Unter der Mitternachtssonne

Thriller

Keigo Higashino

(27)
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Beschreibung

Ein zwanzig Jahre alter Mord. Eine Verkettung unlösbarer Rätsel. Ein Detektiv, der entschlossen ist, das dunkle Geheimnis zu entschlüsseln.

Osaka, 1973: Der Pfandleiher Kirihara wird ermordet in einem verlassenen Gebäude aufgefunden. Der unerschütterliche Detektiv Sasagaki nimmt sich des Falls an, der von nun an sein Leben bestimmt. Schnell findet er heraus: Ryo, der wortkarge Sohn des Opfers, und Yukiho, die hübsche Tochter der Hauptverdächtigen, sind in das Rätsel um den Toten verwickelt. Beinahe zwanzig Jahre lang versucht Sasagaki mit zunehmender Verzweiflung, den Mord aufzuklären, in dessen Netz sich Täter, Opfer und Polizei verfangen haben. Bis über alle Grenzen hinaus, bis hin zur Obsession.

»eine[r] Geschichte [...], die Einblicke in Japans Volksseele eröffnet, wie man sie in dieser Fülle und faszinierenden Tiefenschärfe noch selten bekommen hat«
Peter Henning, Aarauer Zeitung, 03.12.2018

»Ein glänzender und überaus eindrücklicher Thriller voller rätselhafter und faszinierender Liebes- und Beziehungsgeschichten. Keigo Higashino ist für mich eine ganz wunderbare Entdeckung!«
Hans Durrer, rezensionen.ch, 29.11.2018

»Was als schlichter Mordfall seinen Auftakt nimmt, entwickelt sich im neuesten Werk des japanischen Erfolgsautors Keigo Higashino zu einem komplexen Psychothriller, der mit größter Raffinesse in Szene gesetzt ist und allein schon durch seinen Handlungsort eine angenehme Abwechslung zur skandinavischen Krimiflut bietet.«
Neumann, 04.2018

»"Unter der Mitternachtssonne" ist ein erstklassiger Thriller, dessen Handlung den Leser packt und nicht mehr los lässt. Es kommt zu kleinen Durchhängern, jede Szene erfüllt ihren eigenen Zweck. Und wenn es schließlich zum Finale kommt, ist es geradezu schwer, die Spannung auszuhalten. Genauso muss ein guter Thriller funktionieren.«
Max Pechmann, Film und Buch, 30.03.2018

»Teuflisch clever«
Publishers Weekly

»›Unter der
Mitternachtssonne‹ ist ein komplexer, psychologischer Roman über ein
Verbrechen und seine Nachwirkungen – von einem der meistgelesenen und
versiertesten Krimiautoren unserer Zeit. Ein fesselndes, erstaunliches,
beglückendes Vexierspiel für alle Higashino-Fans und alle, die es bald
sein werden.«
The Guardian

»Eine Reise ins Herz des Noir, die nicht vor der menschlichen Seele haltmacht.«
Independent

»Der japanische Stieg Larsson«
The Times

»Keigo Higashino verbindet den psychologischen Realismus Dostojewskis mit einer klassischen Detektivgeschichte.«
Wall Street Journal

Keigo Higashino, geboren 1958 in Osaka, Japan. Nach seinem Ingenieurs-Studium begann der Kapitän einer Bogenschützenmannschaft Kriminalromane zu schreiben. Viele davon wurden für Kino und Fernsehen adaptiert und mit Preisen ausgezeichnet. Er lebt zurückgezogen in Tokio.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 720 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783608110432
Verlag Tropen
Originaltitel Byakuyako
Dateigröße 2918 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 72219

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
10
0
0
0

Etwas langatmig, aber.....
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mein zweites Buch von Keigo Higashino, was ich gelesen habe. Higashinos Stil ist mir nach diesem Buch schon sehr geläufig. Ich find diesen Stil sehr sehr gut. Ein bisschen Nostalgie spielt da auch mit rein, wer noch Detektiv Conan kennt. Geschichten, die aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt werden und zum Ende hi... Mein zweites Buch von Keigo Higashino, was ich gelesen habe. Higashinos Stil ist mir nach diesem Buch schon sehr geläufig. Ich find diesen Stil sehr sehr gut. Ein bisschen Nostalgie spielt da auch mit rein, wer noch Detektiv Conan kennt. Geschichten, die aus sehr vielen verschiedenen Perspektiven erzählt werden und zum Ende hin ein logisches Ende finden, haben mich zum Schluss wieder beeindruckt, wie das Buch "Verdächtige Geliebte". Einfach fantastisch. Man bekommt Geschichten, die zuerst irrelevant erscheinen aber zum Ende hin doch bestimmte Charaktere beschreiben. Es wurde spannender, jedoch auch in einer Art anstrengender. Das Ende ging auch sehr abrupt zu Ende. Da hätte ich mir doch mehr erhofft. Trotzdem zieht Higashino den Leser in seinen Bann, was doch nicht immer so in einer Geschichte vorkommt.

Mehr Krimi als Thriller
von Nadine am 03.08.2018

Tokio im Jahre 1973. Dort wird ein Pfandleiher namens Yosuke Kirihara umgebracht. Der Mord wird zu einer jahrelangen Odyssee und Lebensaufgabe für den Detektiv Sasagaki. Es existieren zwei Hauptverdächtige, deren Leben Sasagaki über zwanzig Jahre lange verfolgt. Im Mittelpunkt stehen die Hauptprotagonisten und deren Familien, F... Tokio im Jahre 1973. Dort wird ein Pfandleiher namens Yosuke Kirihara umgebracht. Der Mord wird zu einer jahrelangen Odyssee und Lebensaufgabe für den Detektiv Sasagaki. Es existieren zwei Hauptverdächtige, deren Leben Sasagaki über zwanzig Jahre lange verfolgt. Im Mittelpunkt stehen die Hauptprotagonisten und deren Familien, Freunde und Lebenswege, um den Mord aufzuklären. Keigo Higashino schuf eine Geschichte, die anfangs verständlich und nachvollziehbar erzählt wird, aber sobald man in die Geschichte weiter eintaucht, nehmen immer mehr Figuren und deren Hintergründe Anteil in dieser Geschichte. Was Higashino sehr gut gelingt, ist die Erzählung aus mehreren Perspektiven und aus zwanzig Jahren Erzählstrang mit verschiedenen Figuren und deren Lebenswege miteinander zu verbinden. Beim Lesen denkt man manchmal schon: Dass der Autor beim Schreiben noch den Überblick behalten hat. Rückblickend kann man jeder Figur eine Art Tagebuch zufügen, weil der Autor die Figuren und deren Entwicklungen sehr komplex und intensiv erzählt. Auf der einen Seite lenkt diese Komplexität von dem Mordfall ab, aber auf der anderen Seite kann die Leserschaft die Emotionen, Beweggründe und Psychologie der Figuren nachvollziehen. Die Spannungen im Buch werden eher durch die Biografien der Figuren aufrechterhalten. Letztendlich könnte man diesen Roman als einen kriminalistischen Gesellschaftsroman bezeichnen, weil der Anteil der Kriminalelemente relativ gering ist. Zunächst muss ich anmerken, dass diese Geschichte für mich mehr ein Krimi als ein Thriller gewesen ist, weil die Charaktere ausführlich und tiefsinnig von dem Autor ausgearbeitet wurden. Dadurch wurde die Geschichte sehr komplex, zumal die japanischen Namen für Europäer weniger geläufig sind, muss man schon mit einem Spickzettel für die Namen lesen. Nichtdestotrotz würde ich mich an ein weiteres Buch von Keigo Higashino lesen – aus reiner Neugier.

Komplexer Roman, der mich faszinieren konnte
von PMelittaM aus Köln am 31.07.2018

1973 wird in Osaka ein Pfandleiher ermordet. Es gibt zwar einige Verdächtige, doch der Täter wird nicht gefunden. Der Leser begleitet in den folgenden Jahren mehrere Personen durch ihren Alltag. Nicht bei allen ist eine Verknüpfung mit der oben genannten Tat oder eine Verbundenheit untereinander offensichtlich. Erst nach und ... 1973 wird in Osaka ein Pfandleiher ermordet. Es gibt zwar einige Verdächtige, doch der Täter wird nicht gefunden. Der Leser begleitet in den folgenden Jahren mehrere Personen durch ihren Alltag. Nicht bei allen ist eine Verknüpfung mit der oben genannten Tat oder eine Verbundenheit untereinander offensichtlich. Erst nach und nach erkennt der Leser Zusammenhänge, ahnt Absichten oder Motive oder womöglich sogar Schuld. Der Roman ist sehr komplex und verlangt aufmerksames Lesen. Die japanischen Namen machen es zudem nicht immer leicht, Charaktere direkt früheren Szenen zuzuordnen. Bei meinem Ebook konnte ich leicht nach Namen suchen, und so gut erkennen, ob diese in früheren Kapiteln schon einmal eine Rolle spielten, wer den Roman in gedruckter Form liest, sollte sich vielleicht eine Liste anfertigen, um den Überblick zu behalten – es lohnt sich. Im Laufe der Geschichte lernt man nicht nur die Charaktere immer besser kennen, wodurch diese zunehmend Tiefe erhalten, auch die Beziehungen untereinander und zur Geschichte an sich werden klarer. Wirkt das Geschehen zunächst wie einzelne Episoden, merkt man mit jedem Kapitel mehr, dass vieles enger zusammenhängt als zunächst gedacht. Schon die einzelnen Teile der Geschichte sind interessant zu lesen, ihre Verbindung macht am Ende aber die Faszination aus, die die Geschichte, zumindest auf mich, ausübt. Mich hat die Geschichte sehr schnell gepackt, ich kann mir aber vorstellen, dass manch einer seine Zeit benötigt, um sich einzulesen. Es lohnt sich auf jeden Fall am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Ich fand es ziemlich spannend zu sehen, wie sich nicht nur das Leben der Charaktere entwickelt, sondern dem Leser auch immer mehr offenbart wurde. Sehr gut haben mir auch die zeitlichen Hinweise gefallen, durch Angabe, was z. B. gerade im Kino läuft oder welches Buch momentan in ist, konnte man das Geschehen gut zeitlich einordnen, mir, der ich diese Zeiten selbst miterlebt habe, hat es auch die eine oder andere Erinnerung gebracht. Auch mit dem Ende wird womöglich der eine oder andere Probleme haben, ich fand es aber perfekt und sehr passend. Sehr viele japanische Autoren habe ich noch nicht gelesen, jedes Mal war ich aber positiv überrascht. So auch hier – der, übrigens bereits 1999 im Original erschienene, Roman hat mich gepackt, mich unterhalten und meine grauen Zellen arbeiten lassen. Ich empfehle ihn daher auch gerne weiter an jene, die komplexe Geschichten mögen und sich auch auf etwas andere Erzählstile einlassen können, und vergebe volle Punktzahl.


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