Brüder und Schwestern

Die Jahre 1989-2001. Roman

Birk Meinhardt

(7)
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Beschreibung

Am Morgen des 9. November 1989 fährt Erik Werchow, Bürger der DDR, mit dienstlichem Auftrag nach West-Berlin, abends soll er zurück über die Grenze. Doch in dieser Nacht braucht er keinen Pass mehr. Die Mauer ist offen. Damit verändert sich alles für die Familie Werchow, aber verändert sich auch jeder einzelne? Matti kommt buchstäblich durch Himmelsguckerei zu einem Haufen Geld. Britta driftet in die Verzweiflung, weil sie nicht mehr im Zirkus auftreten kann. Und Erik wechselt nahtlos von der sozialistischen in die kapitalistische Werbung. Birk Meinhardt erzählt die Geschichte einer Familie, die nach der Wende einen Weg in die neue Gesellschaft sucht und sich selber fremd zu werden droht.

"Die einzelne[n] Schicksale bilden zusammen den Rahmen für ein beeindruckendes Panorama, das ein Stück deutsche Geschichte ohne Pathos in Szene setzt." Tanja Ochs, Heilbronner Stimme, 19.08.17

"... eine gelungene Mischung aus Ernst und Unterhaltung. Aber es ist kein Unterhaltungsroman, das ist richtig. Das ist ein Roman, den die Literaturgeschichte nicht vergessen sollte." Dr. Torsten Unger, MDR, 04.04.17

"Sein Buch fasst einen aufregenden Abschnitt der Geschichte in drei Einzelschicksalen und erweist sich so als verdreifachter Entwicklungsroman. Man könnte auch sagen: Es ist der Nachwenderoman." Cornelia Geissler, Frankfurter Rundschau, 28.03.17

Birk Meinhardt, 1959 in Berlin geboren, war Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen und Reporter bei der Süddeutschen Zeitung. Er erhielt zweimal den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Er lebt als Schriftsteller bei Berlin. Bei Hanser erschien 2013 der Roman Brüder und Schwestern (Die Jahre 1973-1989), es folgte 2017 der Roman Brüder und Schwestern (Die Jahre 1989-2001).

 

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 672
Erscheinungsdatum 20.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-25279-0
Verlag Carl Hanser Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,8/4 cm
Gewicht 795 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Brüder und Schwestern. Ein untergegangenes Land.
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 31.07.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich dennoch sag... Um einem so umfangreichen Roman wie „Brüder und Schwestern“ von Birk Meinhardt gerecht zu werden, bedarf es meines Erachtens einiger besonderer schriftstellerischer Fähigkeiten. Leider muss ich sagen, dass ich mich durch manche Passagen habe richtig durchquälen müssen. Jedoch nach Beendigung der Lektüre kann ich dennoch sagen, dass es sich lohnt. Nur ist es kein Werk dass man mal so zwischendurch zu Hand nimmt. Man sollte sich schon Zeit lassen und an der jüngsten Vergangenheit deutscher Geschichte interessiert sein und nicht vergessen, dass wir trotz Teilung immer ein Volk waren und sind. Der Roman umfasst die Jahre 1973 – 1989 in der damaligen DDR. Willy Werhow betreibt eine Druckerei in Thüringen. Den Vorgaben von oben kommt er mehr oder weniger gerne nach. Aber nicht nur im geschäftlichen Bereich läuft nicht alles so wie es sein müsste, nein auch privat liegt da so einiges im Argen. Nicht nur dass Werhow ein Geheimnis mit sich trägt, dass ihn belastet, vor allem seine drei Kinder könnten unterschiedlich nicht sein. Britta seine Tochter wird wegen staatsfeindliche Äußerungen von der Schule verwiesen und verdingt sich beim Zirkus. Erik der Bruder distanziert sich von seiner Schwester, obwohl er deren Einstellung teilt um weiterhin studieren zu können und da ist noch Matti, der Träumer, er verfolgt seine eigenen Ideen von Gut und Böse, scheitert jedoch letztendlich. Die Familie Werhow spiegelt mit seiner eigenen Geschichte die vielen anderen, nicht selten tragischen Schicksale vieler Menschen aus einem untergegangenen Landes wider. Das Buch endet mit dem Satz :wird fortgesetzt: Dann warte ich halt und bin doch sehr gespannt wie es weitergeht. Birk Meinhardt ist in Berlin geboren und hat als Sportjournalist bei verschiedenen Zeitungen gearbeitet. Er erhielt den Egon-Erwin-Kirsch-Preis und lebt in Berlin.


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