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Cainstorm Island - Der Gejagte

Thriller

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gebundene Ausgabe

Eine atemlose Flucht durch eine Megacity. Und Millionen schauen zu.

»Meine Zuschauer lieben die Gefahr. Zumindest, wenn ich sie erlebe und sie durch meine Augen dabei zuschauen dürfen.«

Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.

Portrait
Golien, Marie
Marie Golien, 1987 in Wiesbaden geboren, hat einen Bachelor in Intermedialem Design von der FH Trier und hat an der Filmakademie Baden-Württemberg den Studiengang Interaktive Medien mit Diplom abgeschlossen. Sie arbeitet als Spieleentwicklerin und Texterin, konzipiert Apps und andere interaktive Projekte. Außerdem ist sie Gründerin von Zunderfabrik, einer Firma, die auf interaktive Anwendungen spezialisiert ist. "Cainstorm Island" ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 28.02.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-76242-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/15,2/3,2 cm
Gewicht 565 g
Verkaufsrang 1064
Buch (gebundene Ausgabe)
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17,95
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Unglaublich spannendes Debüt mit vielen fesselnden Wendungen
von Skyline Of Books am 11.09.2019

Klappentext „Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emil... Klappentext „Emilios Welt ist geteilt. Auf der einen Seite das reiche Asaria. Auf der anderen Seite Cainstorm Island, überbevölkert, arm und von Gewalt zerfressen. Dort kämpft der 17-Jährige, umgeben von brutalen Gangs, gegen die Schulden seiner Familie. Eines Tages spricht ihn ein Mitarbeiter von Eyevision an und bietet Emilio einen Deal. Emilio willigt ein, sich einen Chip in den Kopf implantieren zu lassen. Dieser Chip ist an seinen Sehnerv angeschlossen und überträgt jeden Tag eine halbe Stunde lang, was Emilio sieht. Seine Videos, waghalsige Kletter- und Trainsurf-Aktionen, kommen an, die Zuschauerzahlen steigen langsam. Bis sein Leben eine unvorhergesehene Wendung nimmt: Emilio gerät in das Gebiet einer Gang und tötet einen der Anführer in Notwehr. Live und auf Sendung. Das Video verbreitet sich rasend schnell und Emilio wird zum Gejagten. Und zwar nicht nur von der Gang, sondern auch von Eyevision, die sehr eigene Pläne mit Emilio haben.“ Gestaltung Passend zum Buchinhalt ziert die Covermitte der schwarze Umriss eines Auges, welches ernst den Betrachter des Covers anschaut. Da in dem Buch das Sehen eine wichtige Rolle spielt, finde ich dieses Motiv sehr passend gewählt. Die gelbe Farbe des Hintergrundes mit den leicht bläulichen Verzierungen hebt das schwarze Auge nur noch mehr hervor. Zudem sieht der Hintergrund aus wie eine alte Wand, was wie ich finde recht gut zum Setting des Buches passt. So vermittelt das Cover schon die perfekte Stimmung für das Buch. Meine Meinung Da der Klappentext einiges an Spannung versprach, hat er mein Interesse sofort geweckt. In „Cainstorm Island – Der Gejagte“ geht es um Emilio, welcher die Schulden seiner Familie begleichen möchte. Im Armenviertel kämpft er täglich ums Überleben. Dann geht er einen Deal mit einer Firma ein, die ihm einen Chip implantiert, welcher mit seinem Sehnerv verbunden ist. So wird täglich live übertragen, was Emilio sieht. Auch dann, als er aus Notwehr den Anführer einer Gang tötet. Ab diesem Zeitpunkt wird Emilio zum Gejagten, sowohl von der Gang als auch von der Firma, die ihm den Chip implantiert hat… Mich hat die Welt, die Autorin Marie Golien geschaffen hat, sehr fasziniert, denn es stehen sich sehr gegensätzliche Seiten gegenüber. Zum einen ist da das wohlhabende und reiche Asaria, zum anderen gibt es auch Cainstorm Island, welches von Armut und Gewalt gekennzeichnet ist. Es ist leicht verständlich, dass diese Parteien nicht gut miteinander klar kommen und dass Wut und Hass überdeutliche Gefühle sind. Gerade bei Emilio und seinen Freunden in Cainstorm Island. Ich hätte mir bezüglich des Settings nur gewünscht, dass ein wenig genauer auf die Entstehung dieser Gesellschaft eingegangen wäre. Ein wenig mehr Hintergründe und Entwicklungen, die zum momentanen Stand im Buch geführt haben, hätten mich sehr interessiert. Die Figuren fand ich auch gut dargestellt, denn vor allem Emilio war ein sehr beeindruckender Charakter. Bei ihm stehen seine Familie und deren Sicherheit über allem und er würde wirklich alles tun, um sie zu schützen. Er ist aufrichtig und ehrenhaft und aufgrund dieses Wunsches der Sicherheit seiner Familie tut er alles – eben auch eine Chip-Implantation. Dadurch wird zwar für ihn und seine Familie nichts besser (eher im Gegenteil), aber sein Mut und sein Wille, seine Liebsten zu schützen, sind unglaublich greifbar und sehr beeindruckend. Die Handlung empfand ich als durchweg spannend. Zunächst tauchte ich mitten in das Geschehen ein, lernte die Unterschiedlichkeit des Settings kennen und begleitete Emilio dann dabei, wie er sich auf den Deal mit Eyevision einließ. Ab diesem Zeitpunkt klebte ich geradezu an Emilios Geschichte, denn es gab so viele mögliche Verläufe seiner Geschichte, dass ich gar nicht vorausahnen konnte, wie es mit ihm weitergehen würde. Besonders gelungen empfand ich dabei, wie die Autorin immer wieder überraschende und vor allem unerwartete Wendungen in die Handlung eingeflochten hat, denn durch diese wurde ich immer wieder erstaunt und eiskalt erwischt. Das Ende des Buches gipfelt in einem recht offenen Cliffhanger, welcher dafür sorgt, dass man sich wünscht, sofort zum nächsten Band greifen zu können… Fazit In meinen Augen ist „Cainstorm Island – Der Gejagte“ ein spannender Auftakt einer dystopisch angehauchten Thriller-Reihe, die nicht nur durch das offene Ende dafür sorgt, dass man unbedingt weiter lesen möchte. Die Handlung ist immens spannend und überzeugt durch immer neue Wendungen und Entwicklungen. Das Setting fand ich auch sehr ansprechend, da hier Gegensätze dargestellt werden, durch die die Emotionen der Charaktere sehr gut greifbar werden, wobei ich mir gewünscht hätte, noch mehr über den Weltenaufbau hinsichtlich seiner Hintergründe zu erfahren. Gute 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband (?)

Sehr spannende Geschichte
von Andersleser am 24.08.2019

Meinung Ich habe es schon ein wenig geahnt, als ich gesehen habe dass der Titel Cainstorm Island einen Untertitel hat. Denn mit "Der Gejagte" ist die Geschichte noch nicht beendet. Es ist erst der Anfang und endet unheimlich gemein. Tatsächlich fühlt es sich auch nicht nach einem Ende an. Es ist einfach vorbei. Ich würde am... Meinung Ich habe es schon ein wenig geahnt, als ich gesehen habe dass der Titel Cainstorm Island einen Untertitel hat. Denn mit "Der Gejagte" ist die Geschichte noch nicht beendet. Es ist erst der Anfang und endet unheimlich gemein. Tatsächlich fühlt es sich auch nicht nach einem Ende an. Es ist einfach vorbei. Ich würde am liebsten sofort weiter lesen, ich will wissen wie es nun weiter gehen wird! Gerade an dieser Stelle das Buch zu beenden. Wirklich fies, das würde ich eindeutig einen Cliffhanger nennen. Zum Glück habe ich keine Probleme mit diesen. Es ist ärgerlich nicht weiterlesen zu können, aber die Geschichte war trotzdem wirklich toll. Also auch wenn ihr keine Cliffhanger mögt, gebt dem Buch eine Chance und wartet wenn nötig einfach auf Band 2! Cainstorm Island war ein unheimlich spannendes Buch, dass zu keiner Sekunde beim Lesen langweilig wurde. Es führt direkt an in die menschlichen Abgründe, zeigt die Spanne zwischen arm und reich, und die Auswirkungen von zu viel Macht für Einzelne. Gleichzeitig zeigt es uns wahre Freundschaft und Zusammenhalt, aber auch was Geld eigentlich anrichten kann. Ob nun bei den eh schon reichen, oder wenn man nichts mehr zu verlieren hat. Was ist ein Leben wert? Hat ein Mensch das Recht, über ein anderen zu bestimmen? Über Leben und tot zu bestimmen? Menschen in Gefahr zu bringen, nur damit man noch mehr Geld bekommt? Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern zeigt auch wichtige Ding auf. Was passiert, wenn man sich über andere stellt und meint, das manche Leben wichtiger seien als andere. Aber auch, dass es Perfektion nicht gibt. Dass niemand ein Recht hat, Menschen einfach auszusortieren, nur weil sie in irgendeiner Art anders sind und nicht in anderer Leute System passen. Leute die so denken, bei denen läuft gewaltig was falsch. Denn seien wir ehrlich: Es kann immer irgendwas passieren und schon sind diese Menschen am Ende die, die selbst nicht mehr rein passen. Und vor allem zeigt es, dass nicht jeder Mensch tatsächlich auch menschlich ist, und was Rache eigentlich auslöst. Die Figuren sind wirklich toll und lebensnah geschrieben. Ich konnte sehr mit ihnen mitfiebern, konnte die Beweggründe verstehen und habe vor allem viel für Emilio, dem Protagonisten übrig. Er ist ein wirklich toller Charakter. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band, denn nach diesem Ende verspricht er mindestens genau so spannend zu sein, wie schon dieser hier. Kurz und Knapp Insgesamt würde ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Die Spannung, die Geschichte, die Hintergründe und das gesamte Setting. Es ist wirklich rundum gelungen und hat mir sehr gefallen. Es ist einfach etwas, dass einen Anstoß zum Nachdenken geben könnte. Und selbst wenn es das bei manchen nicht tut, wird es sicher unterhalten. Denn toll geschrieben ist diese Geschichte auf jeden Fall! Ich hoffe trotzdem, dass es einigen einen Denkanstoß geben wird, denn niemand hat das Recht Menschen auszusortieren oder sich über andere zu stellen und deren Leben zu steuern. Und wie ich schon sagte, niemand ist perfekt. Nicht in dem Buch und nicht in der Realität. ein tolles Leseerlebnis!

Ein nervenaufreibender und fesselnder Jugendthriller
von Uwes-Leselounge am 10.06.2019

STORYBOARD: Nach mehreren Kriegen ist die Welt in Arm und Reich geteilt. In Asaria leben die Wohlhabenden und Schönen und auf Cainstorm Island der Rest der Menschheit, die weniger Glück hatten. Cainstorm Island ist überbevölkert und wird von brutalen Gangs regiert. Dort kämpft der 17-jährige Emilio mit seiner Familie tagtäglich... STORYBOARD: Nach mehreren Kriegen ist die Welt in Arm und Reich geteilt. In Asaria leben die Wohlhabenden und Schönen und auf Cainstorm Island der Rest der Menschheit, die weniger Glück hatten. Cainstorm Island ist überbevölkert und wird von brutalen Gangs regiert. Dort kämpft der 17-jährige Emilio mit seiner Familie tagtäglich ums Überleben. Als sich ihm die Chance bietet, mit relativ wenig Aufwand, sehr viel Geld zu verdienen, greift er zu. Emilio lässt sich einen Chip implantieren, der an seinen Sehnerv angeschlossen ist. Nun können die Menschen von Asaria täglich, für eine halbe Stunde, praktisch durch seine Augen mitverfolgen, was er sieht. Um seine Zuschauerzahlen zu steigern, unternimmt er waghalsige Kletter- und Zugsurf-Aktionen. Je spektakulärer, umso besser. Gefährlich wird es für Emilio, als er bei einem seiner Drehs versehentlich in einen Kampf mit einem Gangmitglied gerät und dabei ein hochrangiges Mitglied aus Notwehr tötet. Seine Abonennten sind begeistert von dieser Show und das Video verbreitet sich rasend schnell und so wird Emilio zum meistgesuchtesten Mensch auf Cainstorm Island. MEINUNG: Der Einstieg in "Cainstorm Island. Der Gejagte" von Marie Golien (dtv Verlag) gelang mir mühelos und ich war, dank der gewählten Erzählweise aus der Sicht von Emilio, sofort in der Geschichte drin. Ebenso spürte ich schon nach den ersten Seiten eine gewisse Grundspannung, die sich in einer Spirale unaufhaltsam drehte und immer schneller zu werden schien. Zudem reizte mich an dieser Story der Ideen-Mix aus Inselgefangenschaft, Armut, Verzweiflung, Bespaßung der Reichen sowie die Tatsache, dass der Protagonist mittels eines implantierten Chips, Videos aufnehmen konnte und dessen Zuschauer live dabei sind. Deshalb war meine Erwartung recht hoch und soviel sei verraten, ich wurde nicht enttäuscht. Der Leser erlebt hautnah mit, wie schwer das Leben von Emilio und seiner Familie ist. Da die Menschen von Cainstorm Island nicht fliehen können, bestimmen Überbevölkerung, Armut, Arbeitslosigkeit, Neid, Missgunst und Gewalt das alltägliche Leben. Und trotzdem lässt sich Emilio nicht unterkriegen und er versucht, das Beste aus seiner Situation zu machen. Seine Eltern, der jüngere Bruder und er, leben von dem wenigen, was sein Stiefvater Serge vom Fischfang nach Hause bringt. Durch eine Notlage gerieten sie in die Schuldenfalle. Als sich Emilio die Gelegenheit bietet, Geld zu verdienen, ergreift er nach kurzem Zögern diese Möglichkeit. So lässt er sich von Eyevision, einer Technologiefirma aus Asaria, einen Chip in den Kopf implantieren, der an seinen Sehnerv angeschlossen wird. Damit kann und muss er nun täglich für eine halbe Stunde Videos aufnehmen, um mit seinem Kanal Geld zu verdienen. Emilio ist sportlich und mutig, weshalb er waghalsige Kletter- und Zugsurf-Aktionen quer über die gesamte Insel unternimmt. Je spektakulärer, umso besser und seine Clips scheinen den Zuschauern in Asaria zu gefallen. Alles scheint gut zu werden, doch durch einen dummen Zufall gerät er, während einem Livestream, in das Gebiet der gefährlichsten und einflussreichsten Gang von Cainstorm Island. Dabei stolpert er in eine Auseinandersetzung zwischen einem hochrangigen Mitglied der Schlangen und einem jungen Mädchen. Der Mann greift Emilio sofort an und während der Auseinandersetzung, tötet er seinen Angreifer aus Notwehr. Die Zuschauer sind völlig aus dem Häuschen, die Kommentare und seine Abozahlen schießen urplötzlich in die Höhe, ob der gebotenen Show. Aber Emilio ist sofort klar, dass er in ernsten Schwierigkeiten steckt und er flieht vom Tatort. Jedoch ist dies nicht so einfach, wenn jeder durch deine Augen sehen kann, wohin du läufst! Auf seiner Flucht quer über die Insel kommen ihm Mordaz, der Anführer und Bruder des Getöteten, mit seinen Männern gefährlich nah. Mordaz sinnt auf Rache und möchte um jeden Preis Emilio gefangen nehmen. Dabei ist ihm jedes Mittel recht und so terrorisiert er nicht nur dessen Eltern, sondern gleich das ganze Viertel, in dem Emilio lebt. Mordaz ist wahnsinnig, brutal, herzlos und bei ihm stellten sich mir die Nackenhaare auf. Unterstützung erfährt Emilio durch seinen besten Freund Jago, der ihm hilft, ihn beschützt und versteckt. Ich mochte Jago, da er ein wahrer Freund ist und Emilio kann sich glücklich schätzen, ihn zu haben. Lyssa, das Mädchen, welches an dem tödlichen Unfall beteiligt war, quält das schlechtes Gewissen und sie beschließt, Emilio zu helfen und wird im weiteren Verlauf der Geschichte ebenfalls eine große Stütze für ihn. Dabei entwickelt sich auch eine kleine Liebesgeschichte, die mir gefiel. Ich mochte sie, da ich sie als sympathisch und authentisch empfand und sie das Herz am rechten Fleck hat. Bradley, ein Mitarbeiter von Eyevision, der Emilio angeheuert hatte, verspricht sich von seinem neuesten "Schützling" einiges und so ist er an dieser Situation nicht ganz schuldlos. Bradley mochte ich gar nicht, denn er ist ein Mensch, der aus allem nur seinen Vorteil ziehen möchte und geht dabei bis zum äußersten. Darüberhinaus ist er manipulativ und eigensinnig. Als seine Verfolger den Kreis um Emilio immer enger ziehen, sieht er nur einen Ausweg und setzt alles auf eine Karte. Auf dem Dach einer alten Kirche kommt es zum alles entscheidenen Showdown und ich war sehr gespannt, ob Emilio stark genug sein würde. FAZIT & BEWERTUNG: Mit "Cainstorm Island. Der Gejagte" ist Marie Golien (dtv Verlag) ein nervenaufreibender und fesselnder Jugendthriller gelungen, der Dank seinem leicht dystopischen Setting und der permanenten Angst um Emilio, bei mir punkten konnte. Dabei geht die Autorin schonungslos mit dem Leser um, da sie die Probleme unserer Gesellschaft mehr als deutlich beschreibt und viele Missstände anprangert. Ebenso ist die Erzählweise stellenweise etwas brutal, was die Spannung fast ins unermessliche steigert und ein Grund war, warum ich nicht mit dem Lesen aufhören konnte. Ein toller Auftakt, der Lust auf mehr macht und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe 4,5 von 5 Nosinggläser.


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