Der russische Geliebte

Roman

Die Frau in der Gesellschaft Band 14876

Maria Nurowska

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Beschreibung

Die polnische Literaturprofessorin Julia wird an die Sorbonne eingeladen. Für die Wissenschaftlerin ist die Pariser Gastdozentur eine berufliche Chance. An die Liebe glaubt sie schon lange nicht mehr. Doch dann bricht der zwanzig Jahre jüngere Sascha in ihr Leben ein. Der Beginn einer großen Leidenschaft.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Maria Nurowska

Maria Nurowska lebt als freie Autorin in Warschau. Im Fischer Verlag liegen folgende ihrer Romane vor: ›Jenseits ist der Tod‹, ›Ein anderes Leben gibt es nicht‹, ›Postscriptum für Anna und Miriam‹, ›Spanische Augen‹, ›Fräulein und Witwen‹ (zunächst erschienen unter dem Titel ›Die Frauen vom Gut Lechice‹), ›Briefe der Liebe‹, ›Ehespiele‹, ›Der russische Geliebte‹, ›Tango für drei‹ und ›Wie ein Baum ohne Schatten‹. Maria Nurowska ist eine der populärsten Schriftstellerinnen der polnischen Gegenwartsliteratur.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 254 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783105617274
Verlag Fischer E-Books
Originaltitel Rosyjski kochanek
Dateigröße 948 KB
Übersetzer Karin Wolff

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Kundenbewertungen

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Außergewöhnliches spätes Glück!!!
von Eva Lemberger aus Linz am 05.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nurowska hat eine unglaubliche Gabe die feinsten Seelennuancen in einer Frauenseele auszuloten. Der spannende Handlungsaufbau mit Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten lässt den Roman wie ein psychoanalytische Anamnese lesen. Eine 51-jährige Polin verliebt sich völlig unerwartet in einen 30-jährigen Russen. Das Fulminant... Nurowska hat eine unglaubliche Gabe die feinsten Seelennuancen in einer Frauenseele auszuloten. Der spannende Handlungsaufbau mit Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten lässt den Roman wie ein psychoanalytische Anamnese lesen. Eine 51-jährige Polin verliebt sich völlig unerwartet in einen 30-jährigen Russen. Das Fulminante: Die Liebe hält. Sie hält. Die Polin wirkt bildlich gesprochen wie abgestorbenes Totholz, welches der Russe spechtweise beklopft und die beste Nahrung für sich holt. Eine wunderbare Geschichte. Sie entbehrt nicht der Komik. Der Russe hält sich, vor seiner großen Lieb, eine Geliebte, die nicht seinen geistigen Ansprüchen gewachsen zu sein scheint. In ihrer rührenden Naivität wird sie niemals erfahren, dass die Polin ihre Nebenbuhlerin ist. Großartig ausgedacht. Fast kammerspielartig inszeniert. Lektüre für Frauen ab 50.


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