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Zombie-Zahnarzt

Mit Gratis-Gebiss

Dunkelheit hatte sich über die Stadt gesenkt. Merkwürdige Dinge geschahen. Kinder legten beim Zubettgehen einen Zahn für die Zahnfee unter ihr Kopfkissen, doch am nächsten Morgen fanden sie ... eine tote Schnecke, eine lebende Spinne, Aberhunderte Ohrwürmer, die unter dem Kissen herumkrabbelten.

Hier war Böses am Werk.

Aber wer oder was steckte dahinter?
Rezension
Ich habe mit diesem Autor immer sehr viel Spaß und empfehle auch diesen Roman an Jungen und Mädchen ab 11 Jahren, die Sinn für Humor haben. Matteo Schmidt, 13 Jahre, buecherkinder.de
Portrait
David Walliams ist der erfolgreichste britische Kinderbuchautor der letzten Jahre und gilt als würdiger Nachfolger von Roald Dahl. In England kennt ihn jedes Kind. Wenn er nicht gerade Kinderbücher schreibt, schwimmt er schon mal für einen guten Zweck 225 Kilometer die Themse hinab oder durch den Ärmelkanal. Außerdem spielte er in der englischen Comedyserie «Little Britain» mit und sitzt in der Jury von «Britain’s Got Talent».
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 9 - 11
Erscheinungsdatum 23.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-21743-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,2/15,2/3,2 cm
Gewicht 605 g
Originaltitel Demon Dentist
Abbildungen zahlreiche schwarzweisse Illustrationen
Auflage 2. Auflage
Illustrator Tony Ross
Übersetzer Bettina Münch
Verkaufsrang 17615
Buch (gebundene Ausgabe)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Eine haarsträubende Geschichte mit Gratis-Gebiss
von Anja Tschopp aus Basel am 23.10.2017

Seit einem traumatischen Erlebnis beim Zahnarzt (wonach er um einen gesunden Zahn ärmer ist) drückt sich Alfie seit Jahren vor Zahnarztbesuchen . Kein Wunder sind alle seine übrigen Zähne gelb und total kaputt- höchste Zeit, dass der Junge mal wieder zum Zahnarzt geht, beschliesst Alfies Sozialarbeiterin Winnie, die sich seit Ne... Seit einem traumatischen Erlebnis beim Zahnarzt (wonach er um einen gesunden Zahn ärmer ist) drückt sich Alfie seit Jahren vor Zahnarztbesuchen . Kein Wunder sind alle seine übrigen Zähne gelb und total kaputt- höchste Zeit, dass der Junge mal wieder zum Zahnarzt geht, beschliesst Alfies Sozialarbeiterin Winnie, die sich seit Neustem um ihn und seinen kranken Dad kümmert. Pech nur, dass die neue Schulzahnärztin Miss Wurzel in Wirklichkeit eine gemeingefährliche Zahnhexe ist, die die Macht der Stadt sowie sämtliche Zähne von Schulkindern an sich reissen will. (Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, wie es Alfie bei der Zahnhexe ergangen ist. Lest es selber, es ist ein tragisches, aber durchaus lesenswertes Kapitel). Alfie und seine Freundin Gabz wollen herausfinden, was für ein Spiel Miss Wurzel treibt und geraten in ein haarsträubendes Abenteuer... Meiner Meinung nach ein total schräges und witziges Buch mit einigen überraschend ernsten Seiten. Zielgruppe: Mädchen und Jungs ab Neun und alle, die Bücher im Stil von Roald Dahl mögen. Achtung: Nicht geeignet für Menschen mit Angst vor Zahnarztbesuchen.

Grusel, Spannung und Humor
von Tine_1980 am 03.08.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Alfie hat es nicht leicht, der Vater ist schwer krank und er muss sich um ihn kümmern und dann taucht auf einmal die Sozialarbeiterin Winnie auf, die Alfie zur neuen, unheimlichen Zahnärztin Miss Wurzel schicken möchte. Dabei hat er doch schreckliche Angst vor Zahnärzten, nachdem er ganz schlimme Erfahrungen mit 6 Jahren gemacht... Alfie hat es nicht leicht, der Vater ist schwer krank und er muss sich um ihn kümmern und dann taucht auf einmal die Sozialarbeiterin Winnie auf, die Alfie zur neuen, unheimlichen Zahnärztin Miss Wurzel schicken möchte. Dabei hat er doch schreckliche Angst vor Zahnärzten, nachdem er ganz schlimme Erfahrungen mit 6 Jahren gemacht hat und seitdem nicht mehr beim Zahnarzt war. Seit die Zahnärztin da ist, verschwinden die ausgefallenen Milchzähne, die die Kinder für die Zahnfee unter das Kopfkissen legen, und am nächsten Tag findet man Käfer, Fußnägel und Augäpfel darunter. Was geht hier nur vor? Bisher kannte ich noch nichts von David Williams und war gespannt, wie das Hörbuch ist, da doch immer wieder Parallelen zu Roald Dahl gezogen werden. Alfie ist ein sympathischer Kerl, der es wahrlich nicht leicht hat im Leben. Die Zähne sind da sein geringstes Problem, da es seinem Vater so schlecht geht und sie jeden Tag schauen müssen, wie sie den Tag gut rumbringen. Man hat schon echt viel Mitleid mit ihm und als dann noch Winnie auftaucht, die ihn zum Zahnarzt schicken will, ist alles fast zu spät. Es gibt in diesem Hörbuch sehr viele gruselige Stellen und mein Sohn mochte das Hörbuch mit seinen 10 Jahren nicht. Man muss hier gut unterscheiden und sein Kind einschätzen können, wie viel Grusel es ab haben kann. Ich würde fast sagen, dass es Kinder ab 12 Jahren mehr Spaß bereiten wird, da sie dann besser damit zurechtkommen. Aber auch die witzigen Szenen wie die Flucht vor Winnie durch die Schule oder die Bohnen mit Kaffee sind echt zum Kringeln und hier werden die Kinder viel Spaß haben. Auch für Erwachsene wird das Hörbuch nicht langweilig und kann einen gut bei Laune halten. Es war eine tolle Mischung zwischen Spannung und auflockernden und lustigen Szenen. Bei manchen Ereignissen kommt das ganze schon etwas makaber herüber und Kinder die den Zahnarzt nicht mögen, sollten es vielleicht auch nicht hören, da es ganz bestimmt nicht dazu führt, eine positive Einstellung zu Zahnarztbesuchen zu bekommen. Doch sollte man dies hier nicht zu ernst nehmen, denn das tut David Williams ganz sicher auch nicht. Mit seinen schwarzen Humor, seinen Übertreibungen und vielen gruselig/ekeligen Momenten schafft er eine einmalige Geschichte, die bestimmt viele Anhänger findet. Aber auch die Armut und das Leid werden gut beschrieben und es geht einem schon nahe, wenn Winnie auch noch den letzten Keks isst, der doch eigentlich als Abendessen dienen sollte. Die Charaktere sind vielfältig und manche Person schätzt man zeitweise auch erst falsch ein. Man kann sich die auftretenden Personen durch die präzise Beschreibung gut vorstellen. Die Protagonisten bekommen durch Iris Berben alle verschiedene Stimmen und ich bin begeistert von dieser Vielfältigkeit. Sie versteht es, verschiedene Stimmnuancen einzubauen und auch die Gefühle werden einfach super transportiert. Der Grusel ist auch hier durch die Stimmgewalt der Sprecherin auf jeden Fall gegeben. Ein absolutes Lob für die Auswahl der Hörbuchsprecherin. Ein etwas anderes Grusel-Krimi-Abenteuer für Kinder und Erwachsene, die auch mit etwas ekligeren und gruseligen Stellen keine Probleme haben. Nicht für Zahnarzthasser geeignet

Witzig, spannend und herrlich skurril!
von CorniHolmes am 22.06.2017

Das Buch handelt von dem 13-jährigen Jungen Alfie. Dieser hat, als er sechs Jahre alt war, eine ziemlich schreckliche Erfahrung beim Zahnarzt gemacht, sodass er seitdem nie wieder eine Zahnarztpraxis von innen gesehen hat. Dementsprechend sehen seine Zähne auch aus. Alfie ist wohl mit Abstand der Junge, der die ungepflegtest... Das Buch handelt von dem 13-jährigen Jungen Alfie. Dieser hat, als er sechs Jahre alt war, eine ziemlich schreckliche Erfahrung beim Zahnarzt gemacht, sodass er seitdem nie wieder eine Zahnarztpraxis von innen gesehen hat. Dementsprechend sehen seine Zähne auch aus. Alfie ist wohl mit Abstand der Junge, der die ungepflegtesten Zähne in ganz England hat. Dann aber kommt eine neue Zahnärztin in die Stadt und Alfie wird gezwungen, sich von ihr untersuchen zu lassen. Alfie ist entsetzt und versucht alles Mögliche, um den Zahnarzttermin zu umgehen. Mit der Zahnärztin stimmt etwas nicht, da ist sich der Junge ganz sicher. Nicht nur, dass die Zahnpasta, die sie verteilt, Löcher in Steine ätzt, es geschehen seit ihrem Auftauchen auch merkwürdige Dinge in der Stadt. Anstatt eine nette Kleinigkeit von der Zahnfee zu erhalten, wenn Kinder ihre Zähne abends unter das Kopfkissen legen, befinden sich am nächsten Morgen grausige Sachen darunter wie tote Schnecken, Warzen oder lebende Spinnen. Hier sind eindeutig böse Mächte am Werk. Zusammen mit dem Mädchen Gabz versucht Alfie, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen… Wie üblich bei den Büchern von David Walliams, werden am Anfang der Geschichte alle auftretenden Charaktere in dem Buch mit lustigen Zeichnungen vorgestellt. Diese Idee finde ich wirklich super, da man sich so schon einmal einen guten Überblick verschaffen kann und auch ein bisschen darauf vorbereitet wird, was einem in „Zombie-Zahnarzt“ erwarten wird. Ich war ja bereits von den ersten Seiten an ganz begeistert von dem Buch. Es geht schon im ersten Kapitel ziemlich makaber los, als der traumatische Zahnarztbesuch des sechsjährigen Alfie beschrieben wird. Dieser Humor ist nicht Jedermanns Sache und ich empfehle denjenigen, die nichts mit Schwarzem Humor anfangen können, dieses Buch lieber nicht zu lesen. Ich mag den Humor von David Walliams ja sehr gerne und auch in „Zombie-Zahnarzt“ konnte er mich mit seinen skurrilen und witzigen Einfällen bestens unterhalten. Der Schreibstil ist wirklich toll, ich habe das Buch ja, trotz seiner fast 400 Seiten, in nur etwas über einem Tag durchgelesen. Das lag aber nicht nur an der witzigen Story, auch die vielen Illustrationen haben dazu beigetragen. Denn wie es sich für ein Buch von David Walliams gehört, wurde auch „Zombie-Zahnarzt“ von Tony Ross illustriert. Dieser hat seine Sache mal wieder klasse gemacht. Seine Zeichnungen zu der Geschichte sind irre komisch und haben mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Da es sehr viele tolle Zeichnungen gibt, befindet sich auf einer Seite oft nur wenig Text oder auch gar keiner, da es auch oft ganzseitige Bilder gibt. Durch diese vielen tollen schwarz-weiß Illustrationen ist der Lesespaß wirklich sehr groß! Ich rate allerdings, Kindern, die sich schnell gruseln, dieses Buch lieber nicht lesen zu lassen oder wenn, dann nicht alleine. Die Ideen des britischen Autors sind schon manchmal etwas speziell, er gilt ja nicht umsonst als der würdige Nachfolger von Roald Dahl. Ich mag die Bücher von ihm zwar sehr gerne, nur bin ich mir bei manchen Stellen ja schon etwas unsicher, ob sie für etwas jüngere Kinder nicht etwas ungeeignet sind. So auch bei diesem Buch: zum Zahnarzt geht wohl niemand gerne, ganz besonders nicht Kinder, und dieses Buch trägt vielleicht nicht unbedingt dazu bei, dass diese Furcht und Abneigung geringer wird. Ich bin ja nun erwachsen und fürchte mich nicht so leicht, daher habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert. Aus Kindersicht aber halte ich manche Dinge in „Zombie-Zahnarzt“ allerdings schon für etwas zu grausam. Man sollte sich also bei Büchern von David Walliams schon besser vorher gut informieren, wie hoch der makabere Anteil ist. Hier ist er schon recht hoch, aber es gibt auch viele harmlosere Witze, die ganz besonders Kindern sehr gut gefallen werden. Zum Beispiel bekommt eine Sozialarbeiterin nach dem Verzehr von Kaffee ziemliche Darmprobleme und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Szene gerade Kinder sehr zum Lachen bringen wird. Neben dem lustigen Anteil gibt es auch einen ernsteren in „Zombie-Zahnarzt“. So hat der arme Alfie kein leichtes und schönes Leben. Seine Mutter ist bei seiner Geburt gestorben und sein Vater ist schlimm krank und kann nicht arbeiten gehen. Putzen, Kochen, Einkaufen gehen, all diese Dinge bleiben an dem 13-jährigen Jungen hängen. Zudem muss sich der Junge um seinen kranken Vater kümmern, was er aber gerne und sehr liebevoll tut. Alfie ist wirklich ein richtig lieber Junge; ich habe ihn sofort fest in mein Herz geschlossen. Daher tut er einem als Leser ja schon leid, da es bei ihm zu Hause so unschön ist. Denn da nur wenig Geld vorhanden ist, besitzen Alfie und sein Vater kaum Geld, der Strom wurde ihnen schon vor Jahren abgestellt und auch Möbel und Nahrungsmittel sind eher Mangelware. So schrecklich das klingt, dem Autor ist es wunderbar gelungen, dies nicht zu furchtbar rüberkommen zu lassen. Man hat zwar Mitleid mit dem armen Alfie, aber dadurch, dass vieles so übertrieben beschrieben wird, wirkt es schon fast wieder komisch. Mir hat Alfie bei der Beschreibung seines traurigen Lebens zwar sehr leid getan, aber durch die vielen witzigen Stellen im Buch wird dieser Ernst wieder etwas abgemildert und man lacht deutlich mehr, als dass man Trauer oder Mitleid empfindet. Spannung ist in dem Buch natürlich auch vorhanden. Und gruseln tut man sich auch. Besonders am Ende wird es sehr spannend und man ist richtig am Mitfiebern. Ich würde „Zombie-Zahnarzt“ daher als ein lustiges, unterhaltsames und sehr skurriles Gruselbuch bezeichnen. Vom Verlag wird das Buch ab 10 Jahren empfohlen und dieser Empfehlung schließe mich an. Allerdings sind manche Szenen nichts für Weicheier. Die Kinder aber, die sich gerne gruseln, werden hier ganz auf ihre Kosten kommen! Fazit: Mich konnte „Zombie-Zahnarzt“ hellauf begeistern! Wenn man den schwarzen Humor von David Walliams liebt wie ich, dann sollte man dieses Buch unbedingt lesen! Hier hat man viel zum Lachen, zum Gruseln und zum Mitfiebern. Durch die genialen Illustrationen von Tony Ross ist der Spaßfaktor beim Lesen sehr hoch. Mich konnte das Buch bestens unterhalten und es bekommt von mir volle 5 von 5 Sterne!