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Der russische Spion

Ein Gabriel-Allon-Thriller. , Lesung. MP3 Format. Ungekürzte Ausgabe

Eine Routineoperation geht schief: Gabriel Allon und sein Team überwachen in Wien zusammen mit den Briten einen russischen Überläufer auf dem Weg in ein sicheres Haus des MI6. Kurz bevor er das Gebäude erreicht, wird der Mann von einem vermummten Motorradfahrer auf offener Straße hingerichtet. Tags darauf berichten alle Zeitungen über den erschossenen Russen und drucken ein Foto von Gabriel in der Nähe des Tatorts. Allon ist sich sicher: Es muss einen Verräter in den eigenen Reihen geben.

Portrait

Daniel Silva ist der preisgekrönte New-York-Times-Bestsellerautor von einundzwanzig Romanen, darunter "Double Cross - Falsches Spiel", "Die Loge", "Der Zeuge", "Das Terrornetz", "Die Attentäterin" und "Der Drahtzieher". Seine Bücher erscheinen in über 30 Ländern und sind weltweit Bestseller. Er lebt mit seiner Frau CNN-Sonderkorrespondentin Jamie Gangel und ihren beiden Kindern Lily und Nicholas in Florida.



Axel Wostry studierte Germanistik und Anglistik in München und Guildford, England. Er ist als künstlerischer Sprecher für den BR in Hörfunk und Fernsehen tätig. Die Gabriel-Allon-Reihe von Daniel Silva interpretiert er mit sprachlichem Feingefühl.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium CD-ROM
Sprecher Axel Wostry
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 01.11.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783961080885
Verlag HarperCollins
Auflage 1. Auflage 2019
Spieldauer 736 Minuten
Übersetzer Wulf Bergner
Verkaufsrang 867
Hörbuch (CD-ROM)
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12,99
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Daniel Silva – Der russische Spion
von Miss.mesmerized am 12.10.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein eigentlich routinierter Fall für die Geheimdienste: ein Doppelspion will brisantes Material über die Russen liefern und dafür bei den Engländern untertauchen. Gabriel Allon und sein Team wollen ihn in Wien in Empfang nehmen und an den MI6 übergeben, doch dazu kommt es nicht, denn der Mann wird auf offener Straße erschossen. ... Ein eigentlich routinierter Fall für die Geheimdienste: ein Doppelspion will brisantes Material über die Russen liefern und dafür bei den Engländern untertauchen. Gabriel Allon und sein Team wollen ihn in Wien in Empfang nehmen und an den MI6 übergeben, doch dazu kommt es nicht, denn der Mann wird auf offener Straße erschossen. Offenbar war man in Moskau informiert und dafür gibt es nur einen Grund: in den Reihen der Briten muss es einen Maulwurf geben. Diese leugnen dies, doch für den Chef des israelischen Dienstes ist der Fall klar. Doch als sein Kandidat in Bern ums Leben kommt, kommen ihm Zweifel: ist er auf eine geschickt gelegte falsche Spur hereingefallen? Womöglich, aber an den Maulwurf glaubt er immer noch und ist bereit alles dranzusetzen, diesen aufzudecken. Er ahnt nicht, wen er ins Visier nimmt und wie schlimm der MI6 tatsächlich unterlaufen wurde. Auch im bereits 18. Fall von Daniel Silvas Superagenten des israelischen Geheimdienstes ist dieser kein bisschen müde, sich mit den größten globalen Verbrechern anzulegen. Hat er in den letzten beiden Fällen noch die islamistischen Terroristen gejagt, steht nun ein ungewöhnlich klassischer Fall im Vordergrund. Auch wenn der Kalte Krieg seit nunmehr 30 Jahren beendet ist, taugt die Konfrontation zwischen Ost und West noch immer zu großer Unterhaltung und so ist „Der russische Spion“ ein Thriller nach dem bewährten Muster der großen britischen Agenten James Bond oder George Smiley. Nur dass es der Chef des Mossad ist, der fast im Alleingang gegen die russische Übermacht kämpft. „Gabriel klappte seinen Aktenkoffer auf und nahm drei Gegenstände aus dem Geheimfach. Eine Geburtsurkunde, eine Heiratsurkunde und ein in der Jesus Lane in Cambridge heimlich gemachtes Foto. Übel, dacht er. Verdammt übel.“ Die Erwartungen werden einmal mehr voll erfüllt. Ein spannungsgeladener Thriller, der zunächst einige undurchschaubare Verwicklungen liefert und dann das Katz-und-Maus-Spiel eröffnet. Interessanterweise lehnt sich Silva dieses Mal an eine reale Figur an: Kim Philby, ein britischer Geheimdienstmitarbeiter, der als einer der bekanntesten Doppelagenten und Informationslieferant für die Sowjets in die Geschichte eingegangen ist. Ebenso wie dieser historisch verbriefte Fall trifft auch der Maulwurf im Thriller den englischen MI6 Mitten ins Herz und macht den Fall damit besonders brisant. Auch wenn die vorhergehenden Fälle durchaus an aktuelle Großkrisen der Welt angelehnt waren, fand ich dieses Mal die Vermischung von Fakt und Fiktion besonders gelungen. Auch die Tatsache, dass etwas weniger geschossen und in die Luft gejagt wird, sondern die altbewährten Spionagetechniken wieder zum Einsatz kommen dürfen – Beschattung, geheime Briefkästen, heimlich übergebene Umschläge – hat mich besonders gefreut und unterstreicht, dass Silva beides liefern kann: actiongeladene rasante Geschichten ebenso wie komplexe Spionagethriller. Lassen viele Serien im Laufe der Zeit nach, würde ich hier das Gegenteil konstatieren wollen: für mich einer der besten Romane von Daniel Silva.


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