Der Mythos des Sisyphos

In neuer Übersetzung und mit einem Nachwort von Vincent von Wroblewsky

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'Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.' Albert Camus’ berühmtes Werk kreist um die zentrale Frage, 'ob das Leben die Mühe, gelebt zu werden, lohnt oder nicht'.
Portrait

Albert Camus wurde am 7. November 1913 in ärmlichen Verhältnissen als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Von 1933 bis 1936 studierte er an der Universität Algier Philosophie. 1934 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama «Caligula», das 1945 uraufgeführt wurde. Camus zog 1940 nach Paris. Neben seinen Dramen begründeten der Roman «Der Fremde» und der Essay «Der Mythos von Sisyphos» sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall. Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 204
Erscheinungsdatum 02.06.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22765-3
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/11,8/1,7 cm
Gewicht 159 g
Originaltitel Le Mythe de Sisyphe
Auflage 23. Auflage
Übersetzer Vincent Wroblewsky
Buch (Taschenbuch)
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Hoffnung und Absurdität des Schicksals
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011

Camus steht erkennbar stärker auf dem Boden der Literatur als demjenigen der Philosophie: Insbesondere Kafka und Dostojewski stehen im Zentrum seines Interesses. -- Was für Schopenhauer der Wille, ist für Camus die Hoffnung: Unglück und Leid würden durch sie ausgelöst. -- Durch nichts gerechfertigte Hoffnung kennzeichne die Absurdität der... Camus steht erkennbar stärker auf dem Boden der Literatur als demjenigen der Philosophie: Insbesondere Kafka und Dostojewski stehen im Zentrum seines Interesses. -- Was für Schopenhauer der Wille, ist für Camus die Hoffnung: Unglück und Leid würden durch sie ausgelöst. -- Durch nichts gerechfertigte Hoffnung kennzeichne die Absurdität der Existenz. Nur noch "berufsmäßige Rationalisten" glaubten an absolute Wahrheiten, meint Camus. Damit träfe er wohl nicht nur -vermeintlich rationaler Erforschung von Naturgesetzen verpflichtete- Wissenschaftler ebenso ins Mark wie einer speziellen Art vorgeblicher "Rationalität" unterworfene Vertreter der Finanzindustrie. Eine alles dominierende "Zielorientierung" erschiene unter den Augen eines Albert Camus nur als Auswuchs einer absurden Ersatzreligion.

Ein lächelndes Trotzdem
von Benjamin Haase aus Bremen, Weserpark am 28.08.2009

Ausgehend vom „Selbstmord“ als einzigem, so Camus, ernsten philosophischen Problem, und damit natürlich der Frage, ob sich das Leben lohne oder nicht, verfolgt dieser das Gefühl der Absurdität und rekonstruiert den Umgang mit der absurden Erkenntnis exemplarisch in der (Geistes-, Philosophie- und Literatur-) Geschichte. Trotz seiner vielleicht eher tristen... Ausgehend vom „Selbstmord“ als einzigem, so Camus, ernsten philosophischen Problem, und damit natürlich der Frage, ob sich das Leben lohne oder nicht, verfolgt dieser das Gefühl der Absurdität und rekonstruiert den Umgang mit der absurden Erkenntnis exemplarisch in der (Geistes-, Philosophie- und Literatur-) Geschichte. Trotz seiner vielleicht eher tristen Prämisse, ist dies aufgrund seiner Schlussfolgerungen ein tatsächlich sinnstiftendes und lebensbejahendes Buch, das der „Absurdität“ ein lächelndes „Trotzdem!“ entgegenwirft! Es hatte außerdem einen (nicht zu wälzenden) Stein bei mir „im Brett“, weil es nicht auf dem Katheder als Trüffel fürs Gehirn ausliegt, sondern aus dem „wirklichen“ Leben kommt und Camus Essay vor Erzählkunst blüht.

Bin begeistert!
von Zitronenblau am 21.02.2008

Camus' existentialistische Stellungnahme: Die Philosophie des Absurden... Sehr großes Buch, teilweise aber bleibt der analytische Charakter durch Subjektivität auf der Strecke. Das finde ich aber nicht schlimm. Camus ist beeinflusst durch andere und führt weiter. Why not? Konnte mich stark damit identifizieren, auch wenn es nicht hochintelligent ist und... Camus' existentialistische Stellungnahme: Die Philosophie des Absurden... Sehr großes Buch, teilweise aber bleibt der analytische Charakter durch Subjektivität auf der Strecke. Das finde ich aber nicht schlimm. Camus ist beeinflusst durch andere und führt weiter. Why not? Konnte mich stark damit identifizieren, auch wenn es nicht hochintelligent ist und von Sartre eher negativ rezesensiert wurde. Aber Sartre selbst hat so viele Widersprüche in seinem "Das Sein und das Nichts" eingebaut, na ja..., Herr Camus, machen Sie sich aus dessen Kritik nichts! Das Buch ist wahnsinnig interessant, ich empfehle es jedem!!!



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