Die Phönizier

Handelsherren zwischen Orient und Okzident

Kröners Taschenausgaben (KTA) Band 454

Michael Sommer

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Beschreibung

Wer waren die Phönizier, die Max Weber das »erste Handelsvolk der Weltgeschichte« nannte? Kunstfertige Hersteller von Luxusartikeln, welche die Reichen und Mächtigen von Spanien bis Mesopotamien über alles schätzten? Begnadete Seefahrer, die, von Abenteuer- und Gewinnlust getrieben, wagemutig unbekannte Gestade ansteuerten und rund ums Mittelmeer Tochterstädte gründeten, darunter das mächtige Karthago? Gewiefte Kaufleute, welche die Waren des Orients feilboten und es, allzu oft, mit der Moral nicht sehr genau nahmen?

Die Phönizier waren, glaubt man den antiken Zeugnissen, alles zusammen, und doch lassen sie sich nicht auf den eingängigen Dreiklang Luxus – Seefahrt – Handel reduzieren. Dieses Buch zeichnet die Entwicklung der phönizischen Stadtstaaten in der Levante von bronzezeitlichen Stadtkönigtümern zu Metropolen des Fernhandels nach. Es begleitet sie auf ihrem spektakulären Weg zu autonomen Bürgergemeinden, die der Genese der griechischen ›polis‹, vermittelt über die phönizischen Fernhändler, entscheidende Impulse gaben.

Michael Sommer ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Oldenburg. Er ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zur antiken und hier insbesondere der römischen Kulturund Sozialgeschichte hervorgetreten. Zuletzt bei Kröner erschienen: ›Römische Geschichte I‹ (2013), ›Römische Geschichte II‹ und ›Die Arminiusschlacht‹ (beide 2009).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 277
Erscheinungsdatum 04.10.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-520-45401-0
Verlag Alfred Kröner Verlag
Maße (L/B/H) 18/11,6/1,8 cm
Gewicht 276 g
Abbildungen 4 Karten, 9 Abbildungen
Auflage 1

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Kundenbewertungen

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Wer etwas über die Phönizier erfahren möchte, der sollte ein anderes Buch lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Naumburg am 28.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Michael Sommer ist Geschichtsprofessor an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Seine Schrift „Die Phönizier“ erschien 2008 in der Reihe „C. H. Beck Wissen“ und umfasst – wie für diese Reihe üblich – rund 110 Seiten. Der Verlag kündigt im Innenklappentext „eine sehr schön verständliche Einführung in Geschichte, Gesell... Michael Sommer ist Geschichtsprofessor an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg. Seine Schrift „Die Phönizier“ erschien 2008 in der Reihe „C. H. Beck Wissen“ und umfasst – wie für diese Reihe üblich – rund 110 Seiten. Der Verlag kündigt im Innenklappentext „eine sehr schön verständliche Einführung in Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der Phönizier“ an. Sommer selbst setzt sich in der Einleitung die Ziele, „die Geschichte der Phönizier“ nachzuzeichnen und – vor dem Hintergrund, dass „auf gut hundert Seiten […] kaum mehr als ein Überblick in groben Umrissen“ gegeben werden kann – „Interesse und Verständnis […] für die Komplexität mediterraner Geschichte jenseits von Griechenland und Rom“ zu wecken. Der Band beginnt mit einer geographischen Definition der Levante und einer steckbriefartigen Darstellung der phönizischen Städte (Kap. II.), springt dann in der Zeit zurück und beschreibt die Auflösung der mesopotamisch-altägyptischen Frontstellung in Syrien-Palästina als Wegbereitung für das Erstarken der phönizischen Stadtstaaten (Kap. III., IV.). Dann wendet sich Sommer den phönizischen Kolonien im Mittelmeer zu (Kap. V.) sowie den Konflikten mit den aufstrebenden „Supermächten“ der Zeit, allen voran Assyrien und das Griechenland Alexanders des Großen (Kap. VI.). Den Versuch einer historisch-sozialwissenschaftlichen Spurensuche unternimmt Sommer in seinem Kapitel über „die phönizische Stadt“ (Kap. VII.). Wie aus der o. g. Gliederung erkenntlich, ist die Darstellung sprunghaft und didaktisch unglücklich. Zeitweilig hat der Leser das Gefühl, dass der Autor mehr über Mesopotamien, Assyrien und Ägypten erzählt, als über das eigentliche Subjekt seiner Untersuchung. Wenn sich Sommer den Phöniziern zuwendet, kreist der Text immer wieder um lediglich drei historische Texte (Buch Ezechiel, Bericht des Wenamun, Ilias). Überhaupt gelingt es Sommer nicht, die Perspektive eines Archäologen zu verlassen und die eines Historikers einzunehmen: Seitenweise ergeht sich der Autor in der zusammenhanglosen Beschreibung einzelner phönizischer Fundstätten. So erreicht Sommer nicht sein Ziel, eine „Geschichte der Phönizier“ zu schreiben. Auch von einem „Überblick“ kann keine Rede sein, und schon gar nicht ist die Darstellung „sehr schön verständlich“. Wer etwas über „Geschichte, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur der Phönizier“ erfahren möchte, der sollte – ein anderes Buch lesen.

Interessantes Buch, jedoch ein typisch Geschichtsbuch
von Toby am 03.05.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte zu den Phönizier. Es ist übersichtlich gegliedert und mehr oder weniger ohne grosse Vorkenntnisse zu verstehen. Ein typisches Geschichtsbuch ist es deshalb, weil es sehr Fade und ohne Pep geschrieben ist. Viele Daten, Namen und Informationen welche leider ohne Spa... Das Buch bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte zu den Phönizier. Es ist übersichtlich gegliedert und mehr oder weniger ohne grosse Vorkenntnisse zu verstehen. Ein typisches Geschichtsbuch ist es deshalb, weil es sehr Fade und ohne Pep geschrieben ist. Viele Daten, Namen und Informationen welche leider ohne Spannung geschrieben wurden. Nichtsdestotrotz, wer kurz und informativ etwas über die Phönizier lernen will ist bestens mit diesem Buch bedient.


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