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Inside Islam

Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird

Für die meisten von uns sind Deutschlands Moscheen fremde Orte. Was geschieht dort? Wer geht dorthin? Wie wird dort über unser Land gepredigt? Acht Monate lang hat der Journalist Constantin Schreiber Moscheen besucht. Er hat gehört, was gesprochen wird, wenn keine Kamera dabei ist. Sein Moschee-Report gibt einen Einblick in eine verschlossene Welt. Er zeigt, welche Richtung dort vorgegeben wird, wie Moschee-Predigten unser Zusammenleben beeinflussen. All jenen, die ein echtes Zusammenwachsen der Einwanderungsgesellschaft wollen, kann die Botschaft der Imame nicht gefallen.

Portrait
Constantin Schreiber (*1979) moderiert die »Tagesschau« und das ARD-»Nachtmagazin« sowie das NDR-Medienmagazin »zapp« und berichtet vertretungsweise als ARD-Korrespondent aus dem Studio Kairo. Er spricht fließend Arabisch. Einen Namen gemacht hat er sich als Moderator von arabischen TV-Sendungen, zum Beispiel in Ägypten. Für die deutsch-arabische Talkshow »Marhaba – Ankommen in Deutschland«, in der er Geflüchteten das Leben in unserem Land erklärt, wurde er 2016 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Schreiber arbeitete nach Abschluss seines Jura-Studiums mehrere Jahre als Reporter in Beirut und Dubai. Er ist Herausgeber der Schriften des saudischen Bloggers und Sacharow-Preisträgers Raif Badawi, der wegen freier Meinungsäußerung inhaftiert ist. Mit seiner 2019 gegründeten Deutschen Toleranzstiftung setzt er sich für unterkulturellen Austausch im In- und Ausland ein.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 10.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37766-7
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,2/2,2 cm
Gewicht 241 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 141272
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sehr informativ und aus guten Grund ein Bestseller
von einer Kundin/einem Kunden am 11.08.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Wie auch in seinen anderen Büchern schreibt Constantin Schreiber überwiegend neutral und wertungsfrei. Natürlich hat auch ein Buchautor und Journalist eine eigene Meinung und ich wäre enttäuscht gewesen, wenn er den Lesern diese komplett vorenthalten hätte. Aber er beeinflusst den Leser nicht oder suggeriert gar eine Meinung, wi... Wie auch in seinen anderen Büchern schreibt Constantin Schreiber überwiegend neutral und wertungsfrei. Natürlich hat auch ein Buchautor und Journalist eine eigene Meinung und ich wäre enttäuscht gewesen, wenn er den Lesern diese komplett vorenthalten hätte. Aber er beeinflusst den Leser nicht oder suggeriert gar eine Meinung, wie man es häufig in der Berichterstattung erfährt. Schon allein dafür lohnt es sich, dieses Buch zu lesen. Das Buch ist leider nicht ganz leicht zu lesen, denn es besteht zu 75% aus den Predigten der Imane, die eine ganz eigene Form der Ausdrucksweise verwenden und zu 25% werden von Islam-Spezialisten die Predigten und deren teilweise versteckten "Botschaften" aufgedeckt und erklärt. Der Leser sollte also viel Interesse an diesem Thema mitbringen. Auf erschreckende Weise wird bereits einleitend erklärt, welches enorme Politikversagen in Deutschland besteht, als Herr Schreiber bedauerlicherweise feststellen muss, dass in einem Land, in dem aus guten Grund alles dokumentiert und erfasst wird, keine auch nur ansatzweise genauen (oder selbst ungefähren) Zahlen existieren, wie viele Mosleme bei uns leben und wie viele Moscheen es gibt. Weiterhin stellt man beim Lesen der Predigten fest, dass die Imane bei 100% der besuchten Predigten zu einer Abgrenzung von der europäischen Lebensweise aufrufen. Entweder durch missionarische Tätigkeiten oder durch Gründung einer Parallelgesellschaft. In Anbetracht der vielen Tausend Menschen in Deutschland, die seit Jahren große Teile ihrer Freizeit, Geld und Energie für die Versorgung und Integration von Muslimen einsetzen, kann man beim Lesen der Predigten nur noch von einer unbeschreiblichen Respektlosigkeit gegenüber diesen Integrationshelfern sprechen. Eine ebenfalls bemerkenswerte Feststellung eines befragten Islamexperten ist die Aussage, dass der Islam nationalistisch sei. Da wir in Europa bereits negative Erfahrungen mit Nationalismus gemacht haben und eine Wiederholung der Geschichte nicht wollen, ist es umso erschreckender zu sehen, wie viele Parallele in den Predigten der Imane zu diesen Epochen zu finden sind. Dieses Buch ist für alle Menschen geeignet, die eine eigene Meinung haben und ihre Meinung nicht von einseitiger Berichterstattung der Medien oder der Statements unserer Politiker allein abhängig machen. Dennoch darf man sich unabhängig von den Statements einiger Politiker die Frage neu stellen, ob der Islam in Anbetracht dieser Fakten (bis auf prozentual wenige Ausnahmen) wirklich zu Deutschland gehört, ob nur deshalb nicht mehr Straftaten mit islamischen Hintergrund passieren, weil eine große Uneinigkeit unter den muslimischen Gruppierungen besteht. Und sollten wir nicht auch den beschriebenen Integrationsverweigerern und Gründern von Parallelgesellschaften die Möglichkeit anbieten, unser Land jederzeit verlassen zu dürfen, wenn ihnen unsere Lebensweise nicht gefällt? Und sollten wir nicht alle Bemühungen daran setzen, uns einen umfangreichen Überblick über unsere muslimischen Mitbürger zu verschaffen, um sie erfolgversprechender als bisher in unsere Gesellschaft integrieren und Gefährder unserer Lebensweise besser kontrollieren zu können?

von einer Kundin/einem Kunden aus Aschaffenburg am 08.07.2017
Bewertet: anderes Format

Wollten Sie nicht auch immer mal wissen was in den Moscheen gepredigt wird? Hier haben Sie Gelegenheit mal Mäuschen zu spielen.

Gehört der Islam wirklich zu Deutschland?
von Jennifer am 09.04.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Das Sachbuch des Islamkenners und Tagesschau-Journalisten Constantin Schreiber steht zurzeit auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und das zu Recht. In „Inside Islam“ bekommt der interessierte Leser einen Einblick in die Welt der deutschen Moscheen. Die genaue Anzahl der islamischen Gotteshäuser in Deutschland kann nicht einmal de... Das Sachbuch des Islamkenners und Tagesschau-Journalisten Constantin Schreiber steht zurzeit auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und das zu Recht. In „Inside Islam“ bekommt der interessierte Leser einen Einblick in die Welt der deutschen Moscheen. Die genaue Anzahl der islamischen Gotteshäuser in Deutschland kann nicht einmal der deutsche Verfassungsschutz angeben, weil es einerseits keine verbindliche Liste gibt und sich andererseits einige Moscheen in unscheinbaren Gebäuden und damit im Geheimen befinden. Was man allerdings weiß, dass es ca. 4 Millionen Muslime in Deutschland gibt. Als Nahostexperte spricht Constantin Schneider fließend Arabisch, was ihm bei seiner achtmonatigen Recherchereise durch Deutschland eigentlich zum Vorteil gereichen sollte – tut es aber nicht. Denn die Imame der besuchten Moscheen in Berlin, Leipzig, Magdeburg und Karlsruhe sind wenig auskunftsfreudig. Gern vertrösten sie den engagierten Journalisten auf später – doch wann wird dieses Später wohl sein? Darüber hinaus beherrschte nur ein einziger der befragten Prediger die deutsche Sprache so gut, dass er auf Deutsch interviewt werden konnte. Die Mehrheit lebt zwar seit Jahren in Deutschland, aber predigt in Arabisch oder Türkisch. Nichtsdestotrotz ließ sich Schneider nicht entmutigen und befragte anstelle der Prediger renommierte Islamforscher – so viel zum Thema, es gäbe einen Dialog der Religionen… Im Fokus des informativen wie interessamten Sachbuchs stehen die Freitagsgebete in deutschen Moscheen. Der Autor hat zig dieser religiösen Veranstaltungen besucht, um sich ein Bild des Islams in Deutschland zu machen. Doch der Islam ist alles andere als eine glasklare Angelegenheit. Die verschiedenen Konfessionen (Sunniten, Schiiten, Aleviten etc.) gehen mit verschiedenen Ansichten und Schwerpunkten einher. Eines war allerdings bei allen Predigten, denen der Autor, gelauscht hat gemein, sie beschreiben Deutschland als gefährlichen und freiheitlichen Staat, vom dem man sich als Muslim eher abkapseln und so den Islam in der Welt verbreiten sollte. Ich sehe diese negativen Tendenzen kritisch und plädiere auf einen offenen Dialog. Doch wie soll es zu einem solchen kommen, wenn nicht einmal Imame bereit sind, ihre Lehre bzw. Predigt der Presse oder den interessierten Deutschen zu erklären? FAZIT Ein spannendes Sachbuch, das die Ohnmacht des deutschen Staates vor der Wirkmacht des Islam offenbart und zeigt, dass sich das Phänomen der Parallelgesellschaften nicht nur auf Berlin beschränkt.