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Loney

Roman


"Ein Meisterwerk des britischen Schauerromans mit hohem literarischen Anspruch." Brigitte

»Die Einheimischen nannten es The Loney. Niemand, der auch nur das Geringste über diesen Ort wusste, näherte sich je dem Wasser. Zumindest abgesehen von uns. Doch wahrscheinlich hatte ich stets geahnt, dass das, was dort geschehen war, nicht für immer verborgen bleiben würde, so sehr ich es mir auch wünschte.«

Zwei Brüder geraten an einem gottverlassenen Küstenort immer tiefer in eine rätselhafte, unheimliche Geschichte, in der sie selbst einander der einzige Halt sind. Ein berührender, packender Roman über die Suche nach Erlösung und die Abgründe, in die sie führen kann.

Ausgezeichnet mit dem Costa Book Award für das beste Debüt

»Eine meisterhafte Exkursion ins Grauen.« Sunday Times

Portrait
Andrew Michael Hurley, geboren 1975, lebt nach Stationen in Manchester und London in Lancashire, wo er Englische Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet. Sein erster Roman Loney wurde im Januar 2016 mit dem Costa Award für das beste Debüt des Jahres ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28987-8
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12/2,5 cm
Gewicht 269 g
Originaltitel The Loney
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Yasemin Dinçer
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Mysteriös!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.12.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Hanny, der in der Entwicklung verzögerte Bruder von Tonto, reist mit seiner streng gläubigen Familie in der Karwoche 1976 nach The Loney, einem einsamen Landstrich an der Küste Nordenglands. Die Familie verspricht sich durch die Pilgerreise die Heilung von Hanny. 30 Jahre später wird dort durch einen Erdrutsch eine Babyleiche fr... Hanny, der in der Entwicklung verzögerte Bruder von Tonto, reist mit seiner streng gläubigen Familie in der Karwoche 1976 nach The Loney, einem einsamen Landstrich an der Küste Nordenglands. Die Familie verspricht sich durch die Pilgerreise die Heilung von Hanny. 30 Jahre später wird dort durch einen Erdrutsch eine Babyleiche freigelegt und in Tonto werden Erinnerungen an die damalige Reise geweckt. Die ausgefallene grafische Gestaltung des Covers von "Loney" (Andrew Michael Hurley) hat mich sofort angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Ich besitze die Hörbuch-Ausgabe. Der Sprecher, Steffen Groth, liest die Geschichte souverän und mit angenehmer Stimme. Er versteht es, die düstere und bedrückende Stimmung der Geschehnisse aufzugreifen und zu transportieren. Der Sprecher ist es auch, dem es gelingt, die Spannung des Zuhörers an den Stellen, an denen man sich etwas mehr Handlung wünscht, aufrecht zu erhalten. Das Buch ist insgesamt gut gelungen.

Der Zwang den Bruder zu schützen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 21.11.2016
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Tonto ist es von klein auf gewohnt seinen Bruder zu schützen. Auch wenn Hannie vom Alter her der größere Bruder ist, ist Hannie krank. Er spricht nicht und ist leicht zurückgeblieben. Mit seinem Bruder kann er jedoch auf seine Art und Weise kommunizieren. Und auch nach dem der Priester der Gemeinde gestorben ist, schafft es To... Tonto ist es von klein auf gewohnt seinen Bruder zu schützen. Auch wenn Hannie vom Alter her der größere Bruder ist, ist Hannie krank. Er spricht nicht und ist leicht zurückgeblieben. Mit seinem Bruder kann er jedoch auf seine Art und Weise kommunizieren. Und auch nach dem der Priester der Gemeinde gestorben ist, schafft es Tontos und Hannies Mutter den neuen Priester dazu zu bringen wieder eine Pilgerreise an den gleichen Ort zu machen. The Loney soll Hannie endlich heilen! Doch es kommt alles anders. The Loney und vor allem Cold Barrow ist ein Ort, den jeder gerne vergessen möchte. Hier geschahen schlimme Sachen. Und Tonto hat sich eine gute Geschichte parat gelegt, die er zu jederzeit vollständig abrufen kann. Die Frage ist nur, wird er diese Geschichte je brauchen und wir man ihm glauben? 30 Jahre später könnte es soweit sein. Tonto ist zwischenzeitlich ein gebrochener Mann, der immer noch meint seinen Bruder schützen zu müssen. Hannie hingegen ist heute ein Mann Gottes und hat seine eigene Familie. Aber die Erinnerungen kommen hoch. Also die Stimme zum Hörbuch passt perfekt. Der Sprecher hat es geschafft ab dem ersten Satz genau die düstere Stimmung rüber zu bringen, die das Buch verbreitet. Für das Buch kann ich leider nur 3 Sterne vergeben. Mir war die Geschichte einfach zu langweilig und viel zu langatmig. Viele Sachen werden nur angedeutet und einen wirklich roten Faden konnte ich leider auch nicht erkennen. Die Charaktere im Buch sind mir auch zu blass geblieben. Obwohl gerade von den Brüdern viel erzählt wird, konnte ich mir kein Bild von den beiden machen. Also von mir gibt es hier leider keine Leseempfehlung!

Religiöse Besessenheit
von Martin Schult aus Borken am 30.09.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Ein mysteriöser Roman mit einer sehr düsteren Atmosphäre und dem Thema einer religiösen Besessenheit. The Loney ist die Endung eines Küstenstreifens in England. Ein trostloser Ort, dessen Bucht sich täglich schnell mit Wasser füllt und schon vielen Menschen zum Verhängnis wurde. Eine kleine Glaubensgemeinschaft zieht es in de... Ein mysteriöser Roman mit einer sehr düsteren Atmosphäre und dem Thema einer religiösen Besessenheit. The Loney ist die Endung eines Küstenstreifens in England. Ein trostloser Ort, dessen Bucht sich täglich schnell mit Wasser füllt und schon vielen Menschen zum Verhängnis wurde. Eine kleine Glaubensgemeinschaft zieht es in den 70er Jahren an diesen Ort, um dort für ein Mitglied der Gemeinde zu beten und auf dessen Heilung zu hoffen. Betroffener ist Andrew, auch Hanny genannt, der ältere zweier Brüder, der seit seiner Geburt noch kein Wort gesprochen hat. Die Mutter, welche fast schon einem religiösen Wahn erlegen ist, führt die Gruppe an. Ihr Fanatismus droht die Gemeinschaft zu teilen, aber in diesem Jahr geschehen noch weitere mysteriöse Gegebenheiten. Teilweise schon in Vergessenheit geraten werden sie durch den Fund eines menschlichen Kinderskeletts wieder wachgerufen. Was ist damals wirklich geschehen? Andrew Michael Hurley gelingt es in seinem Roman "Loney" ein äußerst mystische und bedrückende Stimmung aufzubauen. Diese wird zum einen durch den unfreundlichen Ort und zum anderen durch die religiöse Versessenheit einzelner Personen der Gemeinde erzeugt. Der Schreibstil des Autors ist bildreich und fordert vom Leser die volle Aufmerksamkeit. Die Protagonisten werden sehr ausführlich beschrieben und es ergeben sich interessante Charaktere, die der Geschichte ihre Würze verleihen. Aus meiner Sicht gab es aber im Verlauf der Geschichte einige Längen, die es zu überbrücken galt. Die Umsetzung der Hörbuchfassung ist meines Erachtens sehr gut gelungen. Mit Steffen Groth konnte eine Stimme gewonnen werden, die der nicht einfachen Aufgabe, die besondere Atmosphäre wiederzugeben, gewachsen ist. Seine ruhige und hervorragend pointierte Stimme passt hervorragend zu dem anspruchsvollen Text. Auch hier war es nicht immer einfach dem Geschehen zu folgen, aber es erleichterte die Aufgabe enorm Insgesamt handelt es sich bei "Loney" sicherlich um ein tiefgreifendes und und unheimliches Debut, welches aber aufgrund seiner Außergewöhnlichkeit die notwendige Aufmerksamkeit lohnt. Ich empfehle daher das Hörbuch gerne weiter, weise aber darauf hin, dass es nicht im Hintergrund konsumiert werden kann. Meine Bewertung lautet 4 von 5 Sternen!! 