Die Geschichte der Baltimores

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Joël Dicker

(84)
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Beschreibung


Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die ›Montclairs‹ sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore, man ist wohlhabend und erfolgreich. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch seine Cousins Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra – bis ihre heile Welt zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen berühmter Schriftsteller, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber die ›Wahrheit‹ über seine Familie scheint viele Gesichter zu haben.

Nach dem sensationellen Erfolg von Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert – der neue Bestseller des Ausnahmetalents.

Dicker, Joël
Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat mit Les Derniers Jours de nos Pères und La Vérité sur l'Affaire Harry Quebert bislang zwei Romane geschrieben. Für Letzteren wurde Joël Dicker mit dem Grand Prix du Roman der Académie Française sowie dem Prix Goncourt des Lycéens ausgezeichnet. Das bei einem winzigen Verlag erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012. In Deutschland ist es unter dem Titel Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert erschienen.

Kessler, Torben
Torben Kessler, geboren 1975, studierte Schauspiel, Gesang und Tanz an der Folkwang Hochschule Essen. Es folgten Engagements in Düsseldorf, Freiburg und Leipzig. Er war festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt und spielt derzeit in Düsseldorf. Daneben war er in Fernsehserien wie Tatort, SOKO Leipzig und Polizeiruf 110 sowie im Kinofilm Der Baader Meinhof Komplex zu sehen. Als Hörbuchsprecher konnte sich Torben Kessler mit Lesungen von Joël Dickers Romanen Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert und Die Geschichte der Baltimores sowie mit Dave Eggers Der Circle einen Namen machen.

Produktdetails

Verkaufsrang 1921
Medium MP3-CD
Sprecher Torben Kessler
Spieldauer 854 Minuten
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Verlag Osterwoldaudio
Hörtyp Lesung
Übersetzer Brigitte Grosse, Andrea Alvermann
Sprache Deutsch
EAN 9783869523507

Kundenbewertungen

Durchschnitt
84 Bewertungen
Übersicht
59
16
3
4
2

Genial
von einer Kundin/einem Kunden aus Atzenbrugg am 20.09.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vom ersten Moment an war ich gefesselt von dieser Geschichte. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es hat mich berührt, wie das Schicksal zuschlägt, wie die Freundschaft, die Liebe sich zwischen den Jungs aufbaut und welch dramatische Wende geschieht.

Die Familie Baltimore
von Miss Norge am 19.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nachdem ich aus allen Ecken so viel Gutes über diesen Roman gehört bzw. gelesen hatte, dachte ich mir, ach komm probier ihn doch mal aus. Leider musste ich wieder einmal feststellen, das mein Geschmack nicht viel mit der Meinung der Mehrheit zutun hat. Nach 170 Seiten habe ich wegen Langeweile das Buch abgebrochen. Das schlechte... Nachdem ich aus allen Ecken so viel Gutes über diesen Roman gehört bzw. gelesen hatte, dachte ich mir, ach komm probier ihn doch mal aus. Leider musste ich wieder einmal feststellen, das mein Geschmack nicht viel mit der Meinung der Mehrheit zutun hat. Nach 170 Seiten habe ich wegen Langeweile das Buch abgebrochen. Das schlechteste Zeichen ist, wenn mich die Lust nicht packt und der Reiz nicht da ist, den Roman zur Hand zu nehmen um endlich zu wissen wie es wohl weitergehen wird. Hier habe ich mich ein paar Tage lang gequält, bis ich wirklich keinen Nerv mehr hatte. So was ödes. Klischees werden bedient, unlogisches Verhalten der Charaktere, Zeitsprünge vor und zurück, hin und her und wie ich persönlich finde, ein unsäglich zu lesender Schreibstil. Das Buch würde ich nicht weiterempfehlen.

Achtung, hier kommt eine Katastrophe
von FrauSchafski am 25.01.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Lieber Herr Dicker, es tut mir leid, aber wie beide werden keine Freunde mehr. Schon mit Ihrem Erstling habe ich gehadert, die zugegebenermaßen geschickte Konstruktion hat mich letztlich dennoch am Ball bleiben lassen. Mit den Baltimores ist es jedoch eine andere Sache. Mir ist bewusst, dass Foreshadowing ein probates Mittel ... Lieber Herr Dicker, es tut mir leid, aber wie beide werden keine Freunde mehr. Schon mit Ihrem Erstling habe ich gehadert, die zugegebenermaßen geschickte Konstruktion hat mich letztlich dennoch am Ball bleiben lassen. Mit den Baltimores ist es jedoch eine andere Sache. Mir ist bewusst, dass Foreshadowing ein probates Mittel ist, um einer Story einen Spannungsbogen zu verleihen. Jedoch ist dieses Mittel nur dann spannend, wenn es sparsam eingesetzt wird. Im Fall Ihrer Geschichte der Baltimores wird hingegen schon auf den ersten Seiten von „der Katastrophe“ gesprochen, obwohl schnell klar wird, dass wir Leser noch hunderte Seiten am langen Arm verhungern gelassen werden, bis es endlich zu „der Katastrophe“ kommt. Es hilft auch nicht, „die Katastrophe“ immer und immer wieder zu erwähnen, wir wissen ja schon längst, dass es böse enden wird. Bei mir löste das lediglich den Effekt aus, dass ich jedes Mal ein inneres Augenrollen vollzog, wenn einmal mehr von „der Katastrophe“ gesprochen wurde. Ich empfand es als furchtbar anstrengend. Ihr Plot könnte zudem Grundlage für eine, vermutlich sehr erfolgreiche, Vorabendsoap sein. Die Dialoge könnten platter und pathetischer nicht sein, die Handlung kaum kitschiger. Und unser Erzähler verwendet im Laufe der Geschichte immer wieder dieselben Formulierungen, als wäre ihm nichts besseres eingefallen. Das macht das Buch insgesamt ziemlich öde, mein Interesse war schnell auf ein Minimum geschrumpft. Ihre Figuren mögen nahbar sein, den Leser emotional binden, aber authentisch sind sie nicht. Um ehrlich zu sein, verhalten sich alle super dämlich. Es mag sein, dass unzureichende Kommunikation oft Ursache für Katastrophen wie diese ist, aber es sollte doch das Gefühl zurückbleiben, dass die Figuren sich wenigstens bemüht, wenigstens ab und an ihr Hirn eingeschaltet haben. In diesem Fall kann ich nur sagen: Die Katastrophe ist selbst verschuldet, Ihre Figuren haben den Karren so richtig gegen die Wand gefahren. Ich gönne Ihnen, dass sie so viele Fans haben und als literarischer Stern an Frankreichs Abendhimmel gepriesen werden. Allerdings finde ich Ihr Schreiben hoffnungslos überschätzt. Für einen guten Roman benötigt man mehr, als Foreshadowing und eine überdramatische Handlung. Für mich funkeln da nur zwei schwach erleuchtete Sternchen. Hochachtungsvoll Frau Schafski

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