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Die Indoeuropäer

Aufbruch aus der Vorgeschichte

Dr. Reinhard Schmoeckel begibt sich auf die Suche nach unseren Ahnen, den Indoeuropäern oder Indogermanen. Im Geschichtsunterricht unserer Schulen kommt dieses geheimnisvolle Urvolk nicht vor. Die wissenschaftliche Erforschung unserer Herkunft und damit auch unserer Identität scheint immer noch von Tabus bestimmt zu sein. Der Autor widersetzt sich den herrschenden Denkverboten, indem er die verstreut vorliegenden Erkenntnisse der Archäologen, Sprachforscher und anderer Spezialwissenschaften zusammenträgt und sie zu einer spannend geschriebenen, populärwissenschaftlichen Gesamtdarstellung vereint.

Ursprünglich in den Steppen des südlichen Innerasiens beheimatet, begann sich ein Hirten- und Bauernvolk schon vor sechstausend Jahren in immer neuen Auswanderungswellen über ganz Europa und große Teile Asiens auszubreiten. Griechen, Römer, Germanen, Slawen, Kelten, Perser und die frühen arischen Eroberer Indiens - sie alle sind Abkömmlinge des gleichen mysteriösen Hirtenvolkes. Eine ungeheure Dynamik, ein Leistungs- und Gestaltungswillen von beispielloser Kraft müssen diesem Volk seit vorgeschichtlichen Zeiten innegewohnt haben. So sind heute fast alle Europäer deren biologische und geistige Erben. Reinhard Schmoeckel gelingt es, die Entstehung einer vielfältigen indoeuropäischen Kultur und den wirkmächtigen Aufbruch der sich daraus entwickelnden Völker aus der Vorgeschichte anschaulich zu beschreiben. Eine faszinierende Entdeckungsreise auf den Spuren unserer Vorfahren.

Reinhard Schmoeckel, geb. 1928 in Berlin, journalistische Ausbildung, Dr. jur., langjährige Tätigkeit im Bundespresseamt, Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt in Bonn. Autor mehrerer erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher über deutsche und europäische Vor- und Frühgeschichte und historischer Romane.

Aus Rezensionen:

„Das Buch ist spannender als mancher Abenteuerroman.“ (Fuldaer Zeitung)

„Eine immer fühlbarer werdende Lücke ist nun endlich durch einen Außenseiter geschlossen worden.“ (DIE WELT)

„Sehr anschaulich und mit verblüffender Quellenkenntnis.“ (Rheinische Post)

Portrait
Reinhard Schmoeckel, geb. 1928 in Berlin, journalistische Ausbildung, Dr. jur., langjährige Tätigkeit im Bundespresseamt, Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt in Bonn. Autor mehrerer erfolgreicher populärwissenschaftlicher Bücher über deutsche und europäische Vor- und Frühgeschichte und historischer Romane.
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  • Inhaltsverzeichnis:

    Vorwort
    I. Das Volk, das aus der Steppe kam - 4500-2000 v. Chr.

    1. Kapitel: Geweihter Frühling
    Die Ausbreitung des indoeuropäischen „Ur-Volkes“
    Dieus peter grollt – Der Aufbruch der Jungmannschaft – Anfang Europas – Frohe Botschaft – Not und Tatkraft, das schöpferische Elternpaar – Woher weiß man das alles?
    2. Kapitel: Vater – pater – peter
    Sprachforscher entdecken ein Volk
    Die Spur begann in Kalkutta – Zehn-Minuten-Kurs in verglei-chender Sprachwissenschaft – „Das Schaf und die Rosse“ – Urah-ne, Großmutter, Mutter und Kind – Die heute häufigsten Spra-chen der Welt – Die Umrisse einer Kultur werden sichtbar – Pro-fessorenstreit um die „Urheimat“
    3. Kapitel: Im Würgegriff der Politik
    Warum ein vorgeschichtlicher Völkername in politischen Mißkredit geraten konnte
    „Arische Weltanschauung“ – Von Graf Gobineau bis zu Hitler – Rassenkunde wissenschaftlich betrachtet – Verdrängung oder Resignation?
    4. Kapitel: Hirten und Bauern
    Jahrtausende der Entwicklung zum Kurgan-Volk
    Cowboys vor sechstausend Jahren – Viehzüchter-Weltanschau-ung – Stippvisite in die Eiszeit und wieder zurück – Der Spaten bestätigt das Wörterbuch
    5. Kapitel: Die fremde Welt, in die die Kurgan-Hirten gingen
    Kultur und Kulturen in Europa vor fünftausend Jahren
    „Im Schweiße deines Angesichts ...“ – Die erste Besiedlung des nacheiszeitlichen Europas – Zwei Welten: Alteuropäer und Indoeuropäer

    II. Die Streitwagenherren - 2000-1200 v. Chr.

    6. Kapitel: Die vergessene Großmacht
    Das Reich der Hethiter
    Nächtliche Eroberung – Geheimnisse um die Herkunft der Hethiter – Die Streitwagen – Der „Mann von Hattuscha“ und sein Reich – Eine ungewöhnliche Entscheidung – Hethitisches Recht und hethitische Kultur – Großmacht unter Großmächten – Ein König stirbt den Heldentod – Dreitausend Jahre lang ver-gessen
    7. Kapitel: Söldner und Könige
    Arische Herrschaften im nahen Osten
    Ein heikler Auftrag – Was hatten Inder in Mesopotamien zu suchen? – Nur ein paar Namen als Spuren für die Detektive – Die Königin von Ägypten schreibt einen Brief – Das Ende der Arier von Mitanni
    8. Kapitel: Die Edlen aus dem Norden
    Die arischen Eroberer Indiens
    „Kampf den Dasyus!“ – Realistische und weniger realistische Theorien – Der „Mund des Puruscha“ –Eine ganze Bibliothek im Kopf – Das Land prägt die Men-schen – Dharma und Bhakti – Im Strom der Zeit – Der „Erleuch-tete“ – Unvergängliches Erbe der Arier
    9. Kapitel: Die Helden des Homer
    Mykenische Kultur in Griechenland
    Das Opfer des Akrisios – Griechische Mythen und die Wirklichkeit – König Atreus von Mykene – Wer waren die Achäer? – Die Welt ist weit und hell – Zeit des Handels, Zeit der Heroen – Der Zug gegen Troja, nicht nach Homer – Vollständige Vernichtung?

    III. Räuber, Heroen, Könige - 1300-500 v. Chr.

    10. Kapitel: Völker auf dem Marsch
    Von der illyrischen Wanderung, dem Seevölkersturm und den Philistern
    Die Jugend wird unruhig – Die „Urnenfelderwanderung“ – „Unsere Pläne werden gelingen!“ – Der Seevölkersturm – Der Tri-umph der Philister – Indoeuropäer mit semitischer Sprache
    11. Kapitel: Herren, Bauern, Städtegründer
    Dorer, Jonier und das „dunkle Zeitalter“ Griechenlands
    Das Schafsfest in Argos – Kehrten die „Söhne des Herakles“ zurück? – Zu neuen Ufern – Die Anfänge der Hellenen – Sparta, wie man es nicht kennt – Saatbeet der abendländischen Kultur
    12. Kapitel: Im Schmelztiegel der Völker
    Die zweite indoeuropäische Welle in Kleinasien
    König Midas’ Glück und Ende – Dionysos kam aus Phrygien – Die Erfindung des Geldes und eine folgenreiche Sonnenfinster-nis – Lydien, Vermittler zwischen Osten und Westen – Aus den Schluchten des Balkans ins wilde Armenistan

    IV. Die Reiter aus dem Osten - 800 v. Chr. – 600 n. Chr.

    13. Kapitel: Die ersten Stürme aus Innerasien
    Kimmerier, Skythen und Sarmaten – Vorboten einer neuen Zeit
    „Reiten oder untergehen!“ – Aus Viehhirten wurden Reiternomaden – Kimmerier von Urartu bis Frank-reich – Totenfeier für einen König – Sechs Jahrhunderte skythischer Geschichte
    14. Kapitel: Vom Nomadenhäuptling zum Weltreichsherrscher
    Meder und Perser, die Schöpfer des ersten indoeuropäischen Imperiums
    Assurs Ende durch den „Mächtigsten der Heiden“ – Die frühen Iraner und das kurzlebige Großreich der Meder – Kyros, der „König des Weltalls“ – Persische Frühzeit – Also sprach Zarathustra ... – Auf der Höhe der Macht
    15. Kapitel: Die verborgenen Väter des frühmittelalterlichen Europa
    Sarmaten – ein Reiterhirtenvolk, anders als die anderen
    Die Lanze ist stärker als der Pfeil – Sarmaten – die Vorbilder der Amazonen-Sage? – Neubewertung eines vergessenen Volkes – Panzerreiter gegen und für Rom – „Man muß sich gegen die Schachmänner wehren ...“ – Sarmatische Adlige als Gründer neuer Völker – Kaisergeschlechter aus sarmatischer Wurzel?
    16. Kapitel: Rund um das „Dach der Welt“
    Indoeuropäische Vorherrschaft in Innerasien und ihr Ende
    Die Geburtsstunde des neuen Reiches – Ein halbes Jahrtausend trotzten Parther den Griechen und Römern – Am Hofe König Kanischkas – Das Kuschan-Reich der Indoskythen – Das Rätsel der „Tocharer“ – Hunnen, Türken und Mon-golen, die neuen Reiter aus dem Osten

    V. Aufbruch in Mitteleuropa - 2000 v. Chr. – 500 n. Chr.

    17. Kapitel: Das „Goldene Zeitalter“
    Die Bronzezeit in Europa
    Der Kaufmann und der Häuptling – Eine Zeit des Fortschritts und des Friedens – Die Schiffe der Nordleute – Die „Nordische Bronzezeit“ – Wandlungen in „Alteuropa“ – Der Scheiterhaufen – Die große Unruhe
    18. Kapitel: Völker ohne Geschichte
    Verschollene Ahnen halb Europas
    Der Donnerer – Uralte Volksbräuche – Auf Wacht nach Osten – Die „Hallstatt-Kultur“ – Eine Stadt vor dem Untergang – Die umstrittene „Lausitzer Kultur“
    19. Kapitel: Die ersten Herren Europas
    Vor den Römern beherrschten Kelten unseren Kontinent
    Wie eine Nation entsteht – Das „Rätsel“ des Keltentums – „Vae victis!“ – Die keltische Völkerwanderung – Asterix, der Gallier – Keltisches Erbe
    20. Kapitel: Wolf und Stier
    Das Ringen der indoeuropäischen Einwanderer um die Vorherrschaft in Italien
    Feriae Latinae – Sage und Wirklichkeit in Roms Frühzeit – Zer-stritten im Inneren, einig nach außen – Kleine Anfänge Roms – „Befreien wir uns vom römischen Joch!“ – Die italischen „Vettern“ der Römer
    21. Kapitel: Vergeblicher Freiheitskampf
    Die ersten indoeuropäischen Völker auf dem Balkan
    Sitalkes’ Bündnis mit Athen – Die Thraker: Zu Unrecht im Schatten der Griechen – Unruhige Balkan-Illyrer – Als „Gast“ zum Daker-König – Sind die Rumänen Daker?
    22. Kapitel: Die neuen Herrscher der alten Welt
    Der Aufstieg der Germanen
    Karges Leben abseits vom Strom der Welt – Germanische Anfän-ge – Herminonen und Duren – Sind wir Deutschen Germanen? – „Den römischen Namen mit gotischer Kraft erneuern!“ – Ablö-sung im „Staffellauf“ der indoeuropäischen Völker

    VI. Die Nachzügler - 500-1400 n. Chr.

    23. Kapitel: Ein Riese erwacht
    Die Jahrhunderte slawischer Landnahme in Osteuropa
    Im Dorf der Severjanen – Die Bildung der südslawischen Völker –„Komm und herrsche über uns!“ – Sagenhafte Frühzeit des Russi-schen Reiches – „... bis entweder das Heidentum oder das Volk vernichtet ist“ – Ein Jahrtausend der Auseinandersetzung zwi-schen Deutschen und Westslawen
    24. Kapitel: Untergang und Triumph
    Die verschiedenen Wege der baltischen Völker von der Vorgeschichte in die Geschichte
    Ein Volk steht auf – 3000 Jahre „Vor“-Geschichte – Balten und Deutsche – Großfürst Gedimins Bekenntnisse – Die „heidnische“ Großmacht Litauen im Spätmittelalter
    25. Kapitel: Die Adlersöhne
    Die Albaner, das letzte „vorgeschichtliche“ Volk der Indoeuropäer
    „Ein Volk ganz für sich allein“ – Vergessen von der Weltgeschichte – Wie die Albaner wurden, was sie sind

    Nachwort / Literaturverzeichnis / Register
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 567
Erscheinungsdatum 19.03.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-938176-37-5
Verlag Lindenbaum Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,6/4,5 cm
Gewicht 646 g
Auflage 4. überarbeitete Auflage
Buch (Paperback)
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24,80
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Herrlich zu lesen
von Nahyl Vabuhn am 17.04.2007
Bewertet: Taschenbuch

Das Buch liest sich wie ein Roman. Ausgezeichnet!


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