Mädchen für alles

Roman

(11)
Ihre Ehe? Horror.
Ihr Kind? Egal.
Ihre Zukunft? Rosig.
Denn sie hat jetzt ein Mädchen für alles. Und einen ziemlich guten Plan.

Christines Leben ist perfekt. Perfekt langweilig, perfekt einsam. Es muss sich was ändern, Hilfe muss her. Die Hilfe heißt Marie und ist Christines "Mädchen für alles": Wäsche, Kochen, Baby. Ein Traum! Marie kann nicht nur alles, sie sieht sogar noch toll aus. Findet auch Christines Mann. Aber bevor der sie kriegt, nimmt Christine sie lieber selber und ist begeistert, wozu Marie offenbar alles bereit ist. Gemeinsam begeben sie sich auf eine unmoralische Reise mit einem gefährlichen Ziel.

Der neue Roman von Charlotte Roche:
so unverschämt böse wie komisch.
Rezension
"Roche trifft das Lebensgefühl einer Generation und Schicht, die alles hat oder bald haben wird (...) und doch immer auf der Suche nach Erlösung ist.", Rhein-Neckar-Zeitung, 11.12.2015
Portrait
Charlotte Roche, 1978 im englischen High Wycombe geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Ihr erster Roman »Feuchtgebiete« löste 2008 mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte aus und avancierte mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren zum erfolgreichsten Buch des Jahres. 2011 folgte ihr zweiter Roman »Schoßgebete«, der vom ehelichen Sex einer traumatisierten jungen Frau erzählt und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Beide Romane wurden erfolgreich verfilmt. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-05499-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/2,5 cm
Gewicht 299 g
Buch (Paperback)
14,99
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Kundenbewertungen

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Weder Fisch noch Fleisch
von Literaturlounge eu aus Gießen am 17.11.2017

Mädchen für alles, ich muss gestehen bei diesem Roman hatte ich am Anfang so meine Probleme. Charlotte Roche hat doch eine relativ grobe Art Dinge zu beschreiben. Auch was das zwischenmenschliche betrifft. Egal ob dies nun Christines eigene Familie ist oder ob es nun ihr Mann oder sogar Ihr Kind... Mädchen für alles, ich muss gestehen bei diesem Roman hatte ich am Anfang so meine Probleme. Charlotte Roche hat doch eine relativ grobe Art Dinge zu beschreiben. Auch was das zwischenmenschliche betrifft. Egal ob dies nun Christines eigene Familie ist oder ob es nun ihr Mann oder sogar Ihr Kind ist, alles - so kommt es einem vor - ist ihr zuviel. Sie ist einfach mit allem überfordert. Sie möchte liebend gerne ihre Serien sehen oder einfach nur im Bett liegen. Doch dann kommt Marie ins Haus. Marie soll Christine im Haushalt unterstützen. Marie steckt Christine auch ein wenig mit Ihrer Lebensfreude an, es macht auf einmal Spaß morgens wieder aufzustehen und sich schön zu machen oder zu kochen etc. Man könnte fast meinen, Christine hat sich in Marie ein wenig verliebt. Und irgendwie gewinnt dadurch das Buch auch an Fahrt. Wie gesagt, ich hatte am Anfang ein wenig Probleme mit diesem Buch, mit dem Schreibstil von Charlotte Roche. Aber je mehr man sich mit diesem Buch befasst, desto mehr denkt man über dieses Buch auch nach. Es war für mich nicht unbedingt ein Roman, den ich schnell lesen konnte, aber es ist ein Roman, der einem auf eine unbestimmte, nicht zu beschreibende Art und Weise, auch noch Tage später beschäftigt. Das liegt vielleicht auch einfach daran, dass man Christine immer besser versteht, warum sie so über ihre Ehe denkt, oder auch über ihr Kind und ihre Eltern. Für mich war dieser Roman nach den ersten 50 Seiten, ein Roman, der mich auf der einen Seite abgestoßen hat, aber auch in einer besonderen Art und Weise angezogen hat. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass jeder von uns einen Teil Christine in sich hat, mit ihren Ängsten und Nöten. Wahrscheinlich auch deswegen habe ich mir mit dem Schreiben der Rezension noch ein wenig Zeit gelassen. Dieses Buch wirkt durch das Ende noch ein wenig nach und ich finde gerade so etwas ist es doch, was einen Roman dann doch noch interessant macht, wenn man sich dabei erwischt über bestimmte Dinge doch noch ein wenig nachzudenken. Vielleicht sollte man einfach mal in die Stadt gehen und ein wenig in diesem Buch blättern und lesen. Aber macht es nicht so wie manche Menschen und lest erst das Ende, sondern lasst euch von Frau Roche führen, um das Ende einfach besser verstehen zu können.

Nicht mein Stil
von Mirella am 21.04.2016

Ich will die Autorin nicht schlecht machen, aber dieses Buch ist leider nicht so ganz mein Fall. Ich lese gern Bücher, die erotische Handlungen haben, aber nicht auf diese Art. Erinnert mich mehr an einen schlechten Porno als an einen Roman. Ich fand auch die Geschichte selbst nicht... Ich will die Autorin nicht schlecht machen, aber dieses Buch ist leider nicht so ganz mein Fall. Ich lese gern Bücher, die erotische Handlungen haben, aber nicht auf diese Art. Erinnert mich mehr an einen schlechten Porno als an einen Roman. Ich fand auch die Geschichte selbst nicht gut aufgebaut, ohne Grundlagen und richtige Erklärungen. Die Protagonistin "Chrissi" fand ich unsympathisch und eklig. Vor allem das Ende ist unlogisch? Ich will jetzt nicht spoilern, lest es selbst. Bei mir war es leider ein Fehler nach diesem Buch zu greifen, deshalb empfehle ich es nicht jedem!

Langweilig
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 21.03.2016

Dieses Buch ist eine herbe Enttäuschung. Nach den zwei ersten Büchern von Charlotte Roche erwartet man wieder eine Story in "dieser" Richtung, aber nix.... Es plätschert vor sich hin. Keine Highlights. Kein Aha-Effekt. Einfach nur öde. Dieses Buch ist sein Geld absolut nicht wert.



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