Intrige

Roman. Ausgezeichnet mit dem Walter Scott Prize for historical fiction 2014

(21)
So historisch bedeutsam wie brennend aktuell – ein Geheimdienst, der außer jegliche Kontrolle gerät

Paris 1894: Alfred Dreyfus soll ein Spion sein und wird wegen Landesverrat zu lebenslanger Haft verurteilt und verbannt. Geheimdienstchef Picquart hegt Zweifel und rollt den Fall neu auf. In den Wirren der Dreyfus-Affäre, die ganz Europa erschüttert, wird der Jäger schließlich selbst zum Gejagten. Die Parallelen zur Gegenwart liegen auf der Hand: ein Geheimdienst, der nicht zu bändigen ist; eine korrupte Justiz, die alles im Namen der nationalen Sicherheit rechtfertigt; eine parteiische Presse, die ein Kesseltreiben gegen eine Minderheit veranstaltet; der angeborene Instinkt aller Mächtigen, ihre Verbrechen erfolgreich zu vertuschen ...

Rezension
"Mit 'Intrige' beweist Robert Harris abermals, dass Geschichte spannend ist wie ein Krimi." Frankfurter Neue Presse
Portrait
Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Er war Reporter bei der BBC, Redakteur beim Observer und Kolumnist bei der Sunday Times und dem Daily Telegraph. 2003 wurde er als bester Kolumnist mit dem »British Press Award« ausgezeichnet. Er schrieb mehrere Sachbücher, und seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige und zuletzt Dictator wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polanski bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43800-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/4,3 cm
Gewicht 431 g
Originaltitel An Officer and a Spy
Übersetzer Wolfgang Müller
Buch (Taschenbuch)
10,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
14
6
1
0
0

Hochspannung Ende 19. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden aus Interlaken am 13.10.2015

Extrem spannende und fesselnde Geschichte, geschrieben aus der Sicht der Hauptperson in der Ich-Form. Dies führt zum Gefühl, mitten in der Geschichte zu stecken. Der Leser erfährt auch sehr viel über die Lebensweise und Gepflogenheiten der damaligen Zeit. Einmal mehr ein super Buch von Robert Harris, dass sich in... Extrem spannende und fesselnde Geschichte, geschrieben aus der Sicht der Hauptperson in der Ich-Form. Dies führt zum Gefühl, mitten in der Geschichte zu stecken. Der Leser erfährt auch sehr viel über die Lebensweise und Gepflogenheiten der damaligen Zeit. Einmal mehr ein super Buch von Robert Harris, dass sich in die Reihe von "Aurora" und "Vaterland" einreiht.

Plötzlich verstehe ich die Zusammenhänge!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 16.04.2015

Beim Lesen dieses Taschenbuchs begreife ich plötzlich alle Zusammenhänge und Hintergründe der "Dreyfus-Affaire"! (Frankreich 1894). Wie Politiker und Geheimdienst in diesen Justizskandal verstrickt waren, das erzählt der Krimi von Harris ganz klar und sehr spannend.

Militärisch perfekt!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Harris erzählt aus der Sicht von Marie-Georges Piquart, späterer Kriegsminister von Frankreich. Piquart ist Hauptmann, als Dreyfus vor seinen Augen degradiert wird. Plötzlich in den Major-Stand gehoben, mit dem Leiterposten der Statistikabteilung versehen, erkennt er worin er verwickelt wurde; leise hegt sich ein Verdacht, als er anfängt gegen seine... Harris erzählt aus der Sicht von Marie-Georges Piquart, späterer Kriegsminister von Frankreich. Piquart ist Hauptmann, als Dreyfus vor seinen Augen degradiert wird. Plötzlich in den Major-Stand gehoben, mit dem Leiterposten der Statistikabteilung versehen, erkennt er worin er verwickelt wurde; leise hegt sich ein Verdacht, als er anfängt gegen seine Vorgesetzten zu recherchieren. Was dann geschieht, ist in der - damaligen - Geschichte einzigartig. In Frankreich entlädt sich der gesamte Hass gegen den Juden Dreyfus, der in der reinrassigen Armee nichts zu suchen hat. Obwohl die Obrigkeit von seiner Unschuld weiß, verurteilen sie den armen Mann auf die Teufelsinsel, die damals schon verwaist war. 8 Jahre braucht Piquart, bis er Dreyfus rausholen kann. Piquart selbst im Prinzip ein Mann der Ehre, der Wandlung seines Paris mit wachsendem Unmut sieht, Lebemann, untreuer Geliebter, kann diese Schmach der französischen Armee nicht ertragen und erntet dafür selbst den größten Hass, Gefängnis, Duell, Verhöhnung und - aber auch - Applaus. Namhafte Namen wie Zola, Proust, Georges Clémenceau, Madame Bizet (Witwe von Georges Bizet) und andere wohlklingende Namen der damaligen Zeit helfen Piquart auf seinem steilen Weg. Harris drillt seinen Leser in die französische Militärgeschichte. Wer sich für diese nicht interessiert, wird sich in dem Roman nur sehr schwer einfinden. Ohne Vorkenntnisse über die Kriegsgeschichte und/oder Interesse am Militär ist dieses Buch nicht empfehlenswert. Harris bleibt miltitärisch, strategisch, steif. Nur selten gibt es Private Augenblicke oder Einblicke; Piquart war nicht nur ein Querdenker, sondern auch ein freiheitsliebender Mann. Zeit seines Lebens hat er seine Geliebte Pauline nicht geheiratet. Der Heyne Verlag hat - wie auch bei Stephen King - in mancherlei Hinsicht in der Grammatik wieder geschlampt; anscheinend ist es nicht mehr möglich so teure Bücher fehlerfrei zu korrigieren. Ein Lesebändchen fehlt auch diesmal wieder. Weiters hätte ein Glossar nicht geschadet. Nicht jeder wird sämtliche französische Ausdrücke kennen oder erkennen; Erklärungen dazu gibt es nicht. Das Namensverzeichnis ist unvollständig. Im Nachhinein wäre auch eine Art von Lebenslauf von Dreyfus und Piquart wünschenswert gewesen. Der Roman endet 1906; was danach mit Dreyfus oder Piquart passiert, muss sich der interessierte Leser selbst zusammensuchen. Gerade bei so wichtigen Personen, bei so einer Geschichte, wünscht man sich solche Begebenheiten erklärt. Interessant fand ich, dass Roman Polanski derjenige war, der Robert Harris auf die Geschichte brachte. Fazit: Militärisch gut konstruierter Fall der Affäre Alfred Dreyfus, beginnend mit 1894 - 1906. Die Sichtweise von Georges Piquart ist nachvollziehbar, perfekt und spannend erzählt. Es ist aber wirklich davor zu warnen, sich diesem Roman zu nähern, wenn man sich nicht in die französische (Armee)Geschichte einfinden möchte oder kann; der Roman bleibt und ist komplett auf die Armee abgestimmt. Auf alle Fälle hat Robert Harris hier ein Thema aufgegriffen, das kaum noch wer kennt bzw. so typisch ein Vorläufer für die weitere Entwicklung des Europa des 20. Jahrhunderts war. Alfred Dreyfus und Marie-Georges Piquart, werden mich noch lange Zeit begleiten. Viel Spaß!



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