Das Heldenprojekt

Roman

Christian Linker

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Beschreibung


Zivilcourage gegen Rechts

Als die schwungvolle, selbstbewusste Marie an die Schule von Magnus und seinem besten Kumpel Sebi kommt, fängt etwas komplett Neues an. Sebi verliebt sich in sie und der Freundeskreis um die drei tut endlich mal so richtig was: Zuerst mehr aus einer Laune heraus überkleben sie nachts die Wahlplakate einer rechtsradikalen Partei.

Der Kitzel der Gefahr kocht die Gefühle hoch und zwischen Magnus und Marie kommt einiges in Gang, was Sebi nicht recht sein kann. Darum stürzt er sich umso schwungvoller in die nächsten Aktionen des Projekts, das bald stadtbekannt ist. Dass die Freunde damit immer mehr ins Visier rechter Schläger geraten, nehmen sie nicht allzu ernst ...



  • Nominierung für den Hansjörg-Martin-Krimipreis 2006



  • Auf der Empfehlungsliste der Besten 7 (Deutschlandfunk/Focus) im Februar 2006



"Ein wichtiges Buch in einer Zeit, in der Engagement wieder ein neues Gewicht bekommt und die 'Nur mein Glück ist wichtig'-Mentalität langsam zurückgedrängt wird."
Hempels

Christian Linker, geboren 1975, studierte in Bonn Theologie und machte Jugendpolitik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seine Romane, die sich schon immer mit brisanten Themen auseinandergesetzt haben, wurden vielfach ausgezeichnet.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 16 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.11.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-78207-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,3/2 cm
Gewicht 222 g
Verkaufsrang 157453

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  • Pia war eine Freundin von Ebru aus meiner Stufe. Sie bewohnte das ausgebaute Dachgeschoss im Haus ihrer Eltern. Separater Eingang, eigene Küche, eigenes Bad. Zwischen ihr und den Eltern im Erdgeschoss wohnte noch ihre Oma, die entweder sehr schwerhörig oder sehr tolerant war oder beides. Pia war so frei, wie eine Sechzehnjährige nur sein konnte ohne von daheim auszuziehen. Und wenn wir bei ihr waren, fühlten auch wir uns frei.
    In ihrem Wohnzimmer gab es Sofas und Sessel von unterschiedlichsten Sperrmüllsammelplätzen der Stadt, darauf breiteten sich Decken und Kissen aus. Überall brannten Kerzen und Teelichte.

    Hier chillten wir rum. Im Hintergrund lief Manu Chao oder ähnliches Zeug. Pia und Ebru lagen wie immer über-, unter- und umeinander herum auf einem der Sofas. Die etwas pummelige Pia trug ihre halblangen Haare heute mal grün, darüber fielen Strähnen von Ebrus nachtschwarzem Samthaar.
    Ich lag bäuchlings auf dem Boden und blätterte in den Aphorismen von T-Bone, dem dürren Eins-neunzig-Ungetüm. Warum wir ihn T-Bone nannten, wusste von uns niemand mehr. Momentan hatte er seine überlangen Gliedmaßen auf ein Sofa und zwei Sessel verteilt und blies dicke Rauchwolken gegen die Decke.