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Kleine große Schritte

Roman

Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth allein auf der Station und bemerkt, dass das Kind keine Luft mehr bekommt. Sie entscheidet schließlich, sich der Anweisung zu widersetzen und dem Jungen zu helfen. Doch ihre Hilfe kommt zu spät, und Ruth wird von den Eltern des Jungen angeklagt, schuld an dessen Tod zu sein. Ein nervenaufreibendes Verfahren beginnt ...

Rezension
"Ein wichtiger Roman, der nachdenklich stimmt." TV für mich
Portrait
Picoult, Jodi
Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, hat weltweit eine riesige Fangemeinde für ihre mehrfach ausgezeichneten Romane. »Kleine große Schritte« stand wochenlang an der Spitze der amerikanischen Bestsellerlisten und wurde von der LA-Times zum »Pageturner des Jahres« gekürt und als zeitgemäße Variante von Harper Lees Roman »Wer die Nachtigall stört« gefeiert. Jodi Picoult lebt in Hanover, New Hampshire.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 592
Erscheinungsdatum 13.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-10260-1
Verlag Penguin TB Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/4,3 cm
Gewicht 470 g
Originaltitel Small Great Things
Übersetzer Elfriede Peschel
Verkaufsrang 6812
Buch (Taschenbuch)
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12,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
50
8
2
1
0

hochsensibles Thema und brandaktuell
von einer Kundin/einem Kunden aus Endingen am 07.08.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Für mich zeigt sich hier eine mitreißende und sehr emotionale Geschichte um die Säuglingsschwester Ruth Jefferson, der aufgrund ihrer Hautfarbe die Behandlung eines Neugeborenen versagt bleibt. Die Autorin Jodi Picoult nimmt sich hier dem Thema Rassendiskriminierung an und beschreibt die daraus entstehende Problematik absolut re... Für mich zeigt sich hier eine mitreißende und sehr emotionale Geschichte um die Säuglingsschwester Ruth Jefferson, der aufgrund ihrer Hautfarbe die Behandlung eines Neugeborenen versagt bleibt. Die Autorin Jodi Picoult nimmt sich hier dem Thema Rassendiskriminierung an und beschreibt die daraus entstehende Problematik absolut realistisch. Das Hörbuch versetzt mich gekonnt in ein spannendes Gerichtsgeschehen.Die aufgebaute Dramatik hat mich einfach nur gefesselt. Mit „Kleine große Schritte“ zeigt mir die Autorin weniger die brutalen und gewaltsamen Übergriffe auf, viel mehr bringt sie mir den alltäglichen Rassismus näher, der so unglaublich sprachlos macht; ich finde, sie trifft mit ihrem Erzählstil die richtigen Worte, den unterschwelligen Aufruf Meinung zu zeigen. Mit ihrer subtilen Art berührt mich Jodi Picoult gerade wenn sie ein gesellschaftliches Phänomen, das sich leider immer noch sehr präsent zeigt, so authentisch beschreibt. Die einzelnen Charaktere sind für mein Empfinden präzise und verständlich skizziert. Beate Rysopp versteht es gekonnt mit ihrer angenehmen Stimme große Spannung aufzubauen, ebenso Frank Stieren und Svenja Pages. Alle drei ergänzen sich und nehmen mich als Hörer mit, ohne reißerisch zu werden. Fazit: Ein absolut empfehlenswertes Hörbuch, das emotional berührt und aufrüttelt. Verdiente fünf Sterne!

Ein wichtiges Buch über Rassismus, dass einem die Augen öffnet
von booklover2011 am 07.02.2019

Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth all... Inhalt (dem Klappentext entnommen): Ruth Jefferson ist eine der besten Säuglingsschwestern des Mercy-West Haven Hospitals in Connecticut. Dennoch wird ihr die Versorgung eines Neugeborenen von der Klinikleitung untersagt – die Eltern wollen nicht, dass eine dunkelhäutige Frau ihr Baby berührt. Doch eines Tages arbeitet Ruth allein auf der Station und bemerkt, dass das Kind keine Luft mehr bekommt. Sie entscheidet schließlich, sich der Anweisung zu widersetzen und dem Jungen zu helfen. Doch ihre Hilfe kommt zu spät, und Ruth wird von den Eltern des Jungen angeklagt, schuld an dessen Tod zu sein. Ein nervenaufreibendes Verfahren beginnt... Meinung: Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Ruth, Turk und Kennedy geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann. Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Dies war das erste Buch der Autorin welches ich gelesen habe und es wird sicherlich nicht das Letzte gewesen sein. Vor allem die verschiedenen Perspektiven geben der Geschichte eine besondere Tiefe. Der Prozess bzw. die Vorbereitung auf diesen nimmt viel Handlungsraum ein, aber ich fand es interessant und spannend. Ich würde, wie auch einige andere Rezensenten, empfehlen, dass man das Nachwort als Erstes liest, denn so weiß man über den Blickwinkel, der für die Autorin im Mittelpunkt der Geschichte steht, Bescheid und ist nicht enttäuscht bzw. fragt sich immer wieder, wieso nicht Ruth stärker im Fokus steht. Jodi Picoult möchte mit diesem Buch die Augen von Weißen Menschen öffnen und über welche Privilegien sie aufgrund ihrer Hautfarbe verfügen, während im Umkehrschluss andere aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Und auch wenn das Buch in den USA spielt, so kann die Botschaft genauso auf Europa angewendet werden. Vor Jahrhunderten entstand die Konstruktion von menschlichen „Rassen“ und Hautfarben und auch wenn menschenverachtende Gesetze wie die Sklaverei und Rassentrennung abgeschafft worden sind, erleben immer noch zahlreiche Menschen Nachteile und werden aufgrund ihres Aussehens/ihrer Herkunft diskriminiert, während andere davon profitieren. Die Autorin schafft es auf jeden Fall für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren. Ein wichtiges Buch über Rassismus, welches hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnen kann und zum Nachdenken anregt. Fazit: Ein wichtiges Buch über Rassismus, welches hoffentlich vielen Menschen die Augen öffnen kann und zum Nachdenken anregt.

Rassismus - und wie geht die Gesellschaft damit um
von lesulu aus Graz am 27.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Seit 20 Jahren arbeitet Ruth Jefferson als Hebamme und Säuglingskrankenschwester im Mercy-West Haven Hospital. Als der Vater des Neugeborenen David sich beschwert, wird Ruth der Umgang mit dem Kind untersagt, da die rassistischen Eltern nicht wollen, dass eine Afroamerikanerin ihr Baby anfasst. Als Ruth Jefferson, aufgrund ein... Seit 20 Jahren arbeitet Ruth Jefferson als Hebamme und Säuglingskrankenschwester im Mercy-West Haven Hospital. Als der Vater des Neugeborenen David sich beschwert, wird Ruth der Umgang mit dem Kind untersagt, da die rassistischen Eltern nicht wollen, dass eine Afroamerikanerin ihr Baby anfasst. Als Ruth Jefferson, aufgrund einer Krisensituation, mit David alleine ist und dieser, genau in diesem Moment, um sein Leben kämpft, gerät sie in einen Gewissenskonflikt. Soll sie ihren Job oder vielleicht, durch unterlassene Hilfeleistung, den Tod des Babys riskieren? David stirbt, obwohl Ruth eingreift, woraufhin diese als Mörderin angeklagt wird. In dem Buch "Kleine große Schritte" von Jodi Picoult, schildert nicht nur Ruth die Geschichte aus ihrer Sicht, sondern auch ihre Anwältin Kennedy und der Vater des Babys, Turk Bauer, kommen zu Wort. Dadurch beschreibt die Autorin sowohl die Gefühlslage aller 3 Protagonisten, als auch den Prozess, mit ihrem einzigartigem Schreibstil, sodass man die ganze Zeit mitfiebert und mitfühlt. Das Thema Rassismus ist, noch immer, aktuell und es ist erschreckend, wie realistisch die Geschichte des Buches ist. Vor allem der Alltagsrassismus, der innerhalb der Gerichtsverhandlung, unter den Teppich gekehrt werden soll, ist brisant und lässt einem beim Lesen immer wieder grübeln. "Kleine große Schritte" ist ein spannendes, hoch aktuelles Buch, welches einen, durch den Schreibstil von Jodi Picoult, von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Daher gibt es von mir eine definitive Leseempfehlung!


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