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Der Sinn des Todes

Kriminalroman

Karen Pirie Band 4

Der dreißigste Kriminalroman der britischen Bestseller-Autorin: Val McDermid auf der Höhe ihrer Kunst!

Ein betrunkener Siebzehnjähriger rast nachts mit einem gestohlenen Auto durch Dundee. Für seine drei Kumpels endet die Fahrt tödlich. Der Hooligan überlebt – im Koma, für immer schwer gezeichnet. Überraschend fördert ein Routine-DNA-Test eine Verbindung zu einem zwanzig Jahre zurückliegenden, ungelösten Mordfall zutage. Wie kann das sein?
Detective Chief Inspector Karen Pirie von Police Scotland in Edinburgh ist sehr erfolgreich darin, verzwickte alte Fälle aufzuklären. Doch schnell stellt sich heraus, dass der Fall mindestens so viele Windungen hat wie die DNA-Helix. Zeitgleich wird Karen in einen anderen, ähnlich weit zurückliegenden Mordfall verwickelt, in dem sie eigentlich gar nicht ermitteln dürfte. Aber ihr Sinn für Gerechtigkeit lässt ihr keine andere Wahl...

"Welche Superlative sind noch übrig, um das Phänomen der vielfach preisgekrönten Val McDermid zu beschreiben?" Daily Mail
Portrait
Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre - und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der "Times", des "Express" und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der Krimiszene ihres Landes. Val McDermids Romane "Das Lied der Sirenen" und "Schlussblende", zwei spannende Psychothriller um den Profiler Tony Hill und die Kommissarin Carol Jordan, verschafften ihr den Durchbruch. "Das Lied der Sirenen" gewann den Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres 1995. Ihre beiden Krimiserien mit der Detektivin Kate Brannigan aus Manchester bzw. der amerikanischen Journalistin und Detektivin Lindsay Gordon werden ständig fortgeführt. Val McDermids Bücher wurden nach USA und Kanada verkauft und außerdem ins Deutsche, Französische, Holländische, Schwedische, Norwegische, Dänische, Finnische, Japanische, Hebräische, Kroatische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 02.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28182-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/4 cm
Gewicht 690 g
Originaltitel Out of Bounds
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Doris Styron
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Spannung pur.
von Catharina aus Essen am 13.06.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es war mein erstes Buch zu DCI Karen Pirie, was mich aber auch garnicht gestört hat. Pirie ermittelt in diesem zu gleich in zwei Fällen. Denn die große Frage ist wie hängen ein Autounfall und ein 20 Jahre alter Mordfall zusammen? Zudem schafft es McDermid in diesem Buch wichtige gesellschaftliche und politische Themen unterzub... Es war mein erstes Buch zu DCI Karen Pirie, was mich aber auch garnicht gestört hat. Pirie ermittelt in diesem zu gleich in zwei Fällen. Denn die große Frage ist wie hängen ein Autounfall und ein 20 Jahre alter Mordfall zusammen? Zudem schafft es McDermid in diesem Buch wichtige gesellschaftliche und politische Themen unterzubringen.

Langsam aber tiefgründig
von Krimisofa[dot]com am 27.11.2017

Eigentlich wollte ich es mir abgewöhnen, Bücher nur wegen des Covers oder des Titels zu ordern, weil ich davon schon viel zu oft enttäuscht wurde. Aber der Titel „Der Sinn des Todes“ hatte etwas, das mich ansprach – und das Cover sieht obendrein atemberaubend gut aus. Die Marketingabteilung des Verlags hatte also wieder herausra... Eigentlich wollte ich es mir abgewöhnen, Bücher nur wegen des Covers oder des Titels zu ordern, weil ich davon schon viel zu oft enttäuscht wurde. Aber der Titel „Der Sinn des Todes“ hatte etwas, das mich ansprach – und das Cover sieht obendrein atemberaubend gut aus. Die Marketingabteilung des Verlags hatte also wieder herausragende Arbeit geleistet, um das aktuelle Buch von Val McDermid – eine mir, trotz über 30 publizierter Bücher, davor völlig unbekannte Autorin – zu bewerben. Und es klappte, denn der Inhalt riss mich anfangs so gar nicht vom Hocker. Es sei noch dazugesagt, dass dies der vierte Teil der Karen-Pirie-Reihe ist; es ist aber völlig unerheblich, ob man die drei davor gelesen hat. Karen Pirie ist Detective Chief Inspector in der Historic Cases Unit der Schottland Polizei. Sie bearbeitet, ähnlich ihrem dänischen Kollegen Carl Mørck aus der Reihe von Jussi Adler-Olsen, Fälle, die nie aufgeklärt wurden, aber durch neue Erkenntnisse wieder tagesaktuell werden. Karen Pirie ist ein ziemlich tougher Charakter, der sich vor allem von ihrem Chef nicht unterkriegen lässt und ihm stets in eindrucksvoller Manier Paroli bietet. Seit dem Tod ihres Lebensgefährten und Kollegen Phil leidet sie an Schlafstörungen, weshalb sie gerne mitten in der Nacht spazieren geht bis sie müde wird und ins Bett fällt. Durch den Tod von Phil ist nur noch Jason in der Historic Cases Unit übrig, mit dem Karen die Fälle bearbeitet. Jason ist zwar nicht die hellste Kerze auf der Torte, aber dafür sehr liebenswürdig. Er ist Anfang 20 und damit weit über zehn Jahre jünger als Karen – und er ist verdammt unsicher, was sein Auftreten betrifft. Wie oben geschrieben, hat mich „Der Sinn des Todes“ anfangs nicht vom Hocker gerissen, weil der Aufbau der Geschichte ziemlich träge ist und der Erzählstil ähnlich langsam – für Leute, die auf rasante Pageturner stehen, ist das hier vermutlich das Falsche. Für Leute, die auf Tiefgang stehen, ist „Der Sinn des Todes“ dafür umso mehr etwas, denn Karens Stimmung, die immer noch vom Tod ihres Lebensgefährten geprägt ist, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und verleiht ihr eine düstere, ja fast schwermütige Atmosphäre, die etwas hat, was den Leser mitnimmt. Ich muss sagen, dass ich innerhalb der ersten hundert Seiten auch an einen Abbruch des Buches gedacht habe, weil ich ebenfalls lieber rasantere Bücher lese. Aber dann habe ich mir gesagt „Du kennst diese Autorin nicht, lass dich darauf ein“ - und danach wurde es tatsächlich besser, spannender und vielschichtiger; und ich bereute nicht, weitergelesen zu haben, denn später untersucht Pirie nicht nur einen Fall, sondern gleich drei; und handelt bei zwei von dreien oft nicht ganz legal, sondern eher mit dem Motto „Der Zweck heiligt die Mittel“ - was auch den Originaltitel „Out of Bounds" erklärt. Außerdem wird McDermid auch politisch und damit sogar tagesaktuell, denn sie behandelt die Flüchtlingskrise und das Asylthema ziemlich realitätsnah mit praktischen Beispielen, was mir in diesem Kontext außerordentlich gut gefallen hat. Gerade bei diesen Szenen hatte ich oft Gänsehaut, weil sie sehr rührend und menschlich erzählt werden – eine Menschlichkeit, die man in der Realität im Alltag oft vermisst. „Der Sinn des Todes“ ist sicher nicht mein Buchhighlight des Jahres, weil es vom Plot her einfach nur more of the same ist, aber der Erzählstil, diese ruhige Erzählweise hat etwas außergewöhnliches.. Etwas, das auch zum Nachdenken anregt. Übers Leben, über Nächstenliebe und über ein gutes Miteinander. Und letzten Endes bin ich wirklich heilfroh, es (zu Ende) gelesen zu haben. Bewertung für den Showdown entfällt mangels Showdown. Tl;dr: „Der Sinn des Todes“ ist ein Krimi, dessen Handlung sich langsam aufbaut und ein gemächliches Tempo hat, gleichzeitig aber nie langweilig wird und wichtige gesellschaftliche und politische Themen anspricht. Ein Buch mit dem gewissen Etwas.

Wie trennt man den Weizen von der Spreu
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 08.11.2017

DCI Karen Pirie von der Historic Cases Unit bekommt ein Hilfsangebot, das einen Adrenalinstoß auslöst. Wie so viele glaubt sie nicht an Zufälle. Ihr gut geschulter Minzdrops ist trotz eines gewissen Mangels an Scharfsinn loyal. Beide machen sich dramatischerweise daran, eine Handgranate in das Leben anderer zu werfen. Bittere Ei... DCI Karen Pirie von der Historic Cases Unit bekommt ein Hilfsangebot, das einen Adrenalinstoß auslöst. Wie so viele glaubt sie nicht an Zufälle. Ihr gut geschulter Minzdrops ist trotz eines gewissen Mangels an Scharfsinn loyal. Beide machen sich dramatischerweise daran, eine Handgranate in das Leben anderer zu werfen. Bittere Einsicht: In Schottland ist jede Nacht kalt. Zerstreute Vermutung: Wir alle wollen die richtige Anwort, nicht die leichte.