Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Weiße Fracht

Lost in Fuseta. Ein Portugal-Krimi

Leander Lost ermittelt Band 3

»Sie sind kein Mangel, Sie sind eine Bereicherung, Sie Idiota!« Carlos Esteves zu Leander Lost.
Ende Juli. An der Algarve herrscht brütende Hitze, nicht nur die streunenden Katzen Fusetas meiden jegliche Aktivität, als plötzlich zwei Morde, deren Opfer auch auf den zweiten Blick nicht miteinander in Verbindung zu stehen scheinen, dem Team um Leander Lost Rätsel aufgeben. Bis im benachbarten Spanien ein ehemaliger Drogenboss aus dem Gefängnis entlassen wird ...
Kann es tatsächlich sein, dass sie ihn liebt? Ihn? Einen mit Asperger-Syndrom? Der Kuss von Soraia Rosado am Flughafen von Faro hat Leander Lost, den Hamburger Kommissar in Diensten der portugiesischen Polícia Judiciária, in große Verwirrung gestürzt - und die Tipps in Sachen Liebe, mit denen ihn sein Kollege Carlos Esteves versorgt, sind nicht unbedingt hilfreich. Doch dann wird in Fuseta die Leiche des deutschen Aussteigers Uwe Ronneberg gefunden, und Leander Lost mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Denn überraschend tauchen zwei seiner Kollegen aus Hamburg auf - Amtshilfe ersuchen. Im nah gelegenen Tavira ereignet sich ein weiterer Mord, Opfer ist die Lehrerin Isamara Alves. Und über allem schwebt als Damoklesschwert die drohende Rückkehr Losts nach Deutschland ...
Auch im dritten Band seiner Bestseller-Reihe präsentiert uns Gil Ribeiro eine großartige Mischung aus Spannung, fantastischen Figuren, einer guten Portion Humor und viel Liebe für die portugiesische Lebensart und die Landschaft der Algarve.
Rezension
»Eine großartige Mischung aus Spannung, fantastischen Figuren, einer guten Portion Humor und viel Liebe für die portugiesische Lebensart sowie die Landschaft der Algarve.«
Portrait
Gil Ribeiro, geboren 1965 in Hamburg, landete 1988 während einer Interrail-Reise quer durch Europa nur dank eines glücklichen Zufalls an der Algarve und verliebte sich umgehend in die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Portugiesen. Seitdem zieht es ihn immer wieder in das kleine Städtchen Fuseta an der Ost-Algarve, wo ihm die Idee zu »Lost in Fuseta« kam. In seinem deutschen Leben ist Gil Ribeiro alias Holger Karsten Schmidt seit vielen Jahren einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren Deutschlands. 2011 erschien sein Mittelalter-Thriller »Isenhart« bei Kiepenheuer & Witsch, 2017 folgte der erste Band von »Lost in Fuseta«, 2018 mit »Spur der Schatten - Lost in Fuseta« Band 2. Holger Karsten Schmidt lebt und arbeitet in Asperg in Baden-Württemberg.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.03.2019
Sprache Deutsch
EAN 9783462319514
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Dateigröße 3413 KB
Verkaufsrang 25
eBook
eBook
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
eBook kaufen
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Weitere Bände von Leander Lost ermittelt

  • Band 1

    47859858
    Lost in Fuseta
    von Gil Ribeiro
    (88)
    eBook
    9,99
  • Band 2

    84095361
    Lost in Fuseta - Spur der Schatten
    von Gil Ribeiro
    (28)
    eBook
    9,99
  • Band 3

    140565460
    Weiße Fracht
    von Gil Ribeiro
    (51)
    eBook
    12,99
    Sie befinden sich hier

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
36
14
1
0
0

Spannender Plot, orginelle Figurenzeichnung
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 22.08.2019

Der dritte Band der "Lost-Reihe" ist gewohnt spannend, humorvoll und hintergründig. Die außergewöhhnliche Figurenzeichnung, subtile Verarbeitung von nationalen Stereotypen - ein tolles Lesevergnügen!

Ein liebenswerter, ungewöhnlicher Kommissar im schönen Portugal
von einer Kundin/einem Kunden aus Memmingen am 03.08.2019

Vorab möchte ich anmerken, dass ich die beiden ersten Bände rund um den liebenswerten Hamburger Kommissar Leander Lost nicht gelesen habe. Was ich dringend nachzuholen gedenke. Der Einstieg in den dritten Teil mit dem Titel „Lost in Fuseta – Weiße Fracht“ war ganz leicht und mir fehlten keine Vorkenntnisse. Mit Leander Lost h... Vorab möchte ich anmerken, dass ich die beiden ersten Bände rund um den liebenswerten Hamburger Kommissar Leander Lost nicht gelesen habe. Was ich dringend nachzuholen gedenke. Der Einstieg in den dritten Teil mit dem Titel „Lost in Fuseta – Weiße Fracht“ war ganz leicht und mir fehlten keine Vorkenntnisse. Mit Leander Lost hat der Autor Gil Ribeiro (alias Holger Karsten Schmidt) einen bemerkenswerten Charakter und Kommissar erschaffen. Leander ist als Austauschpolizist in der kleinen Polizeistation Fuseta an der Portugiesischen Algarve gelandet. Den Hamburger Kollegen ist das ganz Recht, denn sie hatten so ihre Probleme mit seinen Eigenheiten. Durch sein Asperger Syndrom sind Leanders soziale Kompetenzen eingeschränkt, er ist unfähig zu lügen und erkennt Ironie nicht, so dass es hin und wieder zu lustigen Szenen kommt. Seine große Stärke liegt in seinem fotografischen Gedächtnis und darin, dass er keine noch so kleine Einzelheit vergisst. Mittlerweile hat sich Leander in Fuseta ganz gut eingelebt und wird von seinen Kollegen respektiert und geschätzt. Im Gegensatz zu seinem Team in Deutschland nehmen die Portugiesen den Alemao so wie er ist. Leider neigt sich das Austauschprogramm dem Ende zu und Leander wird von einem völlig ungeahnten und neuen Gefühl überrascht. Die Zuneigung von Soraia, der Schwester seiner Kollegin, lässt ihn über seine geplante Rückkehr nach Deutschland nachdenken – doch er weiß nicht, wie er sich richtig verhalten soll. Als ein deutscher Auswanderer brutal ermordet aufgefunden wird, kommen Leander und seine Kollegen zum Einsatz. Am Tatort stellt sich heraus, dass in einem Auge des Toten eine Feder steckt, auf seiner Brust ein Petruskreuz und an der Decke eine rote 7 hinterlassen wurde. Wer macht so etwas und warum? Ein spanischer Kollege im Team sieht Ähnlichkeiten mit einer Mordserie und reist in sein Heimatland. Allerdings bringt ein Einbrecher, der am Tatort aufgegriffen wurde, Leander und seine Kollegen auf die Spur einer Drogensendung vor der Portugiesischen Küste. Schließlich stellt sich heraus, dass der Tote mit einem hochrangigen Polizisten in Deutschland verwandt war und Leander und seine Kollegen bekommen Verstärkung aus seiner Heimat. Gil Ribeiros Portugal-Krimi entführt den Leser an die Portugiesische Küste und bringt ihm neben einer spannenden Handlung auch Land und Leute näher. Ganz deutlich ist seine Verbundenheit zu dieser schönen Region zu spüren und es kommt so etwas wie Urlaubsfeeling auf. Ganz nach dem Motto: „Da würde ich auch gerne Urlaub machen““ Der größte Anteil am Plot hat der autistische Polizist Leander Lost. Hier ist der Name schon recht bezeichnend, denn Leander muss sich zu Anfang seiner Austauschzeit mit dem fremden Land und den Menschen erstmal anfreunden, zumal er in einer kleinen Stadt landet, wo sich alle untereinander kennen. Seine sozialen Fähigkeiten sind recht eingeschränkt und machen ihn zunächst zu einem Außenseiter. Der Autor wird in seiner Geschichte nie abwertend gegenüber Leander, sondern beschreibt so manche ungewöhnliche Situation mit einem Augenzwinkern. Mir war der Kommissar von Anfang an sympathisch und ich konnte ihn mir gut vorstellen, wie er sich durch die menschlichen Unzulänglichkeiten und seine Gefühlswallungen laviert, ohne dabei den Fall aus den Augen zu verlieren. Auch die anderen Charaktere des Buches sind anschaulich und liebevoll gezeichnet. Der Krimi an sich wartet nicht gerade mit vielen Wendungen und Überraschungen auf, ist aber trotzdem spannend und sehr unterhaltsam. Für mich ist es ein gelungener und schöner Regionalkrimi, der mir einen Einblick in das Leben eines Mannes mit Asperger Syndrom gegeben und mich neugierig auf Portugal gemacht hat.

Toller Krimi mit viel Lokalkolorit und einzigartigen Figuren
von Mareike S. am 11.07.2019
Bewertet: Einband: Paperback

„Weiße Fracht“ ist der 3. Teil der Krimireihe um Leander Lost, der deutsche Kommissar mit Asperger-Syndrom, der in Portugal an der Algarve ermittelt. In Fuseta wird der deutsche Aussteiger Uwe Ronneberg ermordet, dessen Bruder in Hamburg Polizeipräsident ist. Aus diesem Grund reisen auch zwei Kollegen von Lost aus Hamburg an: Ma... „Weiße Fracht“ ist der 3. Teil der Krimireihe um Leander Lost, der deutsche Kommissar mit Asperger-Syndrom, der in Portugal an der Algarve ermittelt. In Fuseta wird der deutsche Aussteiger Uwe Ronneberg ermordet, dessen Bruder in Hamburg Polizeipräsident ist. Aus diesem Grund reisen auch zwei Kollegen von Lost aus Hamburg an: Manz und Mohrmann, kurz M & M. Im nahegelegenen Tavira ereignet sich unterdessen ein weiterer Mord an einer Lehrerin, scheinbar haben die Fälle nichts miteinander zu tun. Doch Lost und seine Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves decken schon bald eine Gemeinsamkeit und erfahren von einer geplanten Drogenlieferung, die mehrere Tonnen Cannabis und Kokain umfassen soll. Dann geschieht ein Mord an einem Drogendealer und ein Freund des Teams gerät in große Gefahr… Ich habe den ersten und vor allem den zweiten Band dieser Reihe geliebt, entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Leider konnte der Autor sie dieses Mal nicht ganz erfüllen. Die Szenen mit Leander und dem Team sind wieder wunderbar gelungen, ich liebe diese Figuren einfach, allen voran natürlich Leander Lost. Er ist für mich eine einzigartige Figur, faszinierend, warmherzig, ehrlich. Ich finde es immer wieder interessant, von ihm zu lesen, welche Schwierigkeiten ihm zum Beispiel die Mimik von „Neurotypischen“ bereitet oder wenn er mal wieder über eine Metapher oder eine Redewendung stolpert. Gil Ribeiro bedient sich hier aber keineswegs irgendwelcher Klischees, er scheint das Asperger-Syndrom wirklich gut recherchiert zu haben und zeigt auch immer wieder Stärken von Leander Lost auf. Auch die Charakterisierung der Nebenfiguren ist sehr gut gelungen. Nun aber zu meiner Kritik: Für mich nimmt in diesem 3. Band der Fall zu viel Raum ein. Zwei Morde, die erstmal nicht viel miteinander zu tun haben und dann die Ermittlungen im Drogenmilieu, das hat mich alles nicht so richtig vom Hocker gerissen. Spannend war das Ganze aber schon, da will ich mich nicht beschweren. Auch die Beschreibungen von Land und Leuten sind wieder wunderbar gelungen und haben das Fernweh in mir geweckt (es gibt sogar einen Abstecher ins spanische Sevilla). Gelungen fand ich auch die beiden deutschen Kommissare (M & M), auch wenn sie vor Klischees strotzen, ich habe mich wunderbar über sie amüsiert. Fazit: Für mich bisher der schwächste Band der Reihe, aber immer noch ein guter Krimi mit wunderbaren Figuren und viel Lokalkolorit, das ist also jammern auf hohem Niveau! Für mich darf es in Band 4 aber gerne wieder etwas „privater“ werden, also mehr um Leander und die anderen Figuren gehen. Dennoch auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

FAQ