In stürmischer Nacht

Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

Die Kommissarinnen Nyström und Forss ermitteln Band 4

Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson

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Beschreibung

»Voosen/Danielsson gehören zu den großen Talenten im deutschsprachigen Kriminalroman.« Die Welt.

Südschweden 2005: Ein Orkan verwüstet ganze Landstriche, riegelt Dörfer und Höfe tagelang von der Außenwelt ab und fordert 17 Todesopfer. Auch der Bauer des Johansson-Hofs kommt in der Sturmnacht ums Leben. Als zehn Jahre später das Gehöft niederbrennt und in den rauchenden Trümmern ein aufgespießter, bis zur Unkenntlichkeit verkohlter Leichnam gefunden wird, nehmen die Kommissarinnen Ingrid Nyström und Stina Forss die Ermittlungen auf. Die rätselhafte Spurenlage führt die beiden ungleichen Frauen zu norwegischen Touristen, osteuropäischen Erntehelfern und einem Resozialisierungsprojekt für ehemalige Schwerverbrecher. Während Nyström und Forss der Fährte in die Vergangenheit folgen, befindet sich eine junge, verletzte Frau auf der Flucht vor einem gnadenlosen Täter. In den Tiefen des småländischen Walds beginnt eine Jagd auf Leben und Tod, die auch die Ermittlerinnen bis an ihre Grenzen treibt.

"Voosen/Danielsson beweisen, dass auch in Schweden spielende Krimis noch Platz für eigene Eingebungen lassen." Hellweger Anzeiger 20151114

Roman Voosen, Jahrgang 1973, aufgewachsen in Papenburg, studierte und arbeitete in Bremen, Växjö und Göteborg..
Kerstin Signe Danielsson, Jahrgang 1983, geboren und aufgewachsen in Växjö, studierte und arbeitete in Deutschland und Schweden.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 11.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04956-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,4/2,5 cm
Gewicht 297 g
Auflage 2
Verkaufsrang 10755

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Die Vergangenheit neu bewerten
von peedee am 22.04.2020

Nyström und Forss, Band 4: Ein Bauernhof brennt nieder und ein aufgespiesster verkohlter Leichnam wird aufgefunden. Kommissarin Ingrid Nyström und ihr Team beginnen zu ermitteln. Norwegische Touristen, osteuropäische Erntehelfer und ein Resozialisierungsprojekt für ehemalige Verbrecher sind erste Anlaufpunkte. Was hat all dies m... Nyström und Forss, Band 4: Ein Bauernhof brennt nieder und ein aufgespiesster verkohlter Leichnam wird aufgefunden. Kommissarin Ingrid Nyström und ihr Team beginnen zu ermitteln. Norwegische Touristen, osteuropäische Erntehelfer und ein Resozialisierungsprojekt für ehemalige Verbrecher sind erste Anlaufpunkte. Was hat all dies mit dem Orkan Gudrun, der 2005 durch Südschweden gezogen ist und eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat, zu tun? Erster Eindruck: Wie immer bei dieser Krimi-Reihe gibt es ein dunkles, bedrohliches Cover mit einem Käfer – passt sehr gut. Dies ist Band 4 der Reihe; er lässt sich jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen. Der Blickwinkel ändert in jedem Kapitel: Mal ist es aus Sicht der Chefin, dann aus Sicht von Stina Forss oder anderen Personen – sehr lebhaft, aber auch komplex. Die Geschichte, die mit einem unheilvollen Prolog beginnt, wird auf zwei Zeitebenen erzählt: im Jahr 2005 und dann zehn Jahre später in der Gegenwart (2015). Im Team von Ingrid Nyström hat es Veränderungen gegeben: Anette Hultin ist in den Mutterschutz gegangen (ich hoffe, dass sie wieder zurückkommt) und Göran Lindholm hat sich nach Nordschweden versetzen lassen. Seinen Posten übernimmt Kent Vargen – ein „spezieller“ Typ (nicht nur aufgrund seiner Zwangsstörung). Mir ist er nicht wirklich geheuer, aber er scheint fachlich sehr gut zum Team zu passen. Seit dem ersten Band mag ich Ingrid sehr gerne und auch genau so lange bin ich im Clinch mit Stina Forss – sie ist sehr eigen, wenig sozialkompetent (wie sie selbst zugibt) und überrascht dann doch wieder, indem sie nämlich Gucci-Pumps trägt. Sie ist definitiv kein Teamplayer, wagt zu viele Experimente. Im Wald ist nicht nur das Team Nyström unterwegs, sondern auch eine junge Frau – sie ist verletzt und auf der Flucht. Wovor flüchtet sie? Was ist passiert? Die Schilderungen zum Orkan Gudrun im Januar 2005 in Südschweden waren sehr beklemmend, gab es doch Erinnerungen an den (in der Schweiz) im Jahr 1999 wütenden Orkan Lothar, der ganze Wälder zum Erliegen gebracht hat. Die Behebung der Schäden bzw. Aufforstung dauerte Jahre. Fazit: Das Buch hat sich wie gewohnt flüssig lesen lassen. Die Beschreibungen waren sehr detailliert und liessen unschöne Bilder im Kopf entstehen. Es war auch in diesem vierten Band (mit den Stichworten Landwirtschaft, Dorfgemeinschaft, Familie) wiederum sehr spannend. Der Showdown war überraschend. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf den nächsten Band.

Die Serie wird immer besser!
von Michèle aus Bern am 01.09.2019

Die Charaktere von Stina & Ingrid werden immer interessanter und ihre persönlichen Geschichten (insb die von Foss) werden immer spannender. Ich wusste bis ganz zum Schluss nicht wer wirklich der Mörder ist.(;

Neues vom lauernden Traumpaar des gegenwärtigen Schwedenkrimis
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 13.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Im ländlichen - mal weitläufigen, mal engen - Smaland sollen eine merkwürdig empfindsame Hauptkommissarin und eine oft entrückte Deutschschwedin vom Wahrscheinlichsten ausgehen. Auch beim Verkohlten mit der Heu- bzw. Mistgabel. Einsicht: Pflicht ist nun einmal Pflicht.


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