Schneetänzer

Antje Babendererde

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Beschreibung


Stell dir vor, du willst deinen Vater suchen und begegnest dabei deiner großen Liebe …

Hals über Kopf, voller Wut und Enttäuschung bricht Jacob in den Norden Kanadas auf, in die unendliche Wildnis von Eis und Schnee. Dort will er seinen Vater finden und das Geheimnis seiner Herkunft lüften. Dass aus Schmerz jedoch Liebe werden kann, zeigt ihm die unnahbare Kimi, die ihrerseits an einem schweren Schicksalsschlag zu zerbrechen droht.

Alles, was Jacob über seinen Vater weiß, hat ihm seine Mutter erzählt. Dass sie ihn sein Leben lang belogen hat, erfährt er ausgerechnet von seinem Stiefvater, den er hasst. Was bleibt Jacob also übrig, als in die kanadische Wildnis zu reisen, ans andere Ende der Welt, um die wahre Geschichte seines Vaters und damit auch seine eigene zu erfahren? Denn wie willst du entscheiden, wer du bist, wenn du nicht weißt, wo du herkommst?

Als er lebensgefährlich von einem Bären verletzt wird, ahnt der Junge mit dem Wolfsherzen noch nicht, dass er dort, in der eiskalten Einsamkeit der wilden, ungezähmten Natur, der Liebe seines Lebens begegnen wird …

Bildgewaltig, fesselnd und magisch - Survival-Abenteuer und epische Liebesgeschichte gleichermaßen: das neue Meisterwerk der preisgekrönten Autorin!

Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem Blauen Engel.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 392
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-401-60441-1
Verlag Arena
Maße (L/B/H) 21,6/15,5/3,5 cm
Gewicht 744 g
Verkaufsrang 4050

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Eine fantastische Geschichte, die mich nicht mehr losgelassen hat...
von Angelina am 07.04.2020

Schneetänzer ist nicht mein erstes Buch, welches ich von Antje Babendererde gelesen habe und es wird definitiv auch nicht das Letzte sein. Ich habe die Autorin schon immer sehr bewundert. Für ihre intensive Recherche, ihren Respekt für das Leben und die Kultur der Native Americans und ihre Art und Weise wie sie ihren Leser*innen... Schneetänzer ist nicht mein erstes Buch, welches ich von Antje Babendererde gelesen habe und es wird definitiv auch nicht das Letzte sein. Ich habe die Autorin schon immer sehr bewundert. Für ihre intensive Recherche, ihren Respekt für das Leben und die Kultur der Native Americans und ihre Art und Weise wie sie ihren Leser*innen diese Kultur näherbringt. Jacob reist nach Moosonee, einem kleinen Ort im Norden Kanadas, um seinen Vater zu suchen. Er hat kaum noch Erinnerung an seine kurze Kindheit in Kanada. Kimi und Anak helfen ihm, diese Erinnerungslücken zu schließen und während dem Verlauf des Buches kehren diese Erinnerungen in ihm durch bestimmte Erzählungen oder Erlebnisse langsam zurück. Die Autorin hat einen fantastischen Schreibstil, der mich vollends überzeugt hat. Der Spannungsbogen bleibt innerhalb des Buches permanent aufrecht, die Beschreibungen der Natur Kanadas konnte ich mir bildlich vorstellen und die Protagonisten sind sehr authentisch dargestellt. Aufgrund einiger traumatischer Erlebnisse und schlimmen Schicksalen einiger Charaktere kann man als Leser sehr gut nachvollziehen, weshalb die Figuren so fühlen oder handeln wie sie es eben tun. Zusätzlich ist diese wunderschöne Geschichte mit einer ehrlichen, ergreifenden und authentischen Liebesgeschichte gespickt. Dieses Buch hat mich abgeholt und auf eine wunderbare Reise mitgenommen, von der ich eigentlich gar nicht mehr zurückkehren wollte.

Eine sanfte abenteuerliche Geschichte
von Nicole aus Nürnberg am 05.04.2020

Meine Meinung zum Jugendbuch: Schneetänzer Inhalt in meinen Worten: Stellt euch vor, ihr lebt in einer Patchworkfamily dank eurer Mutter, doch kurz vor eurem Abi erfahrt ihr, das alles ganz anders lief, als ihr es jahrelang geglaubt habt. Würdet ihr alles auf eine Karte setzen und in das Land eures Vaters reißen, und al... Meine Meinung zum Jugendbuch: Schneetänzer Inhalt in meinen Worten: Stellt euch vor, ihr lebt in einer Patchworkfamily dank eurer Mutter, doch kurz vor eurem Abi erfahrt ihr, das alles ganz anders lief, als ihr es jahrelang geglaubt habt. Würdet ihr alles auf eine Karte setzen und in das Land eures Vaters reißen, und alles daran setzen ihn nach 14 Jahren wieder zu treffen? Nachdem ihr als vierjähriger Junge von der Mutter nach Deutschland geschleift worden seid und ihr eine Lüge glaubt, die ihr aber erst am Ende der Geschichte so richtig entdeckt? Würdet ihr euch trauen, oder würdet ihr lieber in der Kuschelzone in der ihr jetzt seid Leben? Wobei so eine Kuschelzone war das für Jacob nicht. Denn er baute ziemlich Mist, weil er wütend war. Was, das muss er euch selbst verraten. Wie ich das Gelesene empfinde: Mich hat das Buch wirklich unterhalten, aber dann kam eine Szene die mir für ein Jugendbuch einfach zu weit ging. Ich finde Jugendliche sollten nicht lesen wie Jugendliche miteinander schlafen. Denn das gehört für mich ab 16 am frühestens dazu und nicht schon mit 14 Jahren. Wobei der Charakter ja weitaus schon älter als 14 Jahre ist, dennoch finde ich für die Zielgruppe dieses Thema so früh schon zu verfrüht. Ja ich bin eine noch von der alten Schule. Ansonsten hat mir die Geschichte aber richtig gut gefallen. Thema: Es geht um Familiengeheimnisse, um Freundschaft und um den Mut sich Dingen zu stellen, die man so vielleicht gar nicht wahr haben möchte. Es geht aber auch darum die Liebe wie sie ist, in allen Facetten zu erleben und hier spreche ich nicht von der Erosliebe sondern tatsächlich von der Mutter und Vater Liebe, von Freundschaftsliebe, von der Liebe zur Natur und zum Leben und zu den Geistern der Indianer. Die Geschichte zeigt aber auch auf, wie viel Schaden die Weißen an den Indianern oder besser am Volk der Ureinwohner antaten. Es geht aber auch um Rache und um Verlust. Um Schmerz und um Heilung. Eine Mischung die wirklich kunterbunt ist. Wo spielt die Geschichte: Es wird klar immer wieder Deutschland angesprochen ist das doch das Land in dem Jacob derzeit zu Hause ist, aber es geht vor allem um den Norden Kanadas. Wo Jacob geboren wurde und wie ein Volk lebt, das die Technik noch nicht so nutzt wie manch Europäer, es geht um die wilde Jagd, um Bären und Wölfe. Es ist Winter in der Geschichte, aber kurz vor dem Frühling. Und diese Stimmung wird auch auf besondere Weise aufgefangen. Wer ist dabei: Jacob, sein Vater, Kimi ein Mädchen mit einem ganz großen Herzen, aber mit ganz großen Verletzungen. Es geht aber auch um andere Charakter. Doch diese drei sind die die am allermeisten auftauchen, wobei es eher der Opa von Kimi ist, der mit am meisten auftaucht. Jacob hat teilweise sein Gedächtnis als Kind verloren. Was zeigt, als er entdeckt wer sein Papa ist, das er einfach zu ihm fliegt, doch wird er ihn direkt finden? Dabei muss er merken, das er sich kurz verirrte und dadurch einem Bären in die Tatze fällt, doch keine Angst, diese Tatzen machen die Geschichte erst richtig lebendig. Er muss heilen und das schafft Kimi. Ein Mädchen das schon so viel Verlust und Schmerz kennen lernen musste und dabei immer mehr ihr Herz verschloss, aber sie hat Träume und in denen kommt Jacob vor. Aber was sind das für Träume, das dürft ihr selbst entdecken. Gemeinsam wachsen die Charakter, werden zum Teil weißer und offener für das Leben und entdecken jeder für sich, was sie vom Leben sich wünschen. Berührende und tolle Charakter. Spannung: Das Buch ist anfangs sanft und wird nach und nach turbulenter, jedoch auf sehr angenehme Art und Weise. So ist dennoch eine Spannung für sich vorhanden, vor allem weil man mit Jacob fiebert wie es in seinem Leben weiter geht. Aber es ist dennoch eine eher etwas ruhigere Geschichte. Empfehlung: Ich empfehle das Buch, trotzdem Jugendlichen ab 14 Jahren bzw ab 12 Jahren. Jedoch lasst euch Zeit mit dem Thema das ich so bemängele. Denn mal ehrlich, ihr müsst nicht testen ob ihr im Bett zusammenpasst, das ist eine absolute blöde Rede, aber das sei euch selbst überlassen. Ansonsten können Mädchen und Jungs mit diesem Buch eine Freude haben. Bewertung: Ich gebe Schneetänzer vier Sterne. Einerseits weil es eine echt tolle Geschichte war, aber manchmal war es zu ruhig und der Punkt mit der Sexualität nahm mir ein klein wenig dann die Freude am weiter lesen, aber dafür trumpfen die Charaktere, die Orte wo das Buch spielt und der besondere Geist, indem ich das Buch lesen durfte.

Hörbuch
von Conny aus berlin am 26.01.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (Set mit diversen Artikeln)

Erst vor kurzem hat Jacob erfahren, dass sein Vater ein Cree-Indianer ist. Seine Mutter und er haben bis zu seinem 4. Lebensjahr bei ihm in Kanada gelebt. Jacob hat sie immer erzählt, dass sein Vater ein One-Night-Stand war. Jacob reist nach Kanada, er möchte mehr über seinen Vater und das Leben der Cree erfahren. Unterwegs l... Erst vor kurzem hat Jacob erfahren, dass sein Vater ein Cree-Indianer ist. Seine Mutter und er haben bis zu seinem 4. Lebensjahr bei ihm in Kanada gelebt. Jacob hat sie immer erzählt, dass sein Vater ein One-Night-Stand war. Jacob reist nach Kanada, er möchte mehr über seinen Vater und das Leben der Cree erfahren. Unterwegs lernt er Kimi kennen, die bei ihrem Großvater lebt. Sie verlieben sich. Das Cover ist wunderschön, man spürt richtig die Kälte und den Schnee. Der Bär auf dem Cover spielt auch eine Rolle. Gesprochen wird das Hörbuch abwechselnd von Carla Swiderski und Aleksandar Radenkovic. Ich kannte beide Sprecher noch nicht, Aleksandar macht seine Sache sehr gut, er hat eine angenehme, männliche Stimme, die den männlichen Charakteren der Geschichte viel Leben einhaucht. Carlas Stimme gefällt mir persönlich nicht so gut, ich mag ihre Stimmfarbe nicht und so war ich sehr froh, dass Aleksandar den größten Teil übernimmt. Das Leben, die Traditionen und die Geschichte der Cree wird sehr interessant vermittelt, auch andere Themen, wie vegetarische Ernährung und Massentierhaltung werden thematisiert und regen zum Nachdenken an. Leider ist das Hörbuch ungünstig gekürzt, so kommt die Liebesgeschichte zwischen Jacob und Kimi sehr unglaubwürdig und überhastet rüber. Mir hätte die Geschichte mit weniger Liebe und Sex besser gefallen aber genau das scheint die Autorin ja in ihren Geschichten über das Zusammentreffen von deutschem Jugendlichen und amerikanischem Ureinwohner zu bevorzugen.


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