Eight Ball Boogie

Kriminalroman

Declan Burke

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Beschreibung

Privatdetektiv und Gelegenheitsjournalist Harry Rigby ist ein Freund von Zigaretten, vom leichten Leben und von Robert Ryan als Bösewicht in alten Schwarz-Weiß-Filmen. So weit, so gut! Doch als die Frau eines bekannten Politikers in ihrem besten Negligé ermordet wird, findet sich Rigby im Kreuzfeuer zwischen fiesen Paras, gehörnten Ehemännern und Interpol-Ermittlern und mitten im schwersten Koks-Blizzard, der den Nordwesten Irlands je getroffen hat. Als wäre das noch nicht genug, ist die Beziehung zu seiner Freundin Denise so eisig, dass er damit seine allzu häufig genossenen Drinks kühlen könnte – und obendrein ist sein psychotischer Bruder Gonzo zurückgekehrt, gewissenlos, kaltblütig und rachsüchtig wie ein verletzter Hai.

Burkes rasiermesserscharfe, tempo- und pointenreiche Story ist ein wahnwitziges Krimivergnügen – angelehnt an Vorbilder des American Hardboiled wie Raymond Chandler und Elmore Leonard, aber unverwechselbar verortet im grauen, kalten Post-Boom-Irland.

»Eight Ball Boogie« ist Declan Burkes Debütroman und liegt nun endlich auch in deutscher Sprache vor.

Declan Burke, geboren 1969 in Sligo, lebt bei Dublin. Er ist Autor sowie Buch- und Filmkritiker für u. a. die »Irish Times« und betreibt die Website Crime Always Pays. Er hat zahlreiche Krimis veröffentlicht; auf Deutsch erschienen bisher »Absolute Zero Cool«, »The Big O« und »Eight Ball Boogie«.
Absolute Zero Cool wurde mit dem Goldsboro Crime Fest Last Laugh Award 2012 ausgezeichnet und stand auf der Shortlist des Irish Book Award 2011.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96054-068-7
Verlag Edition Nautilus GmbH
Maße (L/B/H) 20,8/12,3/2,5 cm
Gewicht 375 g
Übersetzer Robert Brack

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  • Wenn es um fünf Uhr morgens an der Tür klingelt, bedeutet das schlechte Nachrichten: Jemand ist tot oder stirbt gerade. Deswegen lief Imelda so eilig die Treppe hinunter, im Nachthemd, und tapste mit nackten Füßen über die kalten Fliesen. Verstört, weil sie glaubte, jemand liege im Sterben.

    Deshalb konnte der Mann mit dem Messer ganz dicht an sie herankommen, es unter ihren Armen hindurchführen und die Klinge mit voller Kraft direkt unterhalb des Kinns in ihren Hals stoßen. Er zerfetzte die Halsschlagader, und alles spritzte über die Veranda, Blut, Glas und Chrom - man hätte das Ergebnis in einer Galerie ausstellen können.
    So etwas passiert schon mal, wenn auch nicht unbedingt in Neubausiedlungen an der Atlantikküste, und eher selten einer Frau mittleren Alters, die mit einem parteilosen Politiker verheiratet ist, der die Regierung blühen und gedeihen lässt. Aber es passiert. Es ist natürlich eine Schande, zum Heulen, also heult und schämt euch ein bisschen und dann lasst es gut sein. Die restliche Woche wird anstrengend und nichts wird den irren Lauf der Dinge aufhalten.