung kümmert. Es ist eine beschwerliche Reise und ein ungemütlicher Aufenthalt. Je näher sich Fairfax mit den Umständen um Lacys Tod beschäftigt, desto mehr kommt er von dem rechten Pfad Gottes ab... Meine Leseerfahrung: Vorherige Romane von Harris kannte ich nicht. Mich hatte ausschließlich der Klappentext neugierig gemacht. Normalerweise finde ich Dystopien nicht unbedingt verlockend, Bücher mit negativem Ausgang versuche ich meist zu umgehen. Aber ich bin froh, dass hier meine Neugier gesiegt hat. Denn "Der zweite Schlaf" ist nicht einfach ein Roman über eine düstere Zukunft, sondern birgt viele politische wie auch historische Elemente, über die man auch nach Beendigung des Lesens noch nachdenkt.  Ich habe diesen Roman innerhalb von 2 Tagen verschlungen, weil er mich dermaßen gefesselt und aufgerührt hat. Die Geschichte ist tatsächlich nicht fernab der Realität. Man erfährt zwar auch am Ende des Buches nicht, wie es zur Apokalypse kam. Der Weg dorthin ist allerdings auch nicht wichtig. Vielmehr DASS es in Anbetracht der aktuellen Situation der Menschheit zwangsläufig zu einer Katastrophe kommen musste. Es ist interessant, wie die wenigen übrig geblieben Menschen versuchen, das Leben auf Erden neu zu ordnen, um zu überleben. Dass hier die Kirche die Führung mit strenger Hand übernimmt, erinnert mich ein wenig an 'The Handmaid's Tale'.  Die einzelnen Charaktere fügen sich sehr glaubhaft in das mittelalterlich geprägte  Setting ein, wobei ich mir bei einigen Figuren etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass die Story abrupt endet und viele offene Fragen zurück lässt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Harris keinesfalls all diese Fragen überhaupt beantworten wollte. Ihm ging es um einen fundamentalen Denkanstoß, was ihm absolut gelungen ist. Auch nach Tagen ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich über "Was wäre wenn"-Szenarien grüble, die sich mit der Zukunft befassen. Fazit: Robert Harris hat mit diesem Roman das Bild einer beklemmenden Zukunft gezeichnet, worauf wir augenscheinlich hinzu steuern und womit wir uns alle auseinandersetzen sollten. Ein grandioses Werk zum Wachrütteln!

Kommerz statt Qualität
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 04.11.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Selten schlecht konzipierter Plot. Charaktere grösstenteils nicht nachvollziehbar. Handlungsablauf entbehrt jeder Logik. Schluss abrupt, wirkt, als ob dem Autor nichts mehr eingefallen wäre.

Klug, spannend und mit einem gewaltigen Nachklang!
von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 23.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Robert Harris habe ich für mich erst im letzten Jahr entdeckt und innerhalb kurzer Zeit, sämtliche seiner Werke gelesen, die mich in der Überzahl völlig begeistern konnten. "Konklave" und ganz besonders seine "Cicero-Trilogie" zähle ich innerhalb meiner Lesevita zu ganz großen Highlights. Sehr gespannt und auf „Entzug“ habe ... Robert Harris habe ich für mich erst im letzten Jahr entdeckt und innerhalb kurzer Zeit, sämtliche seiner Werke gelesen, die mich in der Überzahl völlig begeistern konnten. "Konklave" und ganz besonders seine "Cicero-Trilogie" zähle ich innerhalb meiner Lesevita zu ganz großen Highlights. Sehr gespannt und auf „Entzug“ habe ich also seinen neuen Roman "Der zweite Schlaf" herbeigesehnt. Da der Klappentext wenig Auskunft zum Inhalt gibt, war mir nicht klar, was mich erwarten würde. Letztendlich ist es dem Autor gelungen, mich mit seiner Idee bzw. deren genialen Umsetzung/Aufbau total zu begeistern, so dass ich das Buch nur schwer zur Seite zu legen konnte. Was sich anfangs noch als historischer Roman mit mittelalterlichen Setting vorstellt, wandelt sich zu einer sehr klug ausgefeilten Zukunftsvision, die sich zwar erschreckend aber dennoch sehr real anfühlt, denn es ist durchaus vorstellbar, dass nach einer Apokalypse das System „Kirche“ mit entsprechender „Manipulation“ zu starker Macht zurückgewinnt, so dass die Menschen in alte strenge Glaubensmuster zurückfallen und der technische Fortschritt/die Wissenschaft zum Teufel bzw. Quelle allen Übels erklärt wird. Dieses Gedankenexperiment wird von Harris in einer sehr spannenden Handlung umgesetzt, die durch seinen unverkennbaren lebendigen Schreibstil und einer erneut starken Charakterzeichnung/-bindung überzeugt. Allerdings bleibt der Autor seinen Lesern viele Antworten schuldig, denn zu den genaueren Umständen, die zur Apokalypse führten, hält er sich sehr bedeckt und man erfährt auch nicht, wie es der Welt abseits Englands ergangen ist. Auch möchte ich darauf hinweisen, dass die Handlung gefühlt sehr abrupt und somit offen endet, was sicher für Enttäuschung sorgen kann. Ich bin aber der Meinung, dass eine Geschichte, die meine Gedanken auch noch Tage nach Beenden derart beschäftigt, eine wirklich besondere ist und von mir nicht nur aufgrund des durchweg fesselnden Idee-Transfers eine Bestwertung bekommt.


FAQ