Hilde

Mein neues Leben als Frauchen. Sehnsucht an der Leine, Irrsinn auf der Hundewiese und spätes Glück mit Gassibeutel

(16)
Was soll das heißen: Das ist doch nur ein Hund?
Das ist Hilde!

Sie fürchtet sich, wenn ihr Magen knurrt. Sie fühlt sich regelmäßig von ihrem eigenen Schwanz verfolgt und empfindet moderne Objektkunst in Grünanlagen als Bedrohung ihrer Existenz. Hilde mag keine Hunde mit langen Beinen und langem Stammbaum und frisst am liebsten Schmutzwäsche.
Hilfe! Ich bin ein Frauchen!
In meinem Leben spielen nun biologisch abbaubare Gassibeutel, schmutzabweisende Kleidung und hochwertige Leberwurstkekse tragende Rollen.
Hilde und ich: Wir sind vom Hundefrisör beschimpft worden und waren die Stars in der Selbsthilfegruppe für schüchterne Welpen. Wir haben beim Hunderennen gegen einen Spaniel namens Joe Cocker verloren, sind von einem übergriffigen Mops belästigt worden und mussten uns gegen Rasse-Frauchen wehren, die immer alles besser wissen.
„Hilde“ ist mein Tagebuch aus der seltsamen und wunderbaren Welt der Hundefreunde. Der Ratgeber einer Ratlosen. Ein ehrliches, lustiges, rührendes und unglaublich peinliches Buch für Zweibeiner, die ursprünglich auch nie so werden wollten wie all die anderen verrückten Hundebesitzer.
Portrait
Ildikó von Kürthy ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Ihre Bestseller wurden mehr als sechs Millionen Mal gekauft und in 21 Sprachen übersetzt. Ihr Roman «Mondscheintarif» wurde fürs Kino verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0013-4
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 21,5/14,9/2,8 cm
Gewicht 615 g
Auflage 1
Illustrator Nicole Iwanov
Verkaufsrang 83
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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1

Fachliche Stellungnahme zu konkreten Zitaten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bregenz am 01.06.2018
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ich war auf dieses Buch gespannt, weil ich Von Kürthys Bücher früher gern gelesen habe. Leider vermittelt Von Kürthy größtenteils völlig veraltete Theorien und Methoden. Mit meiner Erfahrung, wie schnell Gelesenes oder im TV Gesehenes von Laien unhinterfragt übernommen wird, blutet mir das Herz. Es kostete mich einige Überwindung, das Buch... Ich war auf dieses Buch gespannt, weil ich Von Kürthys Bücher früher gern gelesen habe. Leider vermittelt Von Kürthy größtenteils völlig veraltete Theorien und Methoden. Mit meiner Erfahrung, wie schnell Gelesenes oder im TV Gesehenes von Laien unhinterfragt übernommen wird, blutet mir das Herz. Es kostete mich einige Überwindung, das Buch zu Ende zu lesen. S.46: "...der Chef in diesem Rudel bin immer noch ich." - Die Rangordnungs- und Dominanztheorie ist längst wissenschaftlich widerlegt. Mensch kann und muss kein "Rudelführer" sein. S.71: Kürthy vertritt die Ansichten eines "Fachmannes, der empfiehlt, "massiv" zu reagieren, wenn einem etwas missfällt, den "Hund als letztes Glied in der Kette" zu behandeln und dafür zu sorgen, dass die "Rangordnung bei Ihnen zu Hause stimmt". Bei einem Welpen, der noch nicht stubenrein ist, solle man "instinktiv" reagieren, und man dürfe und müsse deutlich zeigen, dass man "nicht gern Hundescheiße auf dem Teppich liegen habe". S. 86: Nachdem Welpe (!) Hilde 2 Fernbedienungen zerstört hat, erklärt Kürthy das Wohnzimmer zur welpenfreien Zone und springt bei Hildes Versuch, Kontakt zu ihren Menschen herzustellen, "unvermittelt kreischend und klatschend auf", "um den übergriffigen Welpen aus dem Wohnzimmer zu vertreiben". S. 109: Eine weitere von Kürthy hoch geschätzte Trainerin erleichtert Kürthys Gewissen bezüglich Leinenrucks und härteren Methoden: "Vor lauter Liebe werden Hunde nicht richtig erzogen, weil jeder Ruck an der Leine ein Stich ins eigene Herz ist". "Hunde brauchen einen Chef und kein überemotionales Frauchen." Kürthy schreibt, nach diesem Gespräch hätte sie "keine Hemmungen, meine Wünsche gegenüber Hilde massiv und schonungslos durchzusetzen". S.166: Kürthy erwähnt, laut vieler Experten sei es der größte Fehler,"den Hund zu wichtig zu nehmen" und ihm "alles recht zu machen". S.169: Obwohl sogar Kürthy ein schlechtes Gefühl dabei hat, beschließt sie wegen geschockter Reaktionen von Passanten folgende "Erziehungsübung" auf die Nachtstunden zu verschieben: den Welpen an eine Bank anhängen und sich verstecken und "die Not des Welpen aushalten, bis er aufhört zu winseln". S.209 beinhaltet schließlich die Tipps, wie man sich als Chef etabliert: Jede Interaktion wird von Ihnen beendet, auch Schmusen und Spielen, und wenn Ihr Hund im Weg liegt, dann steigen Sie niemals über ihn drüber. Er muss Platz machen. Wenn Sie vom Sofa aufstehen, muss auch Ihr Hund aufstehen...Sagen Sie jedes Kommando genau ein einziges Mal. Dann müssen Sie es durchsetzen. Loben Sie nichts, was Ihr Hund schon kann." Diese Tipps erinnern an sehr dunkle pädagogische Zeiten und jede/r, der/die solche Tipps von einem sogenannten Profi bekommt, sollte sich schleunigst eine/n modern ausgebildete/n TrainerIn suchen! Fazit: Neben Millan und Co.ein weiteres Buch, das LeserInnen vermittelt, gewaltvolle, veraltete und tierschutzrelevante Methoden anzuwenden sei völlig okay. Psychologisch interessant und bedenklich ist der derzeit weit verbreitete Mechanismus, HundehalterInnen das schlechte Gewissen zu nehmen, indem man ihnen empfiehlt, ihrem Instinkt zu folgen oder wie Kürthy schreibt, zu überlegen, "was Oma getan hätte". Da ist man dann schnell bei der Legitimierung einer "gesunden Ohrfeige" beim Kind (was sicher zu mehr Widerstand führen würde) oder eben physischer und psychischer Gewalt gegenüber Hunden. Zu Omas Zeiten gab es auch noch keine modern ausgebildeten HundetrainerInnen und HundepsychologInnen, deren Fachwissen man laut Kürthy auch nicht braucht, wenn man seinen Instinkt einschaltet. Soviel zum "postfaktischen Zeitalter", das Kürthy in diesem Buch in dem sehr sensiblen Bereich der Hundeerziehung bedient. Sehr traurig, welche Auswirkungen dieses Buch auf die Hunde der Kürthy-Fans haben wird. Und es ist eben nicht nur ein Roman, da das Buch oft konkrete Empfehlungen aversiver Methoden sowie Diffamierung gewaltfreier, moderner Methoden beinhaltet.

Tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 16.02.2018

Kurz und knapp:Das Buch ist toll. Ich lese schon lange die Bücher von Ildiko von Kürthy und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Im Allgemeinen und weil ich selbst ein grosser Hundeliebhaber bin. Ich kann sie gut verstehen in verschiedenen Situationen und es ist toll,dass jemand es ausspricht.... Kurz und knapp:Das Buch ist toll. Ich lese schon lange die Bücher von Ildiko von Kürthy und auch dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Im Allgemeinen und weil ich selbst ein grosser Hundeliebhaber bin. Ich kann sie gut verstehen in verschiedenen Situationen und es ist toll,dass jemand es ausspricht. Das Buch hat mich auch teils zum Nachdenken gebracht. Ich kann es nur weiter empfehlen!

Eine amüsante Erzählung für alle Hundefreunde
von Amy-Maus87 am 11.01.2018

Als langjähriger Hundebesitzer konnte ich einfach nicht an dem neuen Buch der Autorin Ildikó von Kürthy vorbei ziehen, ohne es direkt auf meine Wunschliste zu setzen. Geschuldet ist dies zum einen dem Schreibstil der Autorin, der mir bereits aus anderen Werken sehr positiv in Erinnerung geblieben ist und natürlich... Als langjähriger Hundebesitzer konnte ich einfach nicht an dem neuen Buch der Autorin Ildikó von Kürthy vorbei ziehen, ohne es direkt auf meine Wunschliste zu setzen. Geschuldet ist dies zum einen dem Schreibstil der Autorin, der mir bereits aus anderen Werken sehr positiv in Erinnerung geblieben ist und natürlich dem Hauptthema, dass der süße Hund Hilde in ihr Leben getreten ist und ich zu gespannt auf die ersten erlebte Monate mit Hilde war. Meine Meinung: Dieses Buch ist, wie viele ihrer anderen Werke wieder sehr locker geschrieben und lässt sich wunderbar leicht lesen.Ich empfinde dieses humorvolle Art auch keinesfalls als zu künstlich oder aufgesetzt, wie ich es bereits in vielen Büchern gelesen habe. Es ist in meinen Augen authentisch und ehrlich verfasst und keineswegs zu überzogen. Denn das Leben mit einem Hund gestaltet sich nicht immer gänzlich ohne Komplikationen. Hilde begleiten wir als Leser also die ersten zehn Lebensmonate in einer Art „Hundetagebuch“ und ich muss sagen, dass mir die Autorin bei vielen Sachen einfach auch aus der Seele gesprochen hat. Plötzlich sieht man sich als Hundehalter mit vielen neuen Sachen konfrontiert, die man vorher gar nicht bedacht hat und die zwar auch zu unangenehmen Konsequenzen führen können, wie Frau Kürthy sehr eindrucksvoll schildert aber auch zu vielen lustigen Begegnungen. Hier mag ich gerne die Erfahrungen mit einem Seminar über Tierkommunikation benennen oder die ersten Versuche in einer Hundeschule, die mich oft zum Schmunzeln gebracht haben. Gut gefallen hat mir zudem, dass es in diesem Buch nicht nur um all die schönen gemeinsamen Momente ging, sondern dass auch ernstere Themen im Zusammenhang mit der Hundehaltung angesprochen, die mich zum Nachdenken angeregt haben. Nicht zu vergessen sind hier auch die wunderschönen Illustrationen von Nicole Iwanov, die das „Tagebuch“ abrunden. In der Inhaltsbeschreibung des Buches wurde es gar nicht erwähnt, was bei diesen tollen Zeichnungen wirklich sehr schade es. Es hebt es so sehr schön von der breiten Masse ab. Fazit: Hilde ist ein amüsantes Buch über das erste Lebensjahr mit einem Hund, dass mich sehr gut unterhalten konnte. Ich kann das Buch allen Hundefreunden ans Herz legen und selbstverständlich auch denen, die es noch werden wollen.



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