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Trump im Amt

Ein Präsident der gerne Diktator wäre

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gebundene Ausgabe
Schlimmer als befürchtet

Wo steuert diese Präsidentschaft hin? Und vor allem: Welche Folgen birgt sie für uns? David Cay Johnston, einer der besten Kenner des amtierenden amerikanischen Präsidenten, zieht nach dem ersten Jahr mit Donald Trump eine düstere Bilanz: Die Lage der Wirtschaft ist desolat,
die globale Sicherheit in permanenter Bedrohung, das Alltagsleben spürbar eingeschränkt. Ein schockierendes Buch, nicht nur über den Präsidenten und die amerikanische Gesellschaft, sondern auch über die Instabilität der politischen Weltlage.
Portrait
David Cay Johnston, geboren 1948, ist einer der renommiertesten amerikanischen Investigativjournalisten. Als Reporter der New York Times und der Los Angeles Times war er unter anderem an der Enthüllung von Steuerschlupflöchern beteiligt, 2001 wurde er dafür mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus gilt Johnston als einer der besten Trump-Kenner, seit vielen Jahren berichtet er über den Unternehmer und aktuellen Präsidenten der USA. Sein Buch Die Akte Trump, 2016 bei Ecowin erschienen, stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.

»David Cay Johnston gehört zu den Wenigen, die das komplexe trumpsche Firmengeflecht durchdrungen und hinter die vergoldeten Kulissen geblickt haben.«
Der Spiegel
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 459
Erscheinungsdatum 26.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0160-3
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 21,6/15,1/4,3 cm
Gewicht 701 g
Originaltitel It's Even Worse Than You Think: What the Trump Administration
Auflage 2
Übersetzer Regina Berger, Robert Poth, Annemarie Pumpernig
Verkaufsrang 70336
Buch (gebundene Ausgabe)
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Ein Präsident, der nur schlecht sein kann
von Dr. M. am 13.06.2018

Der Wahlsieg von Donald Trump war ein schockierender Unfall, der das US-Establishment schwer getroffen hat. So war das auf keinen Fall vorgesehen. Die Macht zu verlieren, ist für eine politische Partei oder Kaste schon Albtraum genug. Und dann noch an so einen. Statt einmal die Dinge in Ruhe sachlich zu analysieren und die richt... Der Wahlsieg von Donald Trump war ein schockierender Unfall, der das US-Establishment schwer getroffen hat. So war das auf keinen Fall vorgesehen. Die Macht zu verlieren, ist für eine politische Partei oder Kaste schon Albtraum genug. Und dann noch an so einen. Statt einmal die Dinge in Ruhe sachlich zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen, toben insbesondere die Medien schnappatmend in einem Ausmaße, das ebenso schockierend ist. Mehr als 90 Prozent der Berichterstattung ist in den USA negativ. In Deutschland scheint der Anteil nahe 100 Prozent zu liegen. Was dieser Präsident tatsächlich praktisch tut, welche Verordnungen und Erlässe er tatsächlich unterschreibt, bleibt inhaltlich nicht weiter erwähnenswert. Es kann schließlich nur schlecht sein. Und nun dieses Buch. Eigentlich braucht man den Text nicht wirklich zu lesen. Warum? Nun, schon auf Seite 10 findet man die Feststellung, dass der Präsident "ein Idiot im klassischen Sinne des Wortes" wäre. Sieben Seiten später heißt es: "Trump selbst blickt auf ein Leben als Trickbetrüger zurück …" Und: "Seine Ehefrau ist ein ehemaliges Porno-Model …" Schließlich findet man auf Seite 29 noch die Feststellung: "In der Präsidentschaft Trump geht es jedoch einzig und allein um Donald Trump. Punkt. Ende." Das ist das intellektuelle Niveau dieses Buches, das sich dann im Weiteren voll entfaltet. Selbstverständlich kann man über Donald Trump und sein gelegentlich reichlich merkwürdiges Verhalten denken, was man will. Man muss Trump auch nicht sympathisch finden. Man kann ihn auch für einen Narzissten und Angeber halten. Doch wenn man ein Buch über einen Präsidenten im Amt schreibt, dann kann man genauso als Leser eines solchen Textes erwarten, dass sich sein Autor sachlich mit den Tatsachen und weniger mit den eigenen Wünschen oder Vermutungen auseinandersetzt. Dazu gehört zunächst einmal, dass man die tatsächlichen Sachentscheidungen dieses Präsidenten einigermaßen objektiv oder wenigstens von den verschiedensten Standpunkten zu betrachten versucht. Das überschreitet jedoch offenbar den Horizont dieses Autors. Seine Aussagen sind stets negativ und herabsetzend. Donald Trump hat die Ausgangslage seiner Präsidentschaft nicht zu verantworten. Es waren seine Vorgänger, die es zugelassen haben, dass die US-Wirtschaft in großen Teilen ihre Konkurrenzfähigkeit eingebüßt hat. Dass die Infrastruktur sich in einem sehr schlechten Zustand befindet. Dass die amerikanische Mittelschicht ausblutet. Dass die Staatsschulden explodiert sind. Und vieles mehr. Davon liest man in diesem Buch nichts. Die USA stehen vor enormen und sehr komplexen Problemen, dessen ist sich Trump wohl durchaus bewusst, auch wenn das dieser Autor nicht wahrhaben möchte. Sein Credo in diesem Buch lautet ganz anders: Trump ist erstens nur zufällig Präsident geworden, und zweitens will er nur angeben und sich im Glanze des Amtes sonnen und absahnen. Und drittens ist er in Gänze inkompetent. Nach den einleitenden Abschnitten kommt der Autor dann zu Trumps Gebaren als Geschäftsmann. Es mag zutreffen, dass Trump als Immobilienunternehmer brutal vorgeht und jede Gelegenheit nutzt, um seine Interessen durchzusetzen. Doch was nützt es einem deutschen Leser, wenn er seitenlang und ohne Kenntnis des tatsächlichen Streits alle möglichen Auseinandersetzungen aus Trumps Geschäftsleben vorgesetzt bekommt? Die Methode des Autors ist immer dieselbe: Erst eine These aus der Hand schütteln und dann Beispiele bringen, die sie beweisen sollen. Das klingt für manche vielleicht überzeugend. Ein wirkliches Bild kann man sich daraus jedoch nicht machen, weil man immer nur den Ausschnitt des Ganzen vorgesetzt bekommt, der gerade die These des Autors zu unterstützen scheint. Das trifft zum Beispiel auch auf Trumps Steuerreform zu, die inzwischen verabschiedet wurde und somit auch den Autor eines Besseren belehrt, denn der zweifelt in seinem Text noch heftig an ihrer Realisierung und natürlich an Trumps Befähigung, eine solche Reform überhaupt zustandezubringen. Das koppelt er außerdem mit Trumps bisheriger Steuervermeidungsstrategie als Geschäftsmann, die zwar legal, aber moralisch zu verurteilen sei. Was gilt denn nun eigentlich? Einmal unterstellt der Autor Trump zu allem zu blöd zu sein. Und wenn Trump plötzlich nicht zu dämlich ist, um die bestehenden, nicht von ihm gemachten Gesetze auszunutzen, um Steuern zu sparen, dann schlägt die Moralkeule zu. Inzwischen haben übrigens auch deutsche Konzerne erkannt, dass die Trumpsche Steuerreform erhebliche Investitionsanreize in den USA setzt. Wie einseitig dieses Buch tatsächlich, sieht man auch an den Ausführungen zur Außenpolitik dieser Administration. Der Autor unterstellt Trump völlig Unkenntnis und lobt außerdem, wo immer er kann, die ehemalige Außenministerin Clinton, die sich mit ihrer E-Mail-Affäre und anderen Fehlleistungen (z.B. in Libyen) nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Die vom Autor erwähnte Clinton Foundation erhielt nicht unerhebliche Zuwendungen von den Saudis, was den Autor aber nicht davon abhält, nun Trump Nähe zu diesem Staat vorzuwerfen und zu behaupten, er würde nicht verstehen, dass die Saudis den islamischen Terrorismus unterstützen. Doch Trump hat bei den Saudis eine Rede gehalten, in der er gerade das, wenn auch indirekt, hart kritisierte. Der Autor zitiert sogar diese Rede, so dass man das Gefühl bekommen kann, seine Wahrnehmung ist heftig gestört. Trumps Rede in Warschau, in der er den Westen und insbesondere Europa, auffordert schwer errungene kulturelle Werte zu verteidigen, hält der Autor für paranoid. An all diesen Beispielen kann man ersehen, dass in diesem Buch nicht darum geht, die Politik dieses Präsidenten von einem neutralen Standpunkt aus zu beleuchten. Weil sie sich essentiell von der seiner Vorgänger unterscheidet, geht es allein darum, genau diesem Vergleich aus dem Weg zu gehen und sie stattdessen mit den verschiedensten Methoden nur abzuqualifizieren. Der Leser soll erst gar nicht auf die Idee kommen, dass einige Elemente der Herangehensweise von Trump vielleicht doch durchdacht und vernünftig sein könnten. Dieser Präsident wird von den Medien vor allem als dumme und verwerfliche Person dargestellt. Von einem solchen Menschen kann man schließlich nichts Brauchbares erwarten. Und damit lässt sich jeder Versuch einer Debatte im Keim ersticken. Das ist kurz gesagt die simple, aber offenbar (wenigstens in Europa) wirkungsvolle Strategie hinter dem ganzen Trump-Bashing. Wer das zur Bestätigung bereits gefasster Urteile braucht, dem wird das Buch gefallen. Wer sich jedoch mit der tatsächlichen Politik dieses Präsidenten befassen möchte, dem wird lediglich ein reichlich verzerrtes Bild vorgesetzt, das den alleinigen Zweck hat, möglichst jede Diskussion über verschiedene Strategien in der Politik des Westens zu unterbinden. (verfasst 19.1.18)

Zweifelhafte Geschäfte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 10.05.2018

Das Buch „Trump im Amt“ zeigt ein wenig das Gesamtbild im Weissen Haus. Über Trump wird einiges klarer, was er für eine Person ist. Die Wahlversprechungen wird er nicht halten. Es ist unerklärlich, wie das amerikanische Volk diese Person für das Amt des Präsidenten gewählt hat. Alleine seine Wahlversprechen waren vermutlich aus... Das Buch „Trump im Amt“ zeigt ein wenig das Gesamtbild im Weissen Haus. Über Trump wird einiges klarer, was er für eine Person ist. Die Wahlversprechungen wird er nicht halten. Es ist unerklärlich, wie das amerikanische Volk diese Person für das Amt des Präsidenten gewählt hat. Alleine seine Wahlversprechen waren vermutlich ausschlaggebend. Zur Person Trump wird einiges erwähnt. Er ist seit jeher ein Filou. Steuerhinterziehung, Zahlungsmoral, Gesetzesumgehung und andere Straftaten waren in Vorfeld seine Machenschaften. Auch seine Geldgier kommt zur Sprache. Er macht weiterhin enorme Umsätze mit seinen Hotels und Golfplätzen. Ebenso wird über fundierte Beispiele geschrieben über seine Vorteilsnahme im Amt. Seine Sprach- und Twitteräusserungen kennen keine moralischen Grenzen. Es ist erstaunlich, dass ein Präsident der USA eigenmächtig ohne Kontrolle solche Meldungen absetzen kann. Er kennt nur seinen persönlichen Vorteil. Eigentlich hat er gar keine politischen Erfahrungen. Er ist ein Nobody auch in Sachen Administration. Zu dem ist im Weissen Haus immer wieder ein Intrigenspiel im Gange. Personen ohne Kenntnisse werden eingestellt Andere Personen die Ihm nicht genehm sind und nicht auf seiner Spur laufen werden gefeuert. Alles in allem ein interessantes Buch.

von einer Kundin/einem Kunden aus Cloppenburg am 23.04.2018
Bewertet: anderes Format

Definitiv nicht objektiv. Trotzdem ist es interessant, die Person Donald J. Trump durch die Augen einer Person zu sehen, die ihn schon länger als manche Privatperson "kennt".