Die Stunde unserer Mütter

Roman

Mütter und Töchter Band 1

Katja Maybach

(19)
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Beschreibung

In ihrem neuen und zugleich persönlichsten Roman "Die Stunde unserer Mütter" erzählt Katja Maybach, inspiriert durch ihre eigene Familiengeschichte, von zwei unterschiedlichen Frauen in den Kriegs- und Schicksalsjahren 1940 bis 1945. Kraftvoll, gefühlsstark und authentisch zeigt dieser Roman den immer schwerer zu bewältigen Alltag, die Bedrohung durch die Gestapo und selbst durch Nachbarn und vermeintliche Freunde, die Hilflosigkeit aber auch den Widerstand gegen den Hass, der sich immer weiter ausbreitet. Doch zugleich erzählt Katja Maybach in "Die Stunde unserer Mütter" auch vom Bewahren der eigenen Menschlichkeit und von der Liebe, die verloren geglaubt ist und dennoch zum Moment der Hoffnung wird. Durch die eingeflochtenen Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von Katja Maybachs eigenem Vater erhält dieser Roman seine besondere Kraft und Wahrhaftigkeit. Im Mittelpunkt stehen Maria und Vivien, die einander nie besonders sympathisch waren - und jetzt eine Schicksalsgemeinschaft bilden, aus der nach und nach tiefe Freundschaft entsteht. Dabei sind die beiden Frauen denkbar unterschiedlich: Während Maria, die ihren Mann, den Forstbeamten Werner, gegen den Willen ihrer Familie heiratete, mittlerweile an ihrer Ehe zweifelt, schmerzt die Engländerin Vivien jede Minute der erzwungenen Trennung von ihrem Mann Philipp. Maria ringt bei jedem Feldpostbrief Werners mit sich, die Distanz, die zwischen ihnen entstanden ist, zu durchbrechen und ihm ein paar liebevolle Worte zu schreiben. Vivien dagegen, die nur deshalb in der Kleinstadt vor den Toren Münchens Zuflucht gesucht hat, um ihren Mann, der im Widerstand tätig ist, nicht zu gefährden, wartet nur auf ein Zeichen, um zu ihm zurückzukehren. Während Maria zu ihrer verträumten Tochter Anna nur schwer Zugang findet, sind Vivien und ihre Tochter Antonia einander sehr ähnlich. Doch je schmerzhafter die täglichen Einschränkungen werden, je näher der Krieg ihnen kommt und je größer die Gefahren von Denunziation und Anfeindungen werden, desto enger rücken die beiden Frauen zusammen ...

"Durch die eingeflochtenen Feldpostbriefe und Tagebuchauszüge von Katja Maybachs eigenem Vater erhält dieser Roman seine besondere Kraft und Wahrhaftigkeit."
Frau im Leben, 01.09.2017

Katja Maybach war bereits als Kind eine echte „Suchtleserin", was beinahe automatisch zum eigenen Schreiben führte. Schon mit zwölf Jahren schrieb sie ihren ersten Roman und einige Kurzgeschichten. Doch sie hatte immer schon eine zweite Leidenschaft: die Mode. Und so gewann sie mit fünfzehn Jahren den Designerpreis einer großen deutschen Frauenzeitschrift für den Entwurf eines Abendkleides. Mit siebzehn ging sie nach Paris und wurde zuerst Model in einem Couture Haus, später eine erfolgreiche Designerin.
Nach einer schweren Krankheit begann sie, Romane zu schreiben. Bereits ihr Debüt „Eine Nacht im November" war ein großer Erfolg und wurde in Frankreich ein Bestseller. Heute lebt die Autorin in München, sie hat zwei erwachsene Kinder.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426425329
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 707 KB
Verkaufsrang 2914

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
12
5
1
1
0

Angenehm zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Paderborn am 15.07.2020

Der Roman ist eine gelungene Synthese von Zeitgeschichte und persönlichem Schicksal. Wenn auch mit einer ganzen Menge Fehler: recht schlecht lektoriert bzw. korrekturgelesen.

Hoffnung - ein großes Wort
von Miss Norge am 19.05.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meine Meinung: Authentisch, echt und unverfälscht erzählt die Autorin den Alltag in den Kriegsjahren von 1940-1945. Was mir gut gefallen hat, das hier einmal die Frauen im Vordergrund stehen und die Männer nur eine gewisse Nebenrolle einnehmen. Sehr nah und real begleitet man Maria mit ihrer Tochter Anna. Als es ernster wird mi... Meine Meinung: Authentisch, echt und unverfälscht erzählt die Autorin den Alltag in den Kriegsjahren von 1940-1945. Was mir gut gefallen hat, das hier einmal die Frauen im Vordergrund stehen und die Männer nur eine gewisse Nebenrolle einnehmen. Sehr nah und real begleitet man Maria mit ihrer Tochter Anna. Als es ernster wird mit dem Krieg schickt Marias Bruder Philip seine englische Frau Vivien und seine Tochter Antonia zu Maria aufs Land, hier wäre mehr Sicherheit zu gewährleisten. In den folgenden Jahren ist man dabei, wie die vier Frauen ihr karges und schweres Leben und den Alltag bewältigen, wie sie mit schwierigen und oftmals auch sehr ernsten, brenzligen Situationen umgehen. Hier hätte ich mir an einigen Stellen mehr Tiefgang, in Bezug auf die Charaktere gewünscht. Durch die Feldpost und die Auszüge aus Tagebüchern vom eigenen Vater Katja Maybachs erhält die Geschichte eine gewisse Echtheit, etwas was wirklich so geschehen ist, damit kommen diese Abschnitte dem Leser sehr nah. Es ist greifbar und nicht bloß nacherzählt, vom hörensagen. Ich muss aber auch gestehen, das mir die Kapitel mit Erna und Friedrich, das sind die Eltern von Maria und Philip, fast noch besser gefallen haben, als die anderen. Erna ist so eine taffe und mutige Frau gewesen, sie hat unter einem anderen Namen, Reportagen veröffentlich in der Zeitung "Anders Leben". Sie setzte sich für Frauen ein und deren Rechte und zu allem Überfluss geriet sie dann ins Visier der Gestapo. Von ihr und ihrem Leben hätte ich gerne noch viel mehr wissen wollen. Ansonsten war der Plot gut zu lesen und der Schreibstil ist einfach gehalten. Mein Fazit: Lesenswert, wenn mir auch etwas mehr Tiefe der Personen besser gefallen hätte.

Schreibstil
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 25.10.2019

Leider fällt bereits auf den ersten Seiten auf, dass sich der Schreibstil auf dem Erlebniserzählungsniveau meiner Siebtklässler bewegt. Viele der Formulierungen hat man so schon sehr oft gehört, es fehlt an Individuellem.

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