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Begegnungen in Peru

Urwaldindianer auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Die Welt der Urwaldindianer ist für uns Europäer eine fremde und geheimnisvolle Welt. Gleichzeitig geht eine gewisse Faszination von ihr aus und viele verbinden damit Begriffe wie „Harmonie“ und „letztes Paradies“. Die Welt der Indianer ist jedoch heute einem rasanten Wandel unterworfen. Während die Generation der Großeltern noch in der Steinzeit lebte, benützt heute ein Teil der Enkelgeneration bereits das Handy und surft im Internet. Der Autor hatte die Gelegenheit, Indianer aus vielen verschiedenen Stämmen des peruanischen Urwaldes kennen zu lernen. Anhand von unzähligen Begegnungen hat er ein paar ausgewählt, um dem Leser Einblicke in die Welt der Indianer zu geben.
Portrait
Jürgen H. Schmidt:

Jürgen H. Schmidt wurde 1966 in Schramberg im Schwarzwald geboren. Nach Abschluss der mittleren Reife erlernte er zunächst den Beruf des Bankkaufmanns. 1992 wechselte er vom Bankgeschäft in die Jugendarbeit in einer Ev. Kirchengemeinde. Die berufliche Neuorientierung führte zum Studium an einer freien Fachschule für Theologie und Mission. Nach Abschluss seiner theologischen Ausbildung und einem Sprachstudium in Spanien reiste er 1998 nach Peru aus. Zusammen mit seiner Familie lebte er insgesamt sieben Jahre im peruanischen Amazonastiefland. Er unterrichtete dort als Lehrer an einer Bibelschule für Indianer. Sein Dienst führte ihn auch in die Dörfer verschiedener Indianerstämme, um vor Ort Schulungen durchzuführen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 10.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7386-2127-3
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/1 cm
Gewicht 173 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
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7,90
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Moderne Zeiten im Urwald?
von belis am 09.11.2016

Jürgen H., der Autor dieses Buches lebte sieben Jahre mit seiner Familie im Urwald von Peru. Während seiner Tätigkeit als Bibelschullehrer lernte er viele verschiedene Indianerstämme kennen. Einige seiner interessanten Begegnungen teilt er mit uns. Der Schreibstil: Jürgen erzählt aus der Ich-Perspektive über seine Zeit im Amazonastiefland, mit persönlichen Eindrücken und... Jürgen H., der Autor dieses Buches lebte sieben Jahre mit seiner Familie im Urwald von Peru. Während seiner Tätigkeit als Bibelschullehrer lernte er viele verschiedene Indianerstämme kennen. Einige seiner interessanten Begegnungen teilt er mit uns. Der Schreibstil: Jürgen erzählt aus der Ich-Perspektive über seine Zeit im Amazonastiefland, mit persönlichen Eindrücken und außergewöhnlichen Begegnungen seit dem Jahr 1998. Anfangs erleichtert eine gezeichnete Karte die Orientierung. Eingestreute Schwarz-Weiß Fotos vermitteln einen intensiveren Eindruck. Die Kapitel sind schön gegliedert und in zeitlicher Abfolge gehalten. Fußnoten erklären Begriffe. Inhalt: Erste Ideen zu seiner Tätigkeit im Ausland kamen de, Autor auf einem Kongress für junge Christen. Darauf folgen Kapitel über viele einzelne Stämme. Immer wieder erleben wir mit dem Erzähler Situationen und Begebenheiten die unserer europäischen Welt fremd sind. Die Gedanken und Mythen dieser Amazonasindianer unterscheiden sich sehr von unserer so genannten zivilisierten Welt. Der Weg des Bibelschullehrers führt in relativ unerforschte Gegenden sowie bereits missionierte Dörfer. Ob mit dem Kanu oder dem Flugzeug, alles ein Abenteuer. Manchen Personen begegnen wir mit Hilfe dieses Buches mehrmals. Und einige Male muss der Autor über sich hinauswachsen. Mit Gottvertrauen bewältigen er und seine Mitstreiter viele Probleme, und die geplanten Bibelstunden können stattfinden. Die Indianer reagieren unterschiedlich auf die missionarischen Bemühungen. Es werden Themen wie Religion, Hygiene und Krankheiten behandelt. Auch über die Geisterwelt und Schamanen wird geredet. Abschließend erläutert Jürgen H. Schmidt wie die Indianer den Umbruch in eine neue Zeit zu bewältigen versuchen. Dabei erfahre ich als Leser viel über das heutige Leben der indianischen Bevölkerung von Peru. Die rasante Entwicklung bringt viele Neuerungen für die alteingesessene Kultur. Dieses sehr einfühlsame Kapitel spricht für sich alleine…. Fazit: Ich möchte gerne eine Leseempfehlung für dies sehr interessante und aufschlussreiche Buch aussprechen. Die fremde und geheimnisvolle Welt der Indianer lässt sich zwar nicht immer verstehen, aber wir sollten sie weder verklären noch herabsetzten. Die Missionierung hat Glanz und Schattenseiten, jeder soll für sich entscheiden. Ich fand hier Informationen über andere Kulturen und lernte Respekt für die Anderen. Zitat: „Die Welt der Indianer des Amazonastieflandes ist im Umbruch, und zwar in einer stärkeren und intensiveren Weise, als dies je zuvor der Fall war. Während vieler Jahrhunderte gab es kaum nennenswerte Veränderungen in ihrer Lebensweise.“ Abschließend möchte ich noch auf eine Seite des Autors hinweisen, welche mir nochmals die Probleme verdeutlicht hat. https://mydschungelpage.wordpress.com/tag/indianer



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