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Kranichland

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe
Johannes Groen flieht nach dem Krieg aus Schlesien. In Rostock verliebt er sich in die gleichaltrige Elisabeth. Gemeinsam gehen sie nach Berlin, wo Johannes am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Aber er vernachlässigt seine Ehe und erkennt nicht, wie sich Elisabeth von ihm entfernt. Die Töchter der beiden, Charlotte und Marlene, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Charlotte systemtreu ist wie ihr Vater, eckt die rebellische Marlene überall an. Mit sechzehn verliebt sie sich in den Pfarrerssohn Wieland und sie beschließen, in den Westen zu fliehen. Und ihr Vater Johannes trifft eine Entscheidung, die fatale Folgen hat … Heute: Als die Altenpflegerin Theresa Groen von Marlene ein Haus in Rostock erbt, fällt sie aus allen Wolken. Sie hatte Marlene seit 40 Jahren für tot gehalten. Theresa begibt sich auf Spurensuche und entdeckt ein Geheimnis, das in die Zeit der DDR führt und alles in Frage stellt, was sie über ihre Familie und sich selbst zu wissen glaubte. Beate Rysopp liest Anja Baumheiers Roman ungekürzt und mit angenehmer Stimmlage.
Portrait
Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. Ihr fesselnder Debüt-Roman »Kranichland« fand große Beachtung.

Beate Rysopp besitzt die Gabe, emotional berührende Stoffe mit großer Intensität umzusetzen. Ihre Interpretationen von Jodi Picoults »Kleine große Schritte« und »Sturmhöhe – Wuthering Heights« von Emily Brontë fanden ein hervorragendes Presseecho.

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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3-CD
Sprecher Beate Rysopp
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 20.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783958620506
Verlag Audiobuch
Auflage 1
Spieldauer 704 Minuten
Verkaufsrang 771
Hörbuch (MP3-CD)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
59 Bewertungen
Übersicht
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Spannend und ein Stück innerdeutscher Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Endingen am 07.08.2019

Für mich ein Hörbuch der Superlative! Ich finde Anja Baumheier landet mit ihrem Roman ein Werk wider des Vergessens. Anhand einer innerdeutschen Geschichte darf ich als Hörer das Schicksal der fiktiven Familie Groen miterleben, mitfühlen und durchleiden. Die Historie dieser Familie läuft parallel mit dem Auf- und Niedergang d... Für mich ein Hörbuch der Superlative! Ich finde Anja Baumheier landet mit ihrem Roman ein Werk wider des Vergessens. Anhand einer innerdeutschen Geschichte darf ich als Hörer das Schicksal der fiktiven Familie Groen miterleben, mitfühlen und durchleiden. Die Historie dieser Familie läuft parallel mit dem Auf- und Niedergang der ehemaligen DDR. Die Geschichte zeigt sich mir als sehr authentisch und gefühlvoll beschrieben. Ich kann das Bedrückende des damaligen Alltags förmlich spüren; und doch gelingt es viel Verständnis für die Protagonisten aufzubringen. Dank des lebendigen Erzählstils werde ich mit auf diese sehr reale Zeitreise genommen.Hier leide ich mit den Schwestern, deren schweres Schicksal mir heute unglaublich erscheint und ich kann nachempfinden, dass die einzelnen Figuren an den Lügen verzweifeln, an Unterdrückung und Verrat. Anja Baumheier bringt mir die handelnden Personen sehr nahe, denn ihre Art zu schreiben ist lebendig und bis zum Schluss äußerst spannend. „Kranichland“ hat mir als Hörer zwar nicht das Verständnis für die Ungerechtigkeiten gebracht, doch vielmehr das Verstehen, wie es dazu kommen konnte. Bestes Beispiel hierfür ist die Beziehung zwischen dem jungen Johannes und seiner „Bezugsperson“ Kolja, welcher den Protagonisten nicht nur menschlich sondern vor allem politisch sehr beeinflusst. Dieses Hörbuch hat mich gefesselt und ist mir wahrlich unter die Haut gegangen. In Beate Rysopp findet sich eine Sprecherin, deren einfühlsame Stimme mich als Hörer begleitet ohne ins Sentimentale abzudriften. Für mich hat dieses Hörbuch 12 Stunden fesselndes Hörerlebnis bedeutet und verdient unbedingt fünf Sterne. Ich kann es nur als absolut empfehlenswert einstufen.

Absolute Leseempfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 25.07.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen. Das Buch startet mit einem aussagekräftigen ersten Kapitel im Jahre 1936. Sofort hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und bis zum Ende is... Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen. Das Buch startet mit einem aussagekräftigen ersten Kapitel im Jahre 1936. Sofort hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und bis zum Ende ist es mir schwer gefallen, es aus den Händen zu legen. Die Erzählperspektive wechselt zwischen der Vergangenheit (1936-2000) und der Gegenwart, mir hat es sehr gefallen, dass die Autorin aus der Sicht verschiedener Protagonisten geschrieben hat, so hatte ich die Möglichkeit dem gesamten Verlauf verständlich und nachvollziehbar zu folgen. Orte und Situationen wurden so authentisch, bildlich und detailliert beschrieben, dass ich bei jeder Seite das Gefühl hatte, mittendrin zu sein, keine Seite war hier zu ausschweifend oder gar überflüssig. Jede einzelne Zeile war interessant und spannend. Der Schreibstil von Anja Baumheier ist flüssig, klar und trotz der schwierigen Thematik leicht verständlich. Ein hoher Spannungsbogen wird bereits zu Beginn der Geschichte aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Immer wieder schaffte die Autorin es, mich zu überraschen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Alle Protagonisten wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Jeder Charakter war so wichtig für dieses Buch, dass ich niemanden hervorheben kann. Das Cover gefällt mir sehr gut, dieses weckt Interesse auf den Inhalt. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander. Mein Fazit: Ich würde am liebsten noch mehr Sterne vergeben, dieses Buch sollte jeder lesen. Ein Highlight. Ich freue mich auf mehr von Anja Baumheier. Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sterne.

Ausflug in DDR-Zeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Feuchtwangen am 19.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mit “Kranichland” von Anja Baumheier habe ich einen Ausflug in DDR-Zeiten gemacht. In der heutigen Zeit erhält Theresa von einem Anwalt die Nachricht, dass sie ein Haus in Rostock von ihrer älteren Schwester geerbt hat. Ihre Schwester ist aber schon vor langer Zeit gestorben. Auch ihre älteste Schwester Charlotte kann sich d... Mit “Kranichland” von Anja Baumheier habe ich einen Ausflug in DDR-Zeiten gemacht. In der heutigen Zeit erhält Theresa von einem Anwalt die Nachricht, dass sie ein Haus in Rostock von ihrer älteren Schwester geerbt hat. Ihre Schwester ist aber schon vor langer Zeit gestorben. Auch ihre älteste Schwester Charlotte kann sich darauf keinen Reim machen. Als die Schwestern ihre Mutter, die mit Demenz im Pflegeheim lebt, danach fragen wollen, bekommen sie keine Antwort mehr. Ihr Vater ist schon länger gestorben. Seltsamerweise hat Theresa das Haus aber nicht alleine geerbt. Es geht zur Hälfte an einen Mann, von dem weder Theresa noch ihre Schwester je etwas gehört haben. Theresa hat inzwischen selbst eine erwachsene Tochter, Anna. Zusammen mit ihr macht sich Theresa auf die Suche nach Hinweisen. In diesem Buch führt uns die Autorin in DDR-Zeiten zurück. Es gibt immer einen Wechsel zwischen dem Heute und der Vergangenheit. Wir lesen die Geschichte von Elisabeth, der Mutter der Schwestern. Außerdem erfahren wir, wie schwierig es für Marlene in Ost-Berlin war. Sie hasste dieses Regime. Mit einem Vater, der bei der Stasi angestellt war, war es noch schwieriger. Die beiden Schwestern erfahren so viel über ihre Eltern, dass sie teilweise total überfordert sind. Das Cover zeigt ja zwei Frauen, die sehr unterschiedlich sind, wie Charlotte und Marlene es sind. Während Charlotte das Regime idealisiert, hasst Marlene es. Es ist sehr interessant das Leben der beiden zu verfolgen. Die Autorin beschreibt diese Situation sehr anschaulich, diese Kontrolle durch die Stasi oder auch, dass ein selbst gemaltes Bild für Oma, als staatsfeindlich angesehen werden konnte. Der Schreibstil ist sehr lebendig und nimmt einen auf eine Reise in die Vergangenheit mit. Wer Bücher von Lucinda Riley oder Kate Morton gerne liest, wird von diesem Buch sicher auch begeistert sein. Für mich ein toller Roman, der mich in DDR-Zeiten entführt hat.

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