Tannöd

(30)

Es sind die unsicheren Jahre nach dem Zweiten großen Krieg, als sämtliche Bewohner eines bayerischen Einödhofs tot aufgefunden werden - brutal erschlagen, niedergemacht mit der Spitzhacke. Die Familie Danner war als verschlagen und habsüchtig verrufen, und jeder Dorfbewohner weiß die Untat aus seiner eigenen Sicht zu deuten. Minutiös wird dieser authentische Fall rekonstruiert und der Leser so zum Eingeweihten des Mörders, ohne jedoch dessen Motiv oder gar seine Identität je zu erfahren.

Portrait
Andrea Maria Schenkel, geboren 1962, lebt in Regensburg. 2006 erschien ihr Debüt Tannöd, mit dem sie großes Aufsehen erregte. Der Roman wurde 2007 mit dem Deutschen Krimi Preis, dem Friedrich-Glauser-Preis und der Corine, 2008 mit dem Martin Beck Award für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Das Buch verkaufte sich über eine Million Mal, wurde in zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt. Für ihr zweites Buch Kalteis (2007) erhielt sie zum zweiten Mal in Folge den Deutschen Krimi Preis. Zuletzt erschienen Finsterau (2012), Treibgut (nur als E-Book) und Täuscher (2013).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-65079-2
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 15,5/9,5/2 cm
Gewicht 120 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
12
8
3
5
2

sehr ungewöhnlich
von Renate R aus Wien am 10.10.2014
Bewertet: Hörbuch (CD)

aber trotzdem spannend! Die Lesung des ungekürzten Krimis der in der tiefsten Einöde im Jahre 1955 hat einen eigenen Reiz. Die Betlitaneien sind etwas langweilig, aber spiegeln wider wie es auf dem Lande zuging. Erstens schon eher bigott, zweitens aber alles andere als human und hilfsbereit, wenn es wirklich... aber trotzdem spannend! Die Lesung des ungekürzten Krimis der in der tiefsten Einöde im Jahre 1955 hat einen eigenen Reiz. Die Betlitaneien sind etwas langweilig, aber spiegeln wider wie es auf dem Lande zuging. Erstens schon eher bigott, zweitens aber alles andere als human und hilfsbereit, wenn es wirklich um echte Probleme ging. Ich sehe diese Geschichte als Mittelding zwischen Krimi und Milieustudie!

Ganz okay
von Christina Rolle am 22.05.2013
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Die gesamte Familie Danner samt Magd wurde auf dem Einödhof Tannöd auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Die Dorfbewohner sind schockiert und fragen sich, wer so kaltblütig ist und selbst die zwei kleinen Kinder tötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Deshalb werden Zeugen vernommen. Kann so der Mörder... Inhalt: Die gesamte Familie Danner samt Magd wurde auf dem Einödhof Tannöd auf brutalste Weise mit einer Spitzhacke ermordet. Die Dorfbewohner sind schockiert und fragen sich, wer so kaltblütig ist und selbst die zwei kleinen Kinder tötet. Vom Täter fehlt jede Spur. Deshalb werden Zeugen vernommen. Kann so der Mörder gefunden werden? Autorin: Andrea Maria Schenkel wurde am 21. März 1962 in Regensburg geboren. Nach ihrem Abschluss absolvierte sie eine Ausbildung bei der Post. Ihr Debütroman „Tannöd“ erschien 2006 und wurde sofort zum Spiegel-Bestseller. Andrea Maria Schenkel lebt zurzeit mit ihrer Familie in der Nähe von Regensburg. Meine Meinung: Der Roman „Tannöd“ beruht auf eine wahre Begebenheit – dem bis heute ungelösten Mordfall „Hinterkaifeck“, der mir schon vor dem Lesen der Lektüre bekannt war. Deshalb fielen mir auch einige Parallelen zwischen dem Buch und dem Mordfall auf. Erzählt wird „Tannöd“ aus mehreren Perspektiven von verschiedenen Menschen. Zum einen berichten Angehörige oder Bekannte der Opfer über die Geschehnisse, zum anderen gibt es auch Passagen in der Ich-Perspektive z.B. aus der Sicht der Opfer oder eines Landstreichers. Der Leser erfährt durch die ständigen Perspektivenwechsel immer nur einen kleinen Teil der Geschichte und muss selbst folgern, wie es weitergehen könnte. Der Schreibstil weist keine sprachlichen Besonderheiten auf und ist auf die jeweils „sprechende“ Person angepasst. Normalerweise lese ich keine Krimis: „Tannöd“ war meine Schullektüre und mit Abstand die beste, die ich bisher gelesen habe. Hat man einmal mit dem Lesen angefangen, möchte man das Buch am Liebsten nicht mehr aus der Hand legen. Dies liegt daran, dass sich immer mehr Spannung aufbaut, die sich bis zum Ende hin zieht. Der Leser möchte unbedingt erfahren, wer der Täter ist und warum er diese grausame Tat begangen hat. Am Ende gibt es auf diese offenen Fragen eine Antwort (die ich aber nicht verraten möchte). Nicht so gut gefielen mir an dem Roman die vielen Seiten mit Gebeten, welche den Lesefluss stören. Empfehlen würde ich „Tannöd“ Leserinnen und Lesern ab 15 Jahren. Es eignet sich durch die geringe Seitenanzahl auch gut als Klassenlektüre. Insgesamt fand ich den Krimi „Tannöd“ gut, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine Schullektüre handelt, die ich privat sicher nicht gelesen hätte. Leider störten mich die vielen Seiten mit Gebeten beim Lesen. Deshalb möchte ich gerne 3,5 von 5 Monden an das Buch vergeben.

Perspektivenwechsel erhöht Spannung
von Estrella aus Zofingen am 29.11.2012
Bewertet: Taschenbuch

Krimi wird aus den Perspektiven von verschiedenen Protagonisten erzählt. Damit wird die Spannung erhöht. Und der Leser lange im Ungewissen gelassen. Und der Schluss.... nicht zu erwarten. Wie die Polizei ermittelt und ob, ist nicht klar. Ebenso nicht, ob der Mörder aufgedeckt wird oder nicht. Das Buch ist aber... Krimi wird aus den Perspektiven von verschiedenen Protagonisten erzählt. Damit wird die Spannung erhöht. Und der Leser lange im Ungewissen gelassen. Und der Schluss.... nicht zu erwarten. Wie die Polizei ermittelt und ob, ist nicht klar. Ebenso nicht, ob der Mörder aufgedeckt wird oder nicht. Das Buch ist aber - gerade wegen der eher ungewöhnlichen Erzählstruktur - sehr empfehlenswert. Leichte Lektüre.



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