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Gegen die Welt

Roman

(14)
Ein Dorf in Ostfriesland, Kühe grasen auf den Wiesen, ab und zu zerreißt der Lärm eines Tieffliegers die Stille. Hinter den getrimmten Tujenhecken des Neubauviertels blühen die Blumen, in den Auffahrten glänzen frisch gewachste Neuwagen.
In diese Welt wird Mitte der Siebzigerjahre Daniel Kuper, Spross einer Drogistendynastie, hineingeboren. Ein schmächtiger, verschlossener Junge mit viel zu viel Fantasie und zu wenigen
Möglichkeiten. Doch bald geschehen seltsame Dinge: Mitten im Sommer kommt es zu heftigem Schneefall, ein Kornkreis entsteht, ein Schüler stellt sich auf die Bahngleise, Hakenkreuze tauchen an den Hauswänden auf. Für all das wird Daniel Kuper verantwortlich gemacht. Und je mehr er versucht, die Vorwürfe zu entkräften, desto stärker verstrickt er sich in ihnen. Daniel Kuper beginnt einen Kampf gegen das Dorf und seine Bewohner. Sie sind es, gegen die er aufbegehrt, und sie sind es, gegen die er am Ende verliert.
›Gegen die Welt‹ ist ein großer deutscher Roman: über die Wende in Westdeutschland, über Popkultur in der Provinz und über Freundschaften, die nie zu Ende gehen.

»Ein tollkühner Roman über Freundschaft und Verrat. Rebellisch und bewegend, wahnsinnig und witzig. Großes Kino.«
Sönke Wortmann
Rezension
Das ehrgeizigste Debüt der neuen Saison.“
FAZ

„Ein berührendes, aufwühlendes und brillantes Buch und das deutsche Debüt des Jahres!“
BÜCHER

„Ein Debüt, das aufs Ganze geht.“
BOERSENBLATT.NET

„Eine zu Herzen gehende Geschichte (…) und auch optisch ausnehmend schönes Buch. Ein grandioser Rundumblick auf eine kleine Welt, in der sich mehr von der großen Welt da draußen widerspiegelt als ihre Bewohner manchmal erkennen können."
SPIEGEL ONLINE

„Ich habe selten etwas von einem neuen Autor gelesen, das mich auf so vielen Ebenen begeistert, erinnert, unterhalten und fasziniert hat, und prognostiziere ihm einen durchschlagenden Erfolg!“
EMOTION.DE

„Es fehlt ja sonst so oft an Genauigkeit, an Sprachgefühl, Liebe zum Gegenstand und Wut über den Zustand der Welt. All das gibt es in Brandts Buch. (…) Jan Brandt zeigt, was für ein guter Erzähler er ist, wie genau er beobachtet, wie er unterschiedliche Tempi beherrscht und wie er eine Geschichte verknappen und beschleunigen kann.“
FAS

„Brandts halluzinogener Roman „Gegen die Welt“ ist ein Wunderwerk über Erwachsenwerden in der Provinz, Freundschaften, weites Ostfriedland, den noch weiteren Pop und sowieso, über den ganzen Rest.“
STERN

„Ein kolossaler Debütroman: Es ist ein Meisterstück, wie nahe er Personen kommt.“
HAMBURGER ABENDBLATT

„(…) eines der ehrgeizigsten Buchprojekte dieses Herbstes.“
BERLINER MORGENPOST

„Gegen die Welt liest sich wie ein Bastard aus dem Uwe Johnson der Jahrestage, der Abgründigkeit von J.D Salinger und dem Horror von Stephen King (…)“
„Eine wilde Mixtur aus verstellt autobiografischer Rekonstruktion, Jugendroman, Coming-of-Age-Geschichte und fiebriger Untergangsfantasie. Ein wuchtiges, wunderbar anmaßendes und in seiner Detailversessenheit und seinem lexikalischen Reichtum triumphales Buch, das sich gegen eine Welt der Verhinderung und der Unterdrückung richtet.“
ROLLING STONE

„Ein beeindruckendes Buch.“
ZEIT ONLINE

„Brandt schreibt herrliche Dialoge. (…) Ein hoch ambitioniertes Projekt. Man langweilt sich nicht ein einziges Mal.“
JOURNAL FRANKFURT

„Dass seine pessimistische Weltsicht dennoch nicht zu einer deprimierenden Lektüre führt, verdankt sich der formalen Brillanz, mit der Jan Brandt seinen Stoff präsentiert.“
WDR3

"Ein erstaunlich stilsicheres, in seinem komplexen Aufbau klug durchdachtes Buch (...) variantenreich, kühn und zugleich sicher."
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"Der Roman hat sich vom Gestaltungsfuror seines Schöpfers nicht beirren lassen. Gegen die Welt hat alle Tugenden eines altmodischen Romans: einen Ort, einen Konflikt und viele Figuren, die man nachher zu seinem Bekanntenkreis zählt."
DIE WELT

„Brandt hat wirklich etwas zu erzählen (…) ein fulminanter Roman über die Provinz und ihre Mentalität.“
DER TAGESSPIEGEL

„Höhepunkt des auch formal famosen Buches ist der sich über 150 Seiten als Fußnote hinziehende Monolog eines Lokführers, dem sich immer wieder jemand vor den Zug wirft.“
DAS MAGAZIN

„Grandios.“
1LIVE

"Hier hätten die Brüder Karamasow sich einiges abschauen können: ein gewaltiger, beeindruckender Roman, der das Zeug zum Sieger hat (...)Jan Brandt hat mit diesem gewaltigen Roman viel gewagt und (praktisch) alles gewonnen.“
FAZ

„Brandt experimentiert auf Teufel komm raus, teilt Seiten, und kann eben doch, was ein Romancier können muss: beschreiben, Bögen spannen und glaubhafte Charaktere entwerden, kurz: eine Welt schaffen. (…) Dieser Roman rockt.“
DIE WELT

„Ein auch formal famoses Buch.“
DAS MAGAZIN

„Der Leser wird in die Brandt’sche Welt gesogen und zu einem Bewohner Jerichos. (…) Jan Brandt ist (…) ein grandioses Debüt gelungen.“
BERLINER ZEITUNG

„Die Schönheit dieses Buchs liegt, neben allem anderen, im Ehrgeiz seines Autor, in der Anmaßung seines erzählerischen Programms, in seiner großen Geste. (…) Jan Brandt hat nicht einfach einen Roman geschrieben, in diesem Herbst ist „Gegen die Welt“ tatsächlich das Buch der Bücher.“
SPIEGEL

„Gegen die Welt“ macht von Anfang an süchtig: mit subtilem Humor und entlarvenden Dialogen. (…) Wer noch nach dem großen Herbstroman sucht: hier ist er.“
NEON

„928 Seiten lang glaubt man, in Ostfriesland mitzuleben und mitzuleiden. Das ist es, was ein großer Roman schaffen kann.“
MUSIKEXPRESS

„Eines der überraschendsten Bücher dieses Herbstes.“
TAZ

„Es entsteht ein Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Dass es das 900-Seiten-Wekr auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat, ist also keine Überraschung.“
DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

„Die Feuilletons der Republik schäumen über vor Lob für Jungautor Brandt. Völlig zu Recht.“
GQ

„In diesem unglaublichen Buch fasziniert jeder Satz.“
GRAZIA

„Große Szene, großes Buch.“
HAMBURGER ABENDBLATT

„Er enthält alles, was einen großen Roman ausmacht.“
FRANKFURTER NEUE PRESSE

"Klug, dunkel und vor allem ein raffiniertes Spiel mit der Wirklichkeit."
NDR KULTURJOURNAL

„Einer der schönsten, aufregendsten Romane dieses Jahres.“
FRANKFURTER NEUE PRESSE

„Wie Brandt bei allem Aufwand seine erzählerischen Zügel in der Hand behält und am Ende locker einen Trumpf aus dem Ärmel schüttelt, ist schlicht großartig.“
BUCHJOURNAL
Portrait
Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaften in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sein Roman ›Gegen die Welt‹ (DuMont 2011) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Bei DuMont erschienen außerdem ›Tod in Turin‹ (2015) und ›Stadt ohne Engel‹ (2016).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 928
Erscheinungsdatum 14.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6218-4
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 20/13,6/6 cm
Gewicht 900 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
12,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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5
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Außerirdische in Ostfriesland?
von einer Kundin/einem Kunden aus Leer (Ostfriesland) am 18.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Leben im ostfriesischen Jericho ist unaufregend und beschaulich, bis der 9-jährige Daniel Kuper nur mit einem Handtuch bekleidet in einem Kornkreis aufgefunden wird. Dieses Ereignis verändert nicht nur für ihn und seine Familie den ganzen Alltag. Auch für das Dorf fangen von dem Moment unruhige Jahre an. Immer... Das Leben im ostfriesischen Jericho ist unaufregend und beschaulich, bis der 9-jährige Daniel Kuper nur mit einem Handtuch bekleidet in einem Kornkreis aufgefunden wird. Dieses Ereignis verändert nicht nur für ihn und seine Familie den ganzen Alltag. Auch für das Dorf fangen von dem Moment unruhige Jahre an. Immer mehr Dorfbewohner kehren sich gegen Daniel, weil sie ihn für die Probleme verantwortlich halten. Aber stimmt das auch? „Gegen die Welt“ ist Jan Brandts erster Roman. Er ist damit gleich auf der Shortliste für den Deutschen Buchpreis gelandet. Ich bin von seinem Roman sehr beeindruckt. Er hat eine faszinierende Geschichte geschrieben, die ganze 900 Seiten lang spannend und überraschend ist. Und das finde ich wirklich eine außergewöhnliche Leistung. Überzeugen Sie sich selbst von seiner Klasse!

Gegen die Welt
von Christa Kromminga aus Aurich am 29.06.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Daniel wächst als Sohn eines Drogisten in einem Dorf in Ostfriesland auf. Er ist Science-Fiction-Fan und phantasiert sich, dank Perry Rhodan, seine eigene Welt zusammen. Eines Tages verschwindet Daniel auf dem Schulweg. Stunden später findet er sich nackt in einem Kornkreis wieder. Da er niemandem erklären kann was passiert... Daniel wächst als Sohn eines Drogisten in einem Dorf in Ostfriesland auf. Er ist Science-Fiction-Fan und phantasiert sich, dank Perry Rhodan, seine eigene Welt zusammen. Eines Tages verschwindet Daniel auf dem Schulweg. Stunden später findet er sich nackt in einem Kornkreis wieder. Da er niemandem erklären kann was passiert ist, gilt er fortan als Sonderling. Was auch immer im Dorf passiert, Daniel wird damit in Zusammenhang gebracht. Doch ganz unschuldig ist auch er nicht. Die Mitschuld an dem Selbstmord eines Schulkameraden begleitet ihn fortan. Dem Autor gelingt es mit ungeheurer Genauigkeit den Zeitgeist der achtziger und neunziger Jahre wider zuspiegeln. Ohne überladene Klischees, erzählte er von der Zerrissenheit und Rastlosigkeit der Jugend in der Provinz. Das Buch, das durch seine besondere Struktur, vom Leser viel Aufmerksamkeit verlangt, wurde zu Recht für den Deutsch Buchpreis vorgeschlagen.

Gegen die Welt
von Karthause aus Duisburg am 21.02.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Jan Brandt erzählt in seinem beachtenswerten Debütroman die Geschichte des im fiktiven ostfriesischen Jericho lebenden Daniel Kuper. Der Leser begleitet Daniel rund 20 Jahre lang. Er sieht ihn aufwachsen, beobachtet ihn bei Jungenstreichen und begleitet ihn durch seinen Alltag. Durch häufige Perspektivwechsel ermöglicht es Jan Brandt dem Leser, das... Jan Brandt erzählt in seinem beachtenswerten Debütroman die Geschichte des im fiktiven ostfriesischen Jericho lebenden Daniel Kuper. Der Leser begleitet Daniel rund 20 Jahre lang. Er sieht ihn aufwachsen, beobachtet ihn bei Jungenstreichen und begleitet ihn durch seinen Alltag. Durch häufige Perspektivwechsel ermöglicht es Jan Brandt dem Leser, das gesamte Umfeld des Jungen kennenzulernen und zu erfahren, wie er auf andere Menschen wirkt. Eigentlich ist er ein ganz normales Kind - mit ein bisschen viel Fantasie und nur wenigen Möglichkeiten, diese in die richtigen Bahnen zu lenken. So werden ihm von den Bewohnern Jericho’s schnell alle möglichen sonderbaren Ereignisse zur Last gelegt, Nazischmierereien, Schneefall im Sommer, Kornkreise. Je mehr er versucht, seine Unschuld zu beweisen, umso mehr zieht er die Verdachtsmomente auf sich. Er wird zum Außenseiter und wirkt schon wie ein junger Don Quichote, der einen Kampf gegen Windmühlenflügel oder auch gegen die Welt aufgenommen hat. Mit großer Liebe zum Detail, man kann es auch fast schon als Detailversessenheit nennen, beschreibt der Autor das Leben in der Kleinstadt, charakterisiert die Bewohner, bis man schlussendlich glaubt, man kenne die Gegend, ihre Menschen und wäre den Weg vom Bahnhof zur Drogerie Kuper selbst schon x-mal gegangen. Das mag einerseits ein Vorteil sein, denn es schafft Nähe, andererseits entstehen durch die Ausführlichkeit unweigerlich Längen, die den Lesefluss hemmen. Besonders die schier endlosen und im ganzen Roman vorkommenden Aufzählungen haben meinen guten Gesamteindruck doch etwas getrübt. Ungewohnt, weil unüblich, ist auch das Layout des Romans. Er beginnt und endet mit jeweils 6 unbedruckten Seiten. Andere Seiten sind nur zum Teil mit Text gefüllt. In einer ganzen Passage existieren in einem oberen und einem unteren Teil unterschiedliche Handlungsstränge. Dann wieder verblasst das Druckbild. Ungezählte Male gibt es Verweise auf Musik, Bücher und Filme der damaligen Zeit. Das lässt das Buch authentisch wirken, denn der Leser begibt sich in Gedanken auf die gleiche Zeitebene wie die Protagonisten. Für mich ist "Gegen die Welt" ein unkonventionelles, mutiges Buch, das die Experimentierfreudigkeit eines jungen Autors belegt, der zum Teil mit Althergebrachtem und literarischem Einerlei bricht. Trotz meiner Kritik wird Jan Brandt bei mir nicht in Vergessenheit geraten. Auf einen neuen Romanen von ihm bin ich sehr gespannt.



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