Um Leben und Tod

Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern

(6)
Bekenntnisse eines Hirnchirurgen

Wie arbeitet ein Hirnchirurg? Wie fühlt es sich an, in das Organ zu schneiden, mit dem Menschen denken und träumen? Wie geht man damit um, wenn das Leben eines Patienten von der eigenen Heilkunst abhängt? Und wie, wenn man scheitert? Mehr noch als in anderen Bereichen der Medizin ist es in der Hirnchirurgie so gut wie unmöglich, nie einem Patienten zu schaden, denn Operationen am Innersten des Menschen sind immer mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. Henry Marsh, einer der besten Neurochirurgen Großbritanniens, erzählt beeindruckend offen, selbstkritisch und humorvoll von den Ausnahmesituationen, die seinen Arbeitsalltag ausmachen. Seine Geschichten handeln vom Heilen und Helfen, vom Hoffen und Scheitern, von fatalen Fehlern und von der Schwierigkeit, die richtige Entscheidung zu treffen.
Portrait
Henry Marsh ist einer der renommiertesten Hirnchirurgen Englands und arbeitet als Consultant Neurosurgeon am Atkinson Morley’s / St. George’s Hospital in London. Vor seinem Medizinstudium am Royal Free Hospital in London hat er Wirtschaft, Politik und Philosophie in Oxford studiert. Mit einer von ihm gegründeten Stiftung operiert Marsh häufig in der Ukraine, wo er sich Patienten widmet, die sonst ohne ärztliche Hilfe blieben. Über ihn und seine Arbeit sind zwei preisgekrönte TV-Dokumentationen gedreht worden. 2010 wurde ihm der britische Verdienstorden verliehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 27.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783421046789
Verlag DVA
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/3,5 cm
Gewicht 585 g
Originaltitel Do No Harm: Stories of Life, Death and Brain Surgery
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Katrin Behringer
SPECIAL (gebundene Ausgabe)
6,99
bisher 19,99 *Frühere Preisbindung aufgehoben.

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Kundenbewertungen

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Sehr gutes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzsprung am 08.07.2018

Henry Marsh erzählt in seinem Buch offen und ehrlich über die Erfahrungen, die er in seinem Beruf als Neurochirurg gemacht hat. Dabei stellt er sehr anschaulich dar, wie nah oft Gutes und Schlechtes zusammenliegen und häufig nicht voneinander zu trennen sind. Er berichtet von Hoffnung, dem Gefühl höchsten Glücks... Henry Marsh erzählt in seinem Buch offen und ehrlich über die Erfahrungen, die er in seinem Beruf als Neurochirurg gemacht hat. Dabei stellt er sehr anschaulich dar, wie nah oft Gutes und Schlechtes zusammenliegen und häufig nicht voneinander zu trennen sind. Er berichtet von Hoffnung, dem Gefühl höchsten Glücks nach schwierigen Operationen, die gut verliefen. Aber er kehrt auch die Selbstzweifel, die wohl jeder gute Chirurg bei komplizierten Eingriffen hat, und die Gewissensbisse nach misslungenen Operationen nicht unter den Teppich. Immer wieder wirft er Fragen und Probleme philosophischer Natur auf und zeigt ebenfalls die Missstände der öffentlichen Gesundheitsversorgung und die daraus resultierenden Probleme auf. Alles in allem also eine Art der Abrechnung mit seinem bisherigen Berufsleben, deren Aufstellung sehr großen Mutes bedarf, weil man eben auch die unschönen Ereignisse wieder aus dem hintersten Teil des Gehirns rauskramen und wieder vor sich ausbreiten muss. P.S. Das Buch enthält relativ viele Fachbegriffe, die nicht immer erklärt werden. Absoluten medizinischen Laien kann ich es daher nicht empfehlen.

Rezension zu "Um Leben und Tod"
von Zsadista am 19.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

„Um Leben und Tod – Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Henry Marsh. Der Autor selbst ist Hirnchirurg und erzählt aus dem Leben seiner Arbeit. Das Buch war im Großen und Ganzen schon sehr interessant. Henry Marsh eröffnet dem... „Um Leben und Tod – Ein Hirnchirurg erzählt vom Heilen, Hoffen und Scheitern“ ist ein Buch aus der Feder des Autors Henry Marsh. Der Autor selbst ist Hirnchirurg und erzählt aus dem Leben seiner Arbeit. Das Buch war im Großen und Ganzen schon sehr interessant. Henry Marsh eröffnet dem Leser Einblicke in eine Welt, in die man so nicht hineinsehen kann. Ich fand die Arbeit so schon interessant geschildert und faszinierend. Auf der anderen Seite fand ich das Buch auch sehr befremdlich. Ich fand es manchmal nicht angebracht, wie der Autor seine Wort zu Blatt gebracht hat. So zum Beispiel direkt am Anfang auf Seite 14: „Oft ist es ohnehin besser, der Krankheit ihren natürlichen Lauf zu lassen und überhaupt nicht zu operieren.“ Da kann man sich fragen, ob der Herr denn auch den richtigen Beruf ergriffen hat oder ob es nur des Geldes wegen gewesen war. Oder was den Chirurgen bewegt, eine Krankheit einfach Krankheit sein zu lassen, obwohl man sie vielleicht operieren könnte. Vielleicht hätte da ein etwas präziseres Ausdrücken gut getan, denn dem Leser, der nicht selbst Hirnchirurg ist, könnte diese Aussage wirklich nicht angebracht erscheinen. Auch recht seltsam mutet der Rückblick in seine Vergangenheit. Die Erzählung, dass er in seiner Ausbildung darauf wartete und es auch genoss, wenn der Operateur mit Blutmassen zu kämpfen hatte. Da könnte ich mich wirklich glatt fragen, hätte der gute Herr nicht besser Metzger lernen sollen. Ich war mir auch nicht sehr klar darüber, ob das nun zur Aufheiterung des ansonsten schweren Stoffes dienen sollte oder ob dies ernst gemeinte Interessen des Autors waren. Auch wenn das Buch von anderen Lesern gerne hoch gelobt wird und es sich wohl auch um einen Spiegel Bestseller handelt, was auch nicht überrascht, ist der herausgebende Verlag doch auch der Spiegel Buchverlag, konnte mich das Werk nicht wirklich überzeugen. Mit viel gutem Willen vergebe ich hier noch 3 Sterne. Aber nur, weil ich den eigentlichen Inhalt in Sachen Hirnchirurgie sehr interessant gefunden habe. Man muss den Rest eben etwas ausblenden und nicht so genau hinterfragen oder darüber nachdenken.

Rezension
von einer Kundin/einem Kunden aus Zofingen am 11.05.2017

Henry Marsh erzählt wie sein Beruf ihn zum Held aber auch zum Zerstörer eines Menschenlebens macht. Denn er ist Hirnchirurg und hat in seiner langjährigen Erfahrung einiges Erlebt. In 25 Kapitel erzählt er wie er seine Patienten operiert, von seinem Alltag im Krankenhaus und wie es auch ihn mitnimmt... Henry Marsh erzählt wie sein Beruf ihn zum Held aber auch zum Zerstörer eines Menschenlebens macht. Denn er ist Hirnchirurg und hat in seiner langjährigen Erfahrung einiges Erlebt. In 25 Kapitel erzählt er wie er seine Patienten operiert, von seinem Alltag im Krankenhaus und wie es auch ihn mitnimmt wenn eine OP schiefläuft oder er davor Lampenfieber hat. Meine Meinung: Unglaublich gutes, detailliertes und persönliches Sachbuch! Zuerst wusste ich nicht, wie ich mir das Buch vorstellen soll. Ist es eine zähe Fachliteratur, bei der mein Gesicht einschläft? Würde man es eher als Roman sehen? Als erstes ist mir die Gestaltung der Kapitel aufgefallen und das der Autor sich nicht davor gescheut hat, auch Fachbegriffe einzusetzen. Jedes Kapitel ist nach einer Krankheit gegliedert, zu welcher der Autor sein Erlebnis erzählt. Oft hatte ich ein wenig Tränen in den Augen, da mir das menschliche Schicksal ein wenig Nah ging. Mir hat es gut gefallen, dass er auch erzählt hat das sein Job manchmal nicht einfach ist und auch er ein Pokerface aufsetzen muss. Henry Marsh hat wirklich eine offene und lockere Art über die Ereignisse zu erzählen. Er scheut sich auch nicht über seine Gefühle zu sprechen und wie es ihm dabei ergeht. Alles in einem kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen ? für mich eine sehr spannende Lektüre mit gutem Einblick ins Leben eines Hirnchirurg.



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