Über die ästhetische Erziehung des Menschen

Suhrkamp Studienbibliothek Band 16

Friedrich Schiller

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Beschreibung

Friedrich Schiller strebte nach dem »vollkommensten
aller Kunstwerke«, dem »Bau einer wahren politischen
Freiheit«. Dafür entwickelte er seine bahnbrechenden
Anschauungen über die Kunst des Ideals und den
im Leben wie auch in der Gesellschaft tätigen,
schöpferischen Menschen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Jean-Claude Lin
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7725-2718-0
Verlag Freies Geistesleben
Maße (L/B) 17,2/11,5 cm
Auflage 6

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Ästhetische Theorie des Dichter-Philosophen
von Zitronenblau am 20.05.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei Dinge: Inhalt und Form sollen kurz angesprochen werden. Die 1795 erschienenen Briefe über die Ästhetische Erziehung des Menschen bilden vor allem eine politische Ästhetik, d.h. sie behandeln die Frage nach der optimalen Gesellschaftsform im Zusammenhang mit der Schönheit als Ideal der Freiheit. Ideal und frei ist demnach ei... Zwei Dinge: Inhalt und Form sollen kurz angesprochen werden. Die 1795 erschienenen Briefe über die Ästhetische Erziehung des Menschen bilden vor allem eine politische Ästhetik, d.h. sie behandeln die Frage nach der optimalen Gesellschaftsform im Zusammenhang mit der Schönheit als Ideal der Freiheit. Ideal und frei ist demnach eine Gesellschaft, die den Satz umdreht und folgendes anwendet: eine ästhetische Politik. Sie will die Veredelung des Menschen zum Gebildeten, der die dialektische Brücke der Antithesen Natur und Vernunft, Stoff und Form bzw. Gefühl und Verstand schlägt zur - erst ab jetzt beginnbaren - Verbesserung der Staatsmaschine. Soviel zum Inhalt. Nun zur Form: stilistisch avanciert Schiller zum im o. g. Titel bewusst gewählten Ausdruck des "Dichter-Philosophen", welcher den doktrinären Wissenschaftsvortrag (auch den popularistischen) negiert (später beide antithetisch abhandelt und zur synthetisch-schönen Diktion heraufhebt), wie als wolle er Inhaltliches und Eigenformales mit seiner Theorie in Einklang bringen. Kurz gesagt: es ist schwer, ihm zu folgen - bis heute, und was hat er letztlich versucht? Eine ästhetische Utopie. Dafür alle Hochachtung Schiller! Aber trotzdem: es ginge auch einfacher!

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  • Der Lauf der Begebenheiten hat dem Genius der Zeit eine Richtung gegeben, die ihn je mehr und mehr von der Kunst des Ideals zu entfernen droht. Diese muss die Wirklichkeit verlassen und sich mit anständiger Kühnheit über das Bedürfnis erheben; denn die Kunst ist eine Tochter der Freiheit, und von der Notwendigkeit der Geister, nicht von der Notdurft der Materie will sie ihre Vorschrift empfangen. Jetzt aber herrscht das Bedürfnis, und beugt die gesunkene Menschheit unter sein tyrannisches Joch.