Agnes Grey

ApeBook Classics Band 16

Anne Brontë

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Beschreibung

Im Nordengland des Viktorianischen Zeitalters erlebt die Familie des Pfarrers Grey den finanziellen Ruin. Daraufhin entschließt sich die jüngere, bisher recht verwöhnte Tochter Agnes, als Gouvernante zu arbeiten, um die Familie zu unterstützen. Doch die Kinder aus gutem Hause, mit denen es Agnes zu tun bekommt, machen es ihr schwer, sich in ihrer neuen Situation zurechtzufinden. Und auch als Agnes den jungen Edward Weston kennenlernt und Gefühle für ihn entwickelt, scheint ihr kein Glück beschieden zu sein...

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"Agnes Grey" ist der erste Roman der britischen Schriftstellerin Anne Brontë (1820-1849), der jüngsten Schwester der ebenfalls bekannten Schriftstellerinnen Charlotte und Emily Brontë sowie dem Maler und Dichter Patrick Branwell Brontë. Das Buch erschien im englischen Original im Dezember 1847, wurde allerdings ursprünglich unter dem Pseudonym Acton Bell veröffentlicht.

Das Buch erzählt von der Tätigkeit und den Erlebnissen der Protagonistin Agnes Grey als Gouvernante in verschiedenen gutbürgerlichen wohlsituierten Haushalten des viktorianischen Englands.

Aufgrund literaturwissenschaftlicher Erkenntnisse geht man davon aus, dass die Geschichte im wesentlichen auf eigenen Erfahrungen der Autorin Anne Brontë als Gouvernante basiert. Wie auch der Roman "Jane Eyre" ihrer Schwester Charlotte, setzt sich das Buch vor allem mit der schwierigen gesellschaftlichen Situation der Gouvernanten auseinander, die einerseits zwar aufgrund ihrer Herkunft und Bildung in der Regel selbst dem Bürgertum zuzurechnen waren, andererseits aber aufgrund finanzieller Bedingungen gezwungen waren, einer Erwerbstätigkeit in fremden Haushalten nachzugehen.

"Agnes Grey" zählt zu den Klassikern englischer Romanliteratur des 19. Jahrhunderts und zu den wenigen Vertretern des Subgenres des Viktorianischen Gouvernatenromans. In der Darstellung der Titelfigur vertritt Anne Brontë eine für die damalige Zeit ungewöhnlich emanzipierte Sichtweise., da es nicht nur die finanzielle Not ist, die Agnes Grey zu ihrer Erwerbstätigkeit führt, sondern zugleich auch der Wunsch nach der Umsetzung eines individuellen Lebensplans.

Der Umfang des eBooks entspricht ca. 320 Buchseiten.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 22.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783961300778
Verlag Apebook Verlag
Dateigröße 1054 KB

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Agnes Greyy, die Gouvernante im 19. Jahrhundert
von marilovebooks2020 am 12.07.2020
Bewertet: Taschenbuch

Agnes Grey wächst als Pfarrerstochter in bescheidenen, aber sehr glücklichen Verhältnissen auf. Schwester Mary und ihr fehlt es an nichts. Die Liebe ihrer Eltern ist groß, auch wenn es der Familie oft an Geld fehlt. Agnes möchte dann etwas zum Familienleben beitragen und sich als Gouvernante beweisen. In ihrer Vorstellung wird s... Agnes Grey wächst als Pfarrerstochter in bescheidenen, aber sehr glücklichen Verhältnissen auf. Schwester Mary und ihr fehlt es an nichts. Die Liebe ihrer Eltern ist groß, auch wenn es der Familie oft an Geld fehlt. Agnes möchte dann etwas zum Familienleben beitragen und sich als Gouvernante beweisen. In ihrer Vorstellung wird sie sich um brave, liebe Kinder kümmern und deren Vertraute sein. Leider wird sie dahingehend enttäuscht. Zu dieser Enttäuschung bettet sich das Heimweh zu ihrer Familie und viele andere zwischenmenschliche Hürden, von denen sie nie geträumt hätte. Agnes beschreibt auf unterhaltsame, und ihre direkte Art ihre Rolle als Erzieherin im 19. Jahrhundert bei zwei wohl betuchten Familien. Mit Einblick in ihre Gedankenwelt, ihre Prinzipien und ihren Charakter lässt sie uns an ihren Erfahrungen, Anstrengungen und Erlebnissen teilhaben. Die Geschichte lässt sich fließend und unaufgeregt lesen, hat teilweise einen flachen Spannungsbogen und dann wieder doch Stellen, wo man mitfiebert. Manche Szenen waren etwas zu langatmig, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Agnes als Hauptprotagonistin der Geschichte ist sympathisch, ehrlich, loyal und sehr selbst reflektiert für diese Zeit, was man leider von den Nebenfiguren an den Schauplätzen, an denen sie sich aufhält, nicht behaupten kann. Sie lernt verzogene, hinterlistige, unmoralische Kinder und Familien kennen und hat, trotz ihres Auftrages als Erzieherin, keine Handhabe gegenzusteuern. Wird Agnes in dieser Geschichte ihr Glück finden? Fazit: Die Geschichte hat mir gut gefallen, ich konnte auch gut folgen. Der Lesefluss war für mich immer gegeben. Der Schreibstil der Autorin ist wundervoll, die Charaktere grundsätzlich sehr sympathisch, einige nicht so. Das Ende hätte für meinen Geschmack etwas länger dauern und detaillierter sein können, denn ich hätte gerne gewusst, was sich da noch entwickelt. Aber das ist nur mein Empfinden, weil ich den Schluss so toll und liebreizend fand. Schade, dass ich dieses Buch nicht schon früher im Regal hatte! Ein toller Klassiker, den man gelesen haben sollte. Von meiner Seite auf jeden Fall eine Leseempfehlung und eine Kaufempfehlung dieses wunderbaren Reclam-Exemplars – 4/5 Sternen.


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