Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

Der Prozess

Klassiker der Weltliteratur

Der Bankprokurist Josef K., der Protagonist des Romans, wird am Morgen seines 30. Geburtstages verhaftet, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein. Trotz seiner Festnahme darf sich K. noch frei bewegen und weiter seiner Arbeit nachgehen. Vergeblich versucht er herauszufinden, weshalb er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte. Dabei stößt er auf ein für ihn nicht greifbares Gericht, dessen Kanzleien sich auf den Dachböden großer ärmlicher Mietskasernen befinden. Die Frauen, die mit der Gerichtswelt in Verbindung stehen und die K. als "Helferinnen" zu werben versucht, üben eine erotische Anziehungskraft auf ihn aus. Josef K. versucht verzweifelt, Zugang zum Gericht zu finden, doch auch dies gelingt ihm nicht. Er beschäftigt sich immer öfter mit seinem Prozess, obwohl er anfangs das Gegenteil beabsichtigte. Er gerät dabei immer weiter in ein albtraumhaftes Labyrinth einer surrealen Bürokratie. Immer tiefer dringt er in die Welt des Gerichts ein. Gleichzeitig dringt jedoch auch das Gericht immer mehr in Josef K.s Leben ein.
Franz Kafka (1883-1924) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Sein Hauptwerk bilden neben drei Romanfragmenten (Der Process, Das Schloss und Der Verschollene) zahlreiche Erzählungen.
Portrait
Franz Kafka, geb. am 3.7.1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901-06 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura. Nach der Promotion zum Dr. jur. absolvierte er eine einjährige 'Rechtspraxis', trat dann 1907 in die 'Assicurazioni Generali' ein und ging 1908 als Jurist zur 'Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt', wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er einige Jahre später, am 3. Juni 1924, starb.§Franz Kafka, der notorisch einsame und unverstandene Einzelgänger, hat wie kein zweiter die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts geprägt. In einzigartiger - kafkaesker - Weise thematisierte er die vielfältigen Ängste des Menschen: mit einer Sprache, die an Klarheit nicht zu übertreffen ist und die stets im unüberwindlichen Gegensatz zur thematischen Undurchschaubarkeit steht.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
eBook kaufen

Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 180 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9788026879671
Verlag E-artnow
Dateigröße 1476 KB
Verkaufsrang 77934
eBook
eBook
0,49
0,49
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
eBook kaufen
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
3
1
5
0
0

Kafkaesk...
von einer Kundin/einem Kunden aus Haiger am 20.03.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Kafka wie jeder andere! Langatmig und Kafkaesk. Auf der Suche nach der Schuld, die man nicht begangen hat!? Ich finde man sollte nur ein Kafka in seinem Leben gelesen haben und es dabei belassen. Denn dann wird man nicht von der Monotonie Kafkas abgeneigt sein und man kann immer noch sagen, ich hab schon mal einen Ka... Ein Kafka wie jeder andere! Langatmig und Kafkaesk. Auf der Suche nach der Schuld, die man nicht begangen hat!? Ich finde man sollte nur ein Kafka in seinem Leben gelesen haben und es dabei belassen. Denn dann wird man nicht von der Monotonie Kafkas abgeneigt sein und man kann immer noch sagen, ich hab schon mal einen Kafka gelesen. Mehr braucht man auch nicht, um viel über ihn zu erfahren...

Macht oder Freiheit
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu sein. Sie sucht sich... Schuldig ist in den Augen der Macht, wer Widerstand leistet, wer auch nur zu widersprechen wagt, ja schon, wer sich nicht unauffällig und stromlinienförmig genug bewegt. Denn der Macht kommt es auf die Durchsetzung ihrer selbst, auf die Exekution von Abhängigkeiten an. Nur das scheint ihr innerer Zweck zu sein. Sie sucht sich dann das Passende unter den formellen Regeln und Gesetzen heraus, um es für ihre Zwecke schonungslos einzusetzen. Möglichst vieles hält sie verdeckt und im Dunkeln: so zum Beispiel die Ursache und den Auslöser des Gerichtsprozesses; das die Macht Störende –vielleicht gar nicht Justiziable- nicht benennend; keinerlei Anklagepunkte gegenüber dem Angeklagten offenlegend und nichts über das weitere Verfahren verlauten lassend. Die Drahtzieher des unsäglichen Vorgehens -und womöglich Richter in einer Person- bleiben dem Angeklagten unbekannt. Jedes offene Visier wird vermieden, während ausschließlich aus dem Hinterhalt operiert wird. So lässt sich ein Angeklagter doch zweifellos am Leichtesten in einer umfassenden Hilflosigkeit halten. So scheint er der Willkür am Optimalsten ausgeliefert. Und was bedeutet schon Rechtssicherheit und was beinhaltet sie überhaupt? Was heißt schon Moral? Auch darauf gibt es eine einfache Antwort: Ein einheitliches Recht oder eine einheitliche Moral, auf die sich der Angeklagte stützen und berufen könnte, existieren einfach nicht. Macht und Freiheit stehen einander unversöhnlich gegenüber. Der höhere Wert, so Kafka, kommt aber unzweifelhaft der Freiheit zu. Wie im richtigen Leben eben… Kafka beschreibt die Zustände und die Menschen wohl so, wie sie eben sind. Werden da etwa Erinnerungen an Spitzelwesen und Korruption in bekannten, großen Organisationen wach, an das Meucheln von Missliebigen, die unter banalsten, ja lächerlichsten Vorwänden entfernt, ausgestoßen, „exekutiert“ werden, an gedungene, graue Handlanger, die sich bedenkenlos in den Dienst ihrer „Brötchengeber“ stellen? Nur die Spitzen der Eisgebirge scheinen zur öffentlichen Besichtigung freigelegt.

War nichts anderes zu erwarten ..
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 31.03.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Typisch .. Kein richtiger Anfang und kein Ende in Sicht :D Viele ungeklärte Fragen, unsichtbare Gerichtsgebäude etc. Durchschnitt ! Eindeutig