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Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2012 und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013, Kategorie Preis der Jugendlichen

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.
Rezension
"John Greens Bücher sind für mich ganz besondere Perlen im Büchermeer. Sensibel aber nicht weinerlich wird hier die Geschichte der jungen Leseratte Hazel beschrieben, die genau wie Gus, ein Junge aus ihrer Selbsthilfegruppe, krebskrank ist. Hazel verehrt einen Schriftsteller sehr, der nur ein einziges Buch geschrieben hat, und es ist ihr großer Wunsch, diesen Autor kennenzulernen. Gus, der Hazel mit seinem Galgenhumor immer wieder zum Lachen bringt, will Hazel diesen Traum erfüllen: Zusammen fliegen sie nach Amsterdam. Sie kommen einander näher und verlieben sich - immer mit dem Wissen, dass ihre gemeinsame Zeit kurz ist. Die Krankheit spielt zwar eine zentrale Rolle im Buch, ist aber zu keiner Zeit theatralisches Hauptthema. Vielmehr geht es um das Leben selbst, was einem wichtig ist, und wofür es sich lohnt, gegen alle Aussichtslosigkeit zu kämpfen: Die Liebe. Ein Buch, das berührt, schmunzeln lässt, und bei dem man hoffnungslos lachend in Tränen ausbrechen kann, genau richtig für ruhige Wintertage."
(Britta Sabbag, Autorin)
Portrait
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt Eine wie Alaska (2007) Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (2008) und Margos Spuren (2010), ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman Das Schicksal ist ein mieser Verräter (2012) ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 (Preis der Jugendjury) ausgezeichnet. 2017 erschien Greens neuester Jugendroman in Deutschland Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken. Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über 5 Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Indianapolis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 30.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24009-4
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,8/3 cm
Gewicht 491 g
Originaltitel The Fault in Our Stars
Auflage 30. Auflage
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 11878
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
404 Bewertungen
Übersicht
345
44
12
1
2

Anstatt bedrückend zu sein, bringt es einen wegen dem tollen Humor zum Lachen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Windeck am 18.04.2020

Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich wei... Das Buch lässt sich super flüssig lesen und ist sehr gut ausgearbeitet. Der Humor war genau mein Geschmack und hat dieses Buch erst zu etwas wirklich Besonderem gemacht. Trotz der Thematik habe ich die meiste Zeit gelacht und war auch kurz nach der „Tragödie“ schon wieder in der Lage dazu, obwohl die so traurig ist, dass ich weinen musste. Das Buch ist einfach total berührend. Die Figuren sind alle sehr sympathische Charaktere, die durch ihre Fehler sehr realistisch sind. Man schließt sie alle ins Herz, da jeder auf seine Weise sehr besonders ist. Da ich zuvor den Film gesehen hatte, habe ich natürlich auch verglichen und das Buch ist einfach noch mal viel besser ausgearbeitet. Man erfährt weitere Details zu den Handlungen der Figuren und teilweise ist auch die Reihenfolge anders. Das Buch ist dabei auf jeden Fall ein Stück besser als der Film, auch wenn ich den Film weiterhin noch sehr gut finde. Was mir auch super gut gefallen hat, ist dass Van Houten im Buch viel menschlicher und sympathischer dargestellt wird als im Film, wo man ihn dann wirklich nicht besonders gut leiden kann. Alles in allem finde ich es einfach großartig, wie Krebs hier gehandhabt wird, realistisch und trotzdem mit tollem Humor. Dieses Buch hat mich einfach nur begeistert! Und immer schön dran denken: „Schmerz verlangt gespürt zu werden.“

Unheimlich berührend!
von ReadTweetie am 29.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagoniste... Warum habe ich das Buch gelesen? – Ich habe den Film gesehen und habe Rotz und Wasser geheult. Wenn das schon beim Film der Fall ist, wie wird es dann erst mit dem Buch sein? Diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte über Krebs. Sie ist so viel mehr als das. Hazel Grace Lancaster und Augustus Waters sind die Protagonisten in diesem Werk. Beide haben ihre Erfahrungen mit der Krankheit gemacht und sind von ihr gezeichnet. Doch nicht nur das Leid dieser Krankheit wird in diesem Buch thematisiert. Die beiden lernen sich in einer Selbsthilfegruppe kennen und verbringen von nun an ihre restliche Zeit miteinander. Hazel Grace ist ein außergewöhnlicher Charakter, genau wie Augustus. Beide haben sich schon mit ihrem Schicksal abgefunden, doch an manchen Tagen strahlen sie vor Hoffnung und geben nicht auf. Doch das ist eben nicht immer so und hier hat der Autor zwei wunderbare Charaktere geschaffen, die die Geschichte lesenswert machen. Auch die Nebencharaktere schließt man sofort ins Herz, da sie einfach liebenswert sind und alles für ihre Liebsten geben. Obwohl der Leser glaubt zu wissen, was passiert, passiert es eben doch anders. Das Leben ist nun mal keine Wunscherfüllmaschine, wie es Hazel und Gus immer sagen. John Green hat in diesem Buch so einen wandelbaren Schreibstil, einfach unglaublich. Stellenweise sind die Gespräche, die Gus und Hazel führen, so philosophisch und weitdenkend. Alles hat einen tieferen Sinn. Dann überwiegt die Krankheit und alles hat plötzlich keinen Sinn mehr. Der Tod rückt unaufhaltsam näher. Die Liebenden werden zurückbleiben. Und dann reicht eine Kleinigkeit aus, um die komplette Geschichte wieder ins Sonnenlicht einzutauchen. Ich habe geweint, gelacht, geschmunzelt und mit gefiebert. Bis zum Ende. Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Titel ist unsagbar traurig und schön zugleich! Fazit: Die Geschichte von Hazel und Gus ist nicht einfach bloß eine Geschichte über Krebs. Sie ist die, die einfach alle Emotionen im Leser erweckt: Nicht nur Traurigkeit und Kummer, sondern auch Freude, Hoffnung und Liebe. Es ist eine Achterbahn der Gefühle mit einer so hohen Schreibkunst seitens John Greens, dass ich das Buch einfach liebe! Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

Manchmal spielt das Leben anders als man denkt.
von bluetenzeilen am 22.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte es anders sein, auch Krebs hat. Beide merken vom ersten Moment an, dass da mehr zwischen ihnen ist, doch beide sind sie auch ... Inhalt: Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte es anders sein, auch Krebs hat. Beide merken vom ersten Moment an, dass da mehr zwischen ihnen ist, doch beide sind sie auch krank und sie verbindet das Schicksal jeden Moment sterben zu können. Jeder Augenblick könnte der letzte sein und obwohl sie einander gut finden, ist besonders Hazel nicht dazu bereit noch einer Person mehr Schmerzen zu hinterlassen, sollte sie sterben. Wird Augustus es schaffen hinter Hazels Mauern zu kommen? Fazit: Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich nicht so gut in John Green’s Büchern reinkommen. Die Geschichte von Hazel und Augustus war trotzdem etwas wirklich besonderes. Hazel hat sich ziemlich zurückgezogen, will niemandem eine Last sein und besonders nicht irgendwelche neuen Menschen an sich heranlassen, denn sie will niemanden verletzen falls sie stirbt. Augustus war witzig, charmant und konnte mich von Anfang an überzeugen, man merkte dass er das Leben liebt und versucht immer das Beste aus jeder Situation zu machen. Ein Buch das einem klar macht, wie wertvoll das Leben ist und wie vergänglich und das wir jeden Moment mit den Menschen, die wir lieben nutzen sollten, denn es könnte unser Letzter sein. Am Ende des Buches musste man einfach an genau das denken, was auch der Titel des Buches sagt: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”.